Donnerstag, 17. Mai 2018

Rezension: The Wife between us von Greer Hendricks , Sarah Pekkanen

       
Klappentext:
Drei Frauen, ein Mann. Viele Geheimnisse. Und nur eine Wahrheit. 

Vanessa: Das perfekte Leben, das war einmal. Seit der Scheidung von Richard ist sie ein Wrack. Nur ein Gedanke hält sie aufrecht: seine Hochzeit mit der anderen zu verhindern. 
Nellie schwebt im siebten Himmel: Ausgerechnet sie, die alles andere als ein aufregendes Leben führt, hat sich der attraktive, charismatische Richard ausgesucht. Alles wäre perfekt, gäbe es da nicht Dinge, die aus dem neuen Heim verschwinden. Und diese Frau, die sie beobachtet. 
Emma: 'Ich weiß, du wirst mir nicht glauben, aber du musst die Wahrheit über Richard erfahren.' So beginnt der Brief, den sie eines Tages erhält. Emma ist skeptisch, jeder weiß, dass Nellie von Richard besessen ist. Und wohin das führen könnte … 

Der New York Times-Bestseller!


Meinung:

Zuerst ist zu sagen, dass ich ein bisschen etwas anderes erwartet hatte. Zwischendrin gab es ein paar Durststrecken, die ich ein bisschen ermüdend fand, die jedoch durch einen Knaller wieder in die richtige Richtung gedrückt worden ist. Ab da habe ich das Buch dann nur noch so verschlungen um endlich zu wissen, was es alles auf sich hat. Zum Ende kamen Sachen ans Tageslicht, mit denen ich nie und nimmer gerechnet hatte. Zwischendrin musste ich mich manchmal echt etwas konzentrieren und hatte hin und wieder das Gefühl, dass ich irgendetwas überlesen habe (Vielleicht sollte ich nicht mehr nachts um zwei lesen).Ich habe einen Stern abgezogen, da ich das Buch zwischendrin etwas wirr fand. Man konnte an manchen Stellen nicht so recht herauslesen zu welcher Zeit es gerade spielt. Das hätte man vielleicht etwas besser kennzeichnen können. Durch den Schreibstil hat man es zwar ein bisschen gemerkt aber mir wäre es lieber, wenn man es vielleicht mit einem neuen Kapitel über schrieben hätte.
Nichts desto trotz hat mir das Buch gefallen und kann es nur weiter empfehlen.
     


Montag, 30. April 2018

Rezension: Schlüssel 17 von Mark Raabe

Klappentext:
In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt. 

Der erste Fall für Tom Babylon! 




Ich habe das Buch nur so verschlungen. Angesprochen hat mich eigentlich erst das Cover. Irgendwie war es die Feder, da ich durch den Titel eher mit einem Schlüssel gerechnet hatte. Aber nach dem Lesen wurde mir auch klar, woher die Sache mit der Feder kam. Ich war sofort in der spannenden Story gefangen. Für meinen Geschmack gab es zu viele Namen. Vor allem von den ganzen Polizisten, die in den Ermittlungen mit zu Gange sind. Aber vielleicht ist das einfach meine persönliche Macke, dass ich mir keine Namen merken kann.
Ich mochte die Rückblenden sehr, auch, dass nicht gleich alles um diese Geschichte erzählt wurde sondern nach und nach, was auf jeden Fall mehr Spannung aufgebaut hat. Zwischendrin gab es ein paar Passagen die ich etwas quergelesen habe, aber dennoch finde ich das Buch gelungen und kann es definitiv weiter empfehlen.

Samstag, 28. April 2018

Rezension: Iron Flowers von Tracy Banghart

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Das Cover hat mich so sehr angesprochen. Es ist wunderschön und auch die Aufmachung um die Kapitel hat mir sehr gut gefallen. Es ist mal was anderes als nur schlicht die Kapitelnummer dastehen zu haben. 
Die Story besticht mit einer einfachen Geschichte ohne viel zusätzliche herbeigeführtes Drama und Schnörkel. Zwei Schwestern erleben sie unterschiedlicher als es nicht sein kann. Eigentlich wollte Serina die Grace vom Regenten werden, jedoch wurde ihre Schwester Nomi dazu ausgewählt. Durch ein Missverständlich wurde Serina auf eine Gefängnisinsel geschafft, auf der Frauen gegeneinander kämpfen müssen. Da sich Nomi die Schuld dazu gibt, schmiedet sie einen Plan um Serina zu retten. Jedoch läuft alles anders als gedacht. 

Prinzipiell hätte man sicherlich etwas mehr aus dem Buch herausholen können. Man hätte die Beziehungen zwischen den Figuren etwas besser aufbauen können. Aber ist es nicht bei jedem Buch so, dass man noch etwas hätte dran machen können? Mir hat die Story eben gerade wegen ihrer Einfachheit und dem Verzicht auf zusätzlich herbeigeführte Dramen so gut gefallen. Es war seichte Kost, die aber dennoch spannend waren, so dass ich Kapitel um Kapitel lesen musste und gar nicht mehr wirklich aufhören konnte. 
Einiges war vorhersehbar.
Was mir jedoch nicht so schlüssig war, in welcher Zeit spielt das Buch eigentlich? Vielleicht habe ich es auch überlesen. 

Alles in allem kann ich eine Leseempfehlung aussprechen. Außer jemand erwartet sich zu viel Drama, dann besser nicht. 

Donnerstag, 5. April 2018

Rezension: Scythe - Der Zorn der Gerechten. Von Neil Shusterman

Die Story um Rowan und Citra geht weiter. Citra hat es geschafft eine der Scythe zu werden, wobei Rowan, der einen Scythering ergattert hat, anfängt andere Scythe, die sich etwas zu schulden gelassen haben, zu töten. 

Der Nachfolger war spannend von der ersten Seite an. Der Schreibstil war wie gewohnt einfach und schnell lesbar. Das Cover ähnelt sehr dem ersten Teil. Es gefällt mir gut, obwohl ich den Goldton nicht ganz so schön finde. Aber die ganze Aufmachung ist super. Neil Shusterman hat sich wieder einiges einfallen lassen um eine spannende Story zu erzählen. Dabei hat er aber an keiner Stelle irgendwie übertrieben. Man lernt viele neue Charaktere kennen, aber auch schon alte Bekannte trifft man hier wieder. Gerade Tyger war mir ans Herz gewachsen, ehe er eine neue Bestimmung zugeteilt bekommen hat. Aber mein Liebling ist noch immer Greyson, der wohl in Band drei eine größere Bedeutung zu bekommen scheint. 
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie es weitergeht. Das Buch bekommt eine totale Leseempfehlung. Ich könnte mir vorstellen, dass die Bücher sogar meine absolute Lieblingsreihe werden.

Mittwoch, 4. April 2018

Rezension: Auf die Plätze, Kuss - und Tor. von Regina Wall

Beschreibung: 
Liebe auf Umwegen – eine hinreißende Eishockey-Romanze Sein bester Freund aus Kindheitstagen und ehemaliger Kollege seines Mannheimer Eishockey-Teams ist tot! Ben Kowalczyk kann es immer noch nicht fassen. Während er noch seine Trauer zu bewältigen versucht, meldet sich eine aufdringliche Stimme in seinem Hinterkopf zu Wort: „Jetzt ist sie endlich frei!“ Seit Jahren schon steckt Ben in einer tückischen Zwickmühle, da er die Frau seines besten Freundes Julian liebt. Selbst seine mehrjährige berufliche Flucht nach Kanada hat nichts an seinen Gefühlen für die schöne und warmherzige Fiona ändern können, die nichts von seiner tiefen Liebe zu ihr ahnt. Deshalb quält Ben nach seiner Rückkehr in sein Heimatdorf die Frage: Wird er sich Jahre nach Julians Tod endlich aus der unliebsamen Freundezone befreien können? Oder sollte er sich doch lieber mit dieser Rolle zufriedengeben? Während er mit seinem immer zu Späßen aufgelegten Eishockey-Team noch Jagd auf entscheidende Punkte für den Meistertitel macht, hofft er auf die Erfüllung seiner geheimsten Wünsche. Eine umwerfend romantische Liebesgeschichte, deren sympathische Figuren man sofort ins Herz schließt. Wunderbar sinnlich und tiefgründig – einfach unwiderstehlich! 




Meinung:
Auch wenn ich keine so große Leidenschaft für Eishockey habe, habe ich doch eine große Leidenschaft für Liebesgeschichten mit einer gewissen Würze an Drama. So wurde ich auch hier nicht enttäuscht. Ben trägt seine Gefühle Fiona gegenüber schon jahrelang mit sich herum. Natürlich ist er seinem verstorbenen besten Freund Julian gegenüber loyal genug. Aber irgendwann kann auch der beste Freund seine Gefühle nicht mehr im Zaum halten. 
Mir hat die Story sehr gefallen, obwohl ich am Anfang etwas Probleme hatte ins Buch zu kommen. Ich kann nicht sagen woran es gelegen hat. Am Schreibstil auf jeden Fall nicht, denn den fand ich voll in meinem Lesefluss. Auch wenn ich Eishockey nicht so spannend finde, so hat es hier noch einen Gewissen Kick mit reingebracht. Es war eben nicht nur eine Liebesgeschichte. Das fehlt mir bei manchen Storys einfach. Dass es sich nur um die Liebe dreht. Hier wurde aber ein gesundes Maß an beidem ins Buch gebracht, was alles spannender gestaltet.
Das Cover sagt mit leider nicht so sehr zu. In einem Buchladen hätte ich es wohl nicht in die Hand genommen, da es zu kindlich gestaltet ist. Es ist meiner Meinung nach etwas zu verspielt. Aber es zeigt worum es im Buch geht. 
Die Story ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden. Also nur ran!

Dienstag, 27. März 2018

Rezension: Für immer ist die längste Zeit von Abby Fabiaschi


Klappentext:

Maddy ist tot. Vom Dach der Bibliothek gestürzt. Sie landet jedoch nicht im friedvollen Himmel, sondern blickt aus kurzer Höhe auf ihre Familie - ihre pubertierende Tochter Eve und den emotional unaufgeräumten Ehemann Brady - herab. Ohne Maddy sind sie schon in einfachen Dingen der Alltagsorganisation überfordert. Jetzt drohen sie an der Frage nach dem Warum zu zerbrechen.

Maddy muss etwas tun. Doch ihre Möglichkeiten der Einflussnahme aus dem Jenseits sind begrenzt - sie ist ja auch neu hier. 


Meinung:
Das Buch hat mir gut gefallen. Nicht nur das Cover war wundervoll. Es spiegelt ein bisschen diesen neuen Lebensweg, den die Protagonisten vor sich haben. Ich kam schnell in die Story hinein und der Schreibstil war einfach und flüssig. Ich fand es sehr gut, dass man erst zum Schluss erfährt, was genau mit Maddy passiert ist. Das hat auf jeden Fall die Spannung gehalten. Man merkt genau wie sich die Protagonisten weiterentwickeln. Durch welche Stationen der Trauer sie wandeln. Wie sie sich von einander entfernen um dann wieder zueinander zu finden. Die Autorin hat alles sehr gut rübergebracht. Zwischendrin fand ich zwar die Story etwas zäh, weil ich eigentlich nicht der Typ für solche Romane bin, was aber meine Leselust nicht getrübt hat. Das Buch kann ich defintiv weiter empfehlen. 

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Rezension: Young World - Die Clans von New York von Chris Weitz

Beschreibung:

Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes – Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.

Meinung:
Als ich den Klappentext gelesen hatte, hatte es mich erst an The Tribe- Eine Welt ohne Erwachsene erinnert und da ich diese Serie früher geliebt habe, war ich auch sehr auf dieses Buch gespannt. Keine Ahnung was genau ich erwartet habe, aber das was ich da gelesen habe war es nicht. Was nicht heißt, dass ich das Buch schlecht finde, im Gegenteil. Jedoch hat es mich genervt, das zwischendrin öfter mal die Gespräche wie in einem Drehbuch geschrieben waren. Wäre das Buch nur so geschrieben, hätte ich damit kein Problem gehabt aber der ständige Wechsel nervte und störte mich sehr.
Ich fand auch dass es für die Zielgruppe etwas zu brutal war. Zu viele Tote und einfach so abgemurkste Jugendliche. Klar, würde es in einer Welt ohne Erwachsene genau so abgehen aber dennoch finde ich es etwas zu hart.
Für meinen Geschmack war auch zu viel Action drin. Ich hatte das Gefühl, dass auf Krampf immer mehr passieren musste, vor allem ging es einfach alles viel zu schnell. Vom Ende war ich etwas überrascht. Ein ziemlicher Cliffhänger, bei dem man unbedingt weiter lesen möchte. Schade, dass das nächste Buch erst Mitte nächsten Jahres herauskommt. Keine Ahnung wie ich so lange warten soll.
Das Buch bekommt von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung.