Dienstag, 2. Februar 2021

Rezension: Matching Night Band 1 von Stefanie Hasse

 Cara beißt sich an ihrer Uni durch. Vom Wohnheimzimmer kann sie nur träumen und durch den Job im Diner hat sie weniger Zeit zum lernen. Da kommt ihr der Gedanke, der Elite Studentenverbidung Raven beizutreten, sehr verführerisch vor. Ehe sie es sich versieht wohnt sie im Verbindungshaus und durchläuft den Ritus um eine richtige Raven zu werden. Doch geht hier wirklich alles mit rechten Dingen zu? Und was geschah mit der Verbindungsschwester die spurlos verschwunden ist?


Bei diesem Buch hat mich das Cover vorn vorneherein fasziniert. Ich mag den Schemen des Raben sehr. Vor allem wie alles zusammen spielt. Erst auf den zweiten Blick fällt es so richtig auf. Also das ist auf jeden Fall eine sehr gute Arbeit. Der Klappentext ist auch spannend ohne zu viel zu verraten.

Ich konnte nur so durch die Seiten fliegen, da der Schreibstil, wie bei Stefanie Hasse gewohnt, schön fluffig ist und leicht lesbar ist. 


Clara als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle richtig gut nachvollziehen und allgemein war sie mir auch so sehr sympathisch. Zwar kein super besonderer special Charakter aber das ist ja gar nicht so schlimm. Die Geschichte an sich mit der Frage, was mit Verbindungsschwester passiert ist, gibt dem ganzen auch noch einen gewissen Thrill. Ein Glück, dass der zweite Teil zeitgleich rausgekommen ist, wobei ich mich frage, warum es nicht gleich in ein Buch gepackt worden ist. So dick sind sie ja nun beide nicht. Ist wohl alles eine Frage des Geldes.

Ich freue mich auf jeden Fall bald den zweiten Band zu lesen und kann auch diesen nur empfehlen.

Dienstag, 26. Januar 2021

Rezension: Kissing Chloe Brown von Talia Hibbert

 Chloe entgeht nur knapp einem Autounfall und hat ihr Leben schon an sich vorbei ziehen sehen. Was ihr aufgefallen war, es war ganz schön langweilig und so beginnt so eine Liste zu schreiben und sie abzuarbeiten um ihr Leben interessanter und lebenswerter zu machen. Ein Problem dabei sind jedoch ihre chronischen Schmerzen, die ihr immer mal wieder einen Strich durch die Rechnung machen. 


Das Cover gefällt mir mit seiner Schlichtheit sehr. In einem Buchladen hätte ich es sicherlich auch in die Hand genommen und den Klappentext gelesen. Der Schreibstil ist schön einfach und flüssig zu lesen. Ich mochte es auch sehr, dass die Geschichte sich nicht nur um Chloe drehte sondern auch Red seine Gedanken kund getan hatte. So hat es der ganzen Sache viel mehr Tiefe gegeben. 


Anfangs hat mir Chloe als Charakter gar nicht gefallen. Ich glaube das war auch so geplant, da Red ja anfangs auch nicht so gut auf sie zu sprechen war. Die Wende kam mit der Rettung der Katze, die hat mir echt gut gefallen. Ich mochte es sehr, dass sich die Gefühle der beiden langsam entwickelt hat und sie nicht direkt und von vorne herein übereinander herfielen. Das nervt mich bei manchen Geschichten ganz schön. Ich hätte gerne geschrieben, dass ich es super fand, dass die Story ohne sinnloses Drama ablief aber zum Schluss gab es da leider doch so eine Szene aber immerhin haben sie sich schnell wieder im Griff gehabt. 


Alles in allem eine solide Liebesgeschichte für zwischendurch.

Donnerstag, 7. Januar 2021

Rezension: One Last Song von Nicole Böhm

 Riley ist in New York um dort ihren großen Durchbruch zu haben. Sie will Musical Darstellerin werden, doch bisher, scheint der Traum noch in großer Ferne zu sein. Außerdem sitzt ihr Dad ihr im Nacken, der ihr ein Ultimatum gestellt hat. Und viel Zeit hat sie nicht mehr. Da lernt sie Julian Sloan kennen. Einen berühmten Rockstar. Sie kommen sich langsam näher und entwickeln Gefühle füreinander. Doch kann diese Liebe bestehen?


Hier hat mich das Cover sehr angesprochen. Es ist an sich schlicht, was mir sehr gefallen hat. Weniger ist eben manchmal mehr. Der Schreibstil ist locker flockig und ich konnte nur so durch die Seiten fliegen. Mir hat es sehr gut gefallen, dass beide Charaktere zu Wort kommen und wir die Geschichte nicht nur aus einer Perspektive erfahren. Das gibt der Story viel mehr Tiefe, weil man eben mehr über die Gedanken und Gefühle erfährt. 


Julian und Riley haben mir als Charaktere sehr gut gefallen. Riley weiß was sie will, ist selbstbewusst, hat aber dennoch einen Drang zum Lampenfieber, was sie noch sympathischer macht. Man kann wirklich richtig gut mit ihr mit fiebern und merkt auch, wie sie sich langsam verbessert und entwickelt.

Julian hat so ein paar Seiten, bei denen man ihn gerne gegen die Wand klatschen möchte. Aber immerhin hat er ja gut die Kurve bekommen, sonst müsste ich ihn hassen.

Ally hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn sie in diesem Band nur eine Nebenrolle hat. Sie ist sehr quirlig, was mir super gefallen hat. Ich freue mich schon auf ihre Geschichte, auch wenn es noch eine Weile dauert, bis das Ende der Trilogie herauskommt.


Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.

Montag, 21. Dezember 2020

Rezension: All das Ungesagte zwischen uns von Colleen Hoover

 Morgan hat ihre Tochter Clara früh bekommen. Doch dies hat ihrem Leben nicht geschadet. Sie ist glücklich mit ihrem Mann und auch ihre Schwester ist nun schwanger. Das Leben könnte nicht besser sein, doch dann passiert ein Unfall und es ist nichts mehr wie es vorher war.


Der äußerst spannender Klappentext hat mich hier dazu animiert, das Buch zu kaufen. Ich habe schon vorher einiges der Autorin gelesen und bisher hat sie mich nie enttäuscht. Auch das Cover gefällt mir recht gut, mit seinem hellen Untergrund und den lilafarbenen Blüten. Es passt für mich vielleicht nicht einhundert Prozent zum Thema des Buches aber manchmal ist das eben so.

Der Schreibstil ist wie immer locker flockig und ich konnte das Buch schnell lesen. Mir hat es sehr gefallen, dass es aus der Sicht von Morgan und ihrer Tochter Clara geschrieben wurde. Die Kapitel wechseln sich mit den Sichten ab und es ist auch immer mit dem jeweiligen Namen des Charakters überschrieben, sodass man nicht durcheinander kommt.


Mit den Charakteren kam ich gut klar. Ich konnte mich in beide gut hineinversetzen und sie haben sich auch ihres Alters entsprechend verhalten, was mir sehr gut gefallen hat. Ich habe mich auf jeden Fall sehr gut in Clara wieder erkannt, denn ich hätte mit 16/17 auf jeden Fall genauso reagiert.

Auch, als Morgan anfängt über ihr Leben nachzudenken konnte ich gut mitfiebern.

Ich habe einen Stern abgezogen, weil sie sich meiner Meinung nach, nicht so richtig reingehängt hat um herauszufinden was genau passiert ist. Sie hatten eine Vermutung aber einen richtigen Beweis hatten sie nicht und auch was ein Beweis hätte sein können, hat sie nicht direkt beachtet. Da hätte ich mir etwas mehr Detektivarbeit gewünscht. Der Weg, den die Autorin gewählt hat, war zwar auch nicht schlecht aber hat meine Erwartungen so nicht befriedigt.

Dennoch kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

Dienstag, 24. November 2020

Rezension: Die Hornisse von Marc Raabe

 Der gefeierte Rockstar Brad Galloway wird ermordet. Kurz zuvor hat er auf der Bühne einen mysteriösen Umschlag von einer Frau in die Hand gedrückt bekommen. in seinen Ermittlungen erfährt Tom Babylon, dass die ganze Sache 30 Jahre zurück geht und er und seine Familie in die ganze Sache verstrickt ist.


Das Cover ist super schön. Irgendwie ist das komisch, bei einem Thriller sowas zu schreiben aber doch es gefällt mir sehr gut. Da die Feder an sich auch im Buch vorkommt und eine nicht gerade kleine Rolle spielt. Ebenso wie der Name 'Hornisse' in der Story vorkommt. Ich konnte nämlich mit dem Titel und dem Klappentext zusammen rein gar nichts anfangen aber nach der Lektüre war natürlich alles klarer.


Auch hier hat Marc Raabe wieder einen spannenden Thriller geschaffen. Es ist zwar der dritte Band einer Reihe aber ich bin mir sicher, dass man es auch als Quereinsteiger gut lesen kann, ohne das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben. Das wichtigste wird noch einmal erwähnt, aber nicht zu detailliert, dass es für diejenigen langweilig wäre, die die vorherigen Bände gelesen haben. Der Schreibstil ist auch wieder gewohnt locker flockig. Ich mag es auch sehr, dass die Kapitel so kurz sind.

Mit hat es sehr gut gefallen, dass die Kapitel die in der Vergangenheit spielen in kursiver Schrift verfasst wurden, so weiß man gleich, dass etwas anders ist. Dieser Zeitstrang hat endlich auch mal was zu Toms Vergangenheit und Viola hervorgebracht. Jedoch ist noch immer die Frage da, was mit Viola passiert ist. Ich hoffe, das wird im nächsten Buch thematisiert, da ich es unbedingt wissen will.

Ich kann diesen Thriller nur empfehlen. Marc Raabe hats einfach drauf.

Freitag, 13. November 2020

Rezension: A Fate Darker than Love von Bianca Iosivoni

 Blair ist die Tochter einer Valkyre. Eigentlich sollte ihre Schwester die Kräfte der Mutter erben, doch dann kommen Mutter und Schwester bei einem Autounfall ums Leben. Die Kräfte der Valkyre scheinen verschwunden. Blair macht sich auf den Weg die Wahrheit herauszufinden, keiner scheint ihr jedoch zu glauben, dass das ganze kein Unfall war und ihre Mutter ermordet wurde.

Das Cover das Buches sieht wunderschön aus. Ich bin mir sicher, dass es in einem Buchladen die Blicke auf sich zieht. Es ist recht dezent aber mit den goldenen Sprenkeln einfach wunderschön. Der Klappentext verspricht spannende Lesestunden, die das Buch definitiv halten kann ohne zu viel vorweg zu nehmen.
Der Schreibstil war wie gewohnt locker flockig und ich konnte das Buch innerhalb eines Tages lesen.

Ich bin überhaupt nicht so der Fantasyleser, jedoch hat mich diese Story vollkommen gefesselt. Es ist gut als Fantasyeinstieg geeignet. Ich bin mir sicher, dass ich nun mehr in diesem Genre lesen werde.
Was ich auch sehr gut fand, war dass die Liebesgeschichte hier nur eine Untergeordnete Rolle fand und nicht zu viel der eigentlichen Story ausgemacht hat. Ich bin gespannt ob das im zweiten Band noch etwas mehr thematisiert wird. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf die Fortsetzung.

Mit den Charakteren kam ich auch gut klar. Es wird genug erklärt um sich in sie hineinzuversetzen. Auch die paar Kapitel, die aus der Sicht von Ryan erzählt wurden, haben mir sehr gut gefallen. Auch der Wechsel der Schriftarten war da sehr gut gewählt. Man weiß sofort, dass etwas anders ist. So hat die ganze Geschichte auch etwas mehr Tiefe bekommen.

Ich kann das Buch nur empfehlen und das auch für Menschen, die eigentlich mit Fantasy nicht sonderlich viel am Hut haben.

Sonntag, 1. November 2020

Rezension: Millenia Magika von Falk Holzapfel

 Adrian hat zu viel Stress zu Hause und in der Schule und flüchtet dadurch zu seiner Großtante nach Arken. In diesem kleinen verschlafenen Städtchen ist nicht sonderlich viel los, aber irgendetwas ist doch komisch. Er erfährt, dass das mit Beginn des neuen Millenniums die Magie wieder in die Welt gekommen ist und gerade Arken der Ort ist, an dem sich magische Wesen verstecken. Doch dann verschwindet seine Großtante und mit den neu gewonnen Freunden Jazz und Juri machen sie sich auf die Suche nach Adrians Tante.

Bei diesem Buch hat mich das Cover sehr dazu animiert das Buch zu lesen. Es ist einfach so wunderschön in seinem Blau mit den magischen Wesen. Es zeigt eine wunderbar magische Welt, die man gerne im Buch entdecken möchte. Auch innen ist die Illustration einfach nur wundervoll. Ich als Kind hätte das Buch auf jeden Fall sehr geliebt, ich mein als Erwachsene ist die Liebe nicht weniger groß.
Der Schreibstil ist auch schön einfach und die Kapitel nicht zu lang sodass es sich auch als Vorlesebuch gut eignet.

Ich bin eigentlich nicht so der Mensch für Fanatsy und Magisches aber dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Adrian hat sich eines Kindes entsprechend verhalten und auch die ganzen Erklärungen was die Magie angeht, fand ich sehr gut. Also das Buch ist definitiv nicht nur für Kinder gemacht, ein Erwachsener kann sich auch sehr gut damit identifizieren.
Die Bilder haben immer super zum Text gepasst. Die Story war auch nicht zu ausschweifend, hat aber dennoch genügend beschrieben und erklärt. Alles in allem hat es mir als Erwachsener sehr gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen, dass es Kindern ebenso geht.