Freitag, 24. Januar 2020

Rezension: Falling Skye von Lina Frisch

Stellt euch eine Welt vor, in der man eine 'Brandmarkung' bekommt. Rational oder Gefühlsgeleitet. Nur eines von beiden kann man sein. Es ist wichtig um für jeden die best passendste Berufung zu finden. So sind Rationale eher für führende Jobs gemacht und Emotionale für die Kindererziehung.
Doch geht da auch alles mit rechten Dingen zu?

Ich muss ehrlich sagen, ich war erst skeptisch, ob dieses Buch etwas für mich ist. Im Laufe der Lektüre wurde ich aber immer und immer weiter gebannt.
Zu allererst hat mich das Cover super gefallen. Wenn man es als Buch in der Hand hat, ist es noch schöner als nur im Internet. Denn der Kristall schimmert ein bisschen, was auf Bildern gar nicht so rüberkommt. Ich finde auch, dass das Cover super gut zur Geschichte passt.
Den Klappentext finde ich etwas zu lang. Er baut zwar Spannung auf, jedoch bin ich auch der Meinung, dass er etwas zu viel verrät.
Der Schreibstil ist locker flockig und man kann das Buch Seite um Seite verschlingen. Mir gefällt es auch sehr, dass die Geschichte nicht nur von Skye erzählt wird, sondern man auch hin und wieder Einblicke von Alexander bekommt, die kleine wichtige Puzzlestückchen liefern.
So sehr mich Skye am Anfang mit ihrer Gesetzestreue genervt hat, so sehr hat mich dann ihr Wandel überrascht. Sie ist ein super Charakter, der während des gesamten Buches einen stetigen Wandel durchläuft, der auch gut nachvollziehbar ist.
Für mich war in dieser Story nichts vorhersehbar, da ich mir so gar nicht ausmalen konnte, wie diese Geschichte sein würde.
Und somit kann ich definitiv eine Leseempfehlung aussprechen.

Dienstag, 19. November 2019

Rezension: The Ivy Years - bis wir uns finden von Serena Bowen

Die bekannte Schauspielerin Lianne Challice möchte endlich ein normales Leben führen und geht aufs Collage. Doch durch ihre Bekanntheit hat sie es nicht immer einfach. Dort lernt sie Daniel, oder auch DJ genannt, kennen, der ebenfalls sein Päckchen zu tragen hat. Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten kommen sich die beiden immer näher. Doch schafft es DJ mit ihr über seine Probleme zu sprechen?

Ich habe schon andere Bände dieser Reihe nur so verschlungen. Auch hier war dies der Fall. Der Schreibstil war super einfach und somit konnte man schnell Seite um Seite weglesen. Das Cover ist dem der Vorgänger sehr ähnlich, sodass man schnell sieht, dass dies auch wieder ein Teil einer Reihe ist.
Was ich an dieser Reihe gut finde, ist, dass man die Vorgänger nicht zwingend gelesen haben muss. Sie bauen nicht aufeinander auf, das jeder Band ein anderes Pärchen beleuchtet. Aber natürlich ist es immer wieder schön andere Charaktere aus vorherigen Bänden wieder zu treffen.

Mit den Charakteren kam ich super klar. Lianne sowie DJ waren mir von vorne herein super sympathisch und ich habe mit ihnen gelacht und gelitten. Vor allem in Lianne konnte ich mich schon fast ein bisschen wieder finden, was uns noch näher zusammen gebracht hat.
Natürlich war hier auch wieder das Problem, des nicht miteinander Redens, ausschlaggebend für die Handlung. Stört mich immer wieder, aber so sind solche Bücher eben.
Ein bisschen Erotik war auch dabei, jedoch nicht zu ausschweifend, so dass es nervig hätte werden können.
Lediglich der letzte Teil der Geschichte war etwas langweilig, da nicht mehr viel passierte.
Aber alles in allem finde ich, dass dieser Roman gelungen ist und auf jeden Fall gelesen werden sollte.

Dienstag, 12. November 2019

Rezension: Rulantica von Michaela Hanauer

Klappentext:
Meermädchen Aquina hat sich schon immer anders gefühlt, als die übrigen Meermenschen auf Rulantica. Kurz nach ihrem zwölften Geburtstag erfährt sie das Unglaubliche: sie hat einen Zwillingsbruder. Mats, ein Menschenjunge! Und er befindet sich in großer Gefahr. Für Aquina gibt es kein Halten mehr, sie muss ihre wahre Familie finden, bevor es zu spät ist.

Mats ist in einem Waisenhaus aufgewachsen, seit er als Findelkind am Strand aufgelesen wurde. Schon immer fürchtet er sich vor dem Meer und dem Wasser. Doch er ahnt nicht, dass er bald in das größte Abenteuer seines Lebens eintauchen wird!

Mit ihrem Zusammentreffen erfüllen Mats und Aquina eine jahrhundertealte Prophezeiung der nordischen Götter - und dies kann die Rettung, aber auch den Untergang für die gesamte Inselwelt Rulanticas bedeuten ...

Meinung:
Ich wurde sofort von diesem wunderschönen Cover in den Bann gezogen. In einem Buchladen hätte ich es auch auf jeden Fall in die Hand genommen weil ich es einfach so schön finde. Viele kleine Details die von sich aus schon eine kleine Geschichte erzählen.
Der Klappentext ist auch sehr spannend geschrieben und man weiß auch sofort in welche Richtung es gehen soll.
Ich finde die Aufmachung des Buches einfach wunderschön. Jede Seite ist mit Farbe unterlegt und man kann viele Bilder im Buch entdecken. Für ein Kind ist es auf jeden Fall eine Augenweide und somit bestimmt nicht nur für lesende Kinder sondern auch zum Vorlesen gut geeignet.
Der Schreibstil ist auf jeden Fell kindrecht einfach und ich bin nur so durch das Buch geflogen. Ich liebe einfach die Aufmachung aber auch die Geschichte hat mir sehr gefallen. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie die Geschichte weiter geht und ob die anderen Teile auch so schön gestaltet sind. Aber davon geh ich auf jeden Fall aus.
Dieses Buch ist definitiv nicht nur was für Kinder. Hier werden auch Fanatsy Liebhaber auf ihre Kosten kommen. Ich kann es nur empfehlen.

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Rezension: Zimmer 19 von Marc Raabe

Ein neuer Fall für Tim Babylon. Diesmal muss er entführte Mädchen retten und das Warum ergründen. Es bringt ihn mit seiner Kollegin Sita zu Bürgermeister Keller und einer Gruppe Prominente, die aber alles für sich behalten. Was hat es mit der Zahl 19 auf sich?

Wie auch Band eins habe ich diesen nur so verschlungen. Ich finde es super, dass man auch als Neuling einfach diesen Band lesen kann ohne Vorkenntnisse zu haben. Es ist zwar eine Reihe, aber dennoch muss man den ersten Band nicht gelesen haben.
Der Schreibstil ist wie immer locker flockig, sodass ich Seite um Seite gelesen habe.
Die Geschichte von Sita fand ich auch sehr spannend. Gerade weil man da merkt, wie weit es sich mit dern 19 in die Vergangenheit zieht. Da kommt jedoch auch die Frage auf: Warum hat man 18 Jahre gebraucht um da dahinter zu kommen? Aber manchmal kommt eben nicht alles auf einmal raus.
Die Geschichte ist gut durchdacht und auch, wenn sie keine so großen Überraschungen bereithält, so ist sie doch super spannend.
Ich habe auch mal in das Hörbuch reingehört und auch die Stimme des Sprechers finde ich sehr angenehm und auch passend für die Geschichte.
Alles in allem ein top Thriller den ich gerne weiter empfehlen kann.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Rezension: Cinder&Ella- Happy end- und dann? von Kelly Oram

Cinder & Ella - Happy End - und dann? knüpft nahtlos an den ersten Band an. Ellamara braucht erstmal etwas ruhe und genau die findet sie dann bei Brian. Sie verbringen viel Zeit miteinander und Ella lernt schmerzlich was es heißt, mit jemandem zusammen zu sein, der im Rampenlicht steht. Denn ihr Leben ist nicht mehr das, was es einmal war.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist wie das des ersten Bandes gehalten und man kann somit schnell sehen, dass die beiden Bücher zusammen gehören. Die Rosatöne auf dem hellen Untergrund stechen auch sofort ins Auge, weswegen ich es im Buchladen bestimmt in die Hand nehmen würde. Es spricht mich voll und ganz an.
Das Cover verspricht etwas mehr, was das Buch am Ende nicht halten kann. Man erhofft sich, mehr über den Alltag der beiden zu erfahren. Wie Brian zum Filmdreh fährt und dort seinen Tag verbringt oder wie Ellamara ihren Tag meistert und vielleicht den einen oder anderen Termin beim Arzt hat. Aber diese Dinge sind im Buch leider nur nebensächlich. Im Zentrum steht eher der Hype um beide Charaktere. Ich kann mir gut vorstellen, dass es genau so bei Prominenten abläuft aber dennoch waren mir diese Szenen etwas zu überspitzt.
Mir ging es in der Geschichte auch allgemein mit allem etwas zu schnell.
Man ganz davon abgesehen, dass mir der Charakter von Ellamara manchmal so ziemlich auf den Keks ging, weil sie sich ziemlich kindisch verhalten hat. Brian hat mir durch und durch wieder super gefallen.
Viele Dinge waren mir auch einfach zu kitschig, das Ende so hätte nicht unbedingt sein müssen.
Außerdem wurden einige Dinge ständig wiederholt und wieder aufgewärmt, was mich auch sehr nervte.

Alles in allem hat mich das Buch leider etwas anttäuscht. Es war nicht schlecht kann aber den Hype des ersten Bandes auf keinen Fall halten.

Montag, 30. September 2019

Rezension: Leles Geheimclub Band 1 von Sabina Gröner

Lele und ihre Freundinnen haben einen geheimen Club. Sie haben nicht nur eine eigene Geheimsprache, sondern auch ein Hauptquartier und eine revalisierende Bande von Jungs, die sich die Kings nennen. Als ihr Geheimversteck von den Jungs entdeckt und mit einer Drohne ausgekundschaftet wird, heißt es für die Queens Krieg.

Ich liebe die ganze Aufmachung des Buches. Schon allein das Cover ist für junge Mädchen sehr ansprechend. Es ist bunt gestaltet mit vielen einzelnen Elementen. Fast wie ein Freundschaftsbuch, das mit Stickern beklebt wurde.
Auch der Klappentext verspricht viel Abenteuer und Spannung.
Und es ist nicht nur die Außenseite, die schön gestaltet ist, auch innen findet man immer wieder kleine Bildchen, die einfach nur schön anzusehen sind. Da alles schwarz/weiß gedruckt ist, kann Kind die Bildchen auch ausmalen.

Doch das Buch ist nicht nur als Geschichte ausgelegt. Man findet auch tolle Listen, in die man selbst etwas eintragen kann. Wie zum Beispiel den Lieblingslehrer. Halt Dinge, die junge Mädchen in diesem Alter interessieren.
Es lädt nicht nur zum lesen ein, sondern auch eine eigene geheime Gruppe zu gründen und sich von der Geheimsprache inspirieren zu lassen.

Ich finde dieses Buch ist für junge Mädchen (oder auch Jungs, wobei es eher auf die Mädchen abzielt, aber wir wollen hier ja niemanden außen vorhalten) sehr gut geeignet und fördert sogar die Kreativität. Mehr Bücher in diesem Stil!

Rezension: Lovely Curse von Kira Licht

Aria hat durch einen Unfall ihre Eltern verloren und muss nun bei ihrer Tante auf einer Ranch leben. Die Gegend wird von plötzlichen unwetterartigen Gewittern überströmt. Eines Tages wacht Aria nach einem komischen Traum auf und ihre Haare haben eine silberweiße Färbung angenommen. Als noch zwei Mitschüler solch eine Wandlung durchmachen, schwant Aria, dass mehr dahinter stecken muss.

Das Cover des Buches ist einfach wunderschön. Genau so kann man sich Aria in der Geschichte vorstellen. Die kleinen Details, wie die Raben, macht das ganze noch eindrucksvoller. Mir gefällt es sehr gut und ich hätte es in einem Buchladen auch in die Hand genommen.
Der Klappentext nimmt meiner Meinung nach etwas zu viel vorweg und somit die Spannung. Ich finde, da hätte man eine bessere Beschreibung finden können, dann wäre ich vielleicht nicht ganz so von der Story enttäuscht gewesen, denn die ganze Idee war echt gut.
Ich bin auch durch den leichten Schreibstil nur so durch die Seiten geflogen. Aber irgendwie war es mir dennoch zu wenig Story. Anfangs war es eine Art Highschooldrama. Es hat viel zu lange gedauert, ehe wirklich etwas passiert ist. Dann ist noch etwas passiert, was ich persönlich schon ein bisschen geahnt hatte. Da war also keine richtige Spannung dabei.

Aria habe ich als Charakter nicht wirklich verstanden. Sie hatte auf mich eher diesen toughen Eindruck gemacht und dann macht sie sich wegen eines Gewitters schon fast ins Hemd? Irgendwie war mir das zu viel Drama. Das Gewitter wurde zwar schon krass beschrieben aber dennoch fand ich ihre Reaktion ein bisschen zu kindlich.

Ich bin auf jeden Fall auf den zweiten Band gespannt. Jetzt ist die Geschichte ja richtig dabei, vielleicht kann mich der Nachfolger vom Hocker hauen und ist genau das, was ich mir erhoffe.