Sonntag, 27. August 2023

Rezension: Die Unbekannte von Guillaime Musso

 Guillaume Musso gehört zu meinen Lieblingsautoren. Also konnte ich auch an diesem Buch nicht vorbei gehen. 

Schon das Cover ist sehr mysteriös und verspricht eine spannende Geschichte. Auch der Klappentext verspricht spannende Lesestunden. Und was soll ich sagen? Ich habe das Buch nur so verschlungen. 

Es geht um eine Frau, die nackt in der Seine gefunden wird. Da sie an einer Amnesie leidet, kann sie zu den Umständen nichts sagen. Bei einer DNA Analyse kommt heraus, dass es sich um eine verstorbene berühmte Pianistin handelt. Um dieser Sache auf den Grund zu gehen, übernimmt die Polizistin Roxane die Ermittlungen.


Der Schreibstil ist schön einfach und ich mochte auch die Länge der Kapitel sehr gerne. Die Geschichte hatte für mich sehr spannende Wendungen. Einzig und allein die Sache mit der Mythologie und des Theaters hätte für mich nicht unbedingt sein müssen. Das kam ganz schön verquer rüber und kurzzeitig wollte ich eigentlich nur quer lesen. Zum Schluss hat es auf jeden Fall gute Erklärungen für alles gegeben.

Ich habe schon bessere Bücher das Autors gelesen, weshalb ich nur drei Sterne vergebe. Aber als kurzweilligen spannenden Roman zwischendurch ist das Buch auf jeden Fall geeignet.

Dienstag, 8. August 2023

Rezension: A whisper around your name von Emma Scott

 Das Cover hat mich sehr angesprochen. Ich finde es für die Story auch sehr passend, da die Sache mit dem Wasser ja auch eine wichtige Symbolik ist. Mit dem Schreibstil kam ich super klar und ich mochte es auch, dass beide Hauptcharaktere die Geschichte erzählen. Ich finde, das bringt allgemein mehr Tiefe rein. 

Anfangs fand ich das Buch recht langweilig. Aber ab der Hälfte nahm es dann ganz schön an Fahrt auf. Einige Entscheidungen der Charaktere konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Vor allem, wie Jo auf die Idee kam sich in der neuen Schule so darzustellen, wie sie es getan hat. Also fand ich jetzt keine so gute Entscheidung. Aber ich glaube ich sollte hier nicht ganz so sehr in die Tiefe gehen, da es sonst spoilern würde. Also Evan hat da auch so eine Entscheidung getroffen, die ich null nachvollziehen konnte. 

Ich fand also alles in allem die Story an sich recht gut aber die Umsetzung hakt an der einen oder anderen Stelle. Kann man lesen, aber eine unbedingte Empfehlung spreche ich nicht aus.

Sonntag, 30. Juli 2023

Rezension: Youngbloods von Sasha Laurens

 Ich bin eigentlich nicht so der Mensch für Vampirgeschichten aber das ganze Setting mit der Schule hat mir sofort zugesagt.

Das Cover finde ich nicht ganz so passend zur Geschichte. Das hätte man eher für eine High Fantasy Story nehmen können. Als ich nach dem Original Cover gegoogelt habe, kam ich zu dem Schluss, dass das definitiv besser zum ganzen Setting gepasst hätte.

Allgemein ist es einer ein 'Twillight goes Queer'. Also voll und ganz an die heutige Zeit angepasst. Ich mochte den Schreibstil sehr. Auch dass die Kapitel von den beiden Hauptcharakterinnen erzählt wird, hat der ganzen Geschichte etwas mehr Tiefe verliehen. 

An und für sich was es eine gute High School Story mit etwas Vampirgeschichte verwoben. Manchmal habe ich sogar schon fast vergessen gehabt, dass es eigentlich Vampire sind. Ich hab mich auch gefragt, ob sie wirklich frieren. Also da die eine oder andere Verständnislücke aber ist an sich ja okay.

Es ist eine solide queere Vampirstory mit einem kleinen politischen Touch ohne zu viel zu verraten. Aber zwischen Menschen und Vampiren war ja noch nie alles in Ordnung. Kann man auf jeden Fall so zwischendurch lesen. Blubbert so vor sich hin.

Samstag, 29. Juli 2023

Rezension: Darkest Gold - Die Gefangene von Raven Kennedy

 Das tolle Cover hat mich dazu verleitet das Buch zu lesen. Und vielleicht auch, dass es in meiner Zauberbüchse von der Bücherbüchse drin war. (Was für ein toller Farbschnitt)

Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht um in die Story reinzukommen. Ich habe mich sehr an dem Namen 'Sattel' festgehangen. Auch jetzt, wo das Buch beendet ist, finde ich das immer noch irgendwie doof. So irritiert war ich noch nie von einem Namen an sich. 

Je tiefer ich in die Geschichte eingedrungen bin, desto spannender und pageturnender wurde es auch für mich, sodass ich die letzten 100 Seiten nur so inhaliert habe.

Vielleicht habe ich auch Probleme wegen der ganzen Gewalt gehabt, die anfangs die Geschichte dominierte. Ich kann mir gut vorstellen, dass es an einem Königshaus so zugeht, aber gut finde ich es dennoch nicht. Wer auch? 

Auf jeden Fall ist es eine gute Story über Intrigen und Machtspiele mit einem tollen und flüssigen Schreibstil.

Kann man auf jeden Fall lesen, wobei man die Triggerwarnung beachten sollte.

Rezension: Seaside Hideaway - Unsafe von Leonie Lastella

 „Manchmal stelle ich mir vor, die Erde wäre eine Scheibe und ich könnte über den Rand kotzen. Das hilft.“


Der Roman „Unsafe Seaside Hideaway“ hat mich sofort abgesprochen. Das Cover ist sehr schön gestaltet ohne zu aufdringlich zu sein. Und der Klappentext verspricht Spannung und Liebe gleichermaßen. Und genau das habe ich in diesem Buch auch bekommen. Mit dem Schreibstil kam ich super zurecht. Sehr einfach aber tolle bildliche Beschreibungen. Ich mochte es auch sehr, dass die Kapitel aus den jeweiligen Sichten der Hauptcharaktere geschrieben ist. Das hat der Story die Tiefe gegeben, die sie gebraucht hat.

Nevah und Jax haben mir als Charaktere sehr gut gefallen. Ich konnte es auf jeden Fall nachvollziehen warum sie so sind wie sie sind. Auch wenn ich Miller ganz schön oft gegen die Wand klatschen wollte, auch er hat einen Platz in meinem Herzen bekommen.

Ich hätte mir noch die eine oder andere Szene während einer Therapiesitzung gewünscht. Das kam leider nur einmal zur Sprache aber dann nicht mehr so wirklich.

Puh, das letzte Kapitel! Was ein Cliffhänger. Der zweite Band ist auf jeden Fall schon auf meine Wunschliste gewandert. Ich kann unsafe nur empfehlen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen

Freitag, 14. Juli 2023

Rezension: Husband Material: Gefährliche Leidenschaft von Nina Pribil

 Also zuerst: Das Cover gefällt mir recht gut. Ein bisschen düster, was man aber im Laufe der Story ganz gut einordnen kann. Ich finde es auf jeden Fall passend. Mit dem Schreibstil kam ich recht gut klar, wobei anfangs recht viele Wortwiederholungen vorkamen, die mich ganz schön genervt haben. Es wurde aber mit der Zeit ein bisschen besser. Die Kapitel hatten eine gute Länge und ich mochte es sehr, dass die Charaktere die Story aus ihrer jeweiligen Sicht erzählten.

Auch der Klappentext versprach spannende Lesestunden. Doch wollten die Charaktere und die Autorin wohl zu schnell zu viel, sodass es für mich ziemlich plump rüber kam. Vor allem die Szene vor der Tür, nachdem sie sich eine Stunde vorher in den Haaren hatten, war für mich nicht nachvollziehbar, vor allem, weil ein Kind nicht weit entfernt im Wohnzimmer einen Film sah. Ich glaube die Szene wäre für mich glaubhafter gewesen, wenn das Kind nicht dagewesen wäre.

Ich mag ja Erotik/Liebesgeschichten mit einem Hauch von Thrill, vor allem wenn man dann immer weiter lesen will, weil es so spannend ist. Die Idee hinter der Geschichte war auch gar nicht so schlecht, die Umsetzung strotzte nur leider so vor Logikfehlern. Muss keiner von ihnen Arbeiten? Ella nicht in die Schule? Außerdem fand ich es irgendwie komisch, dass Olivia d'accord damit war, dass Henry nach der ersten Nacht ihr Kind einfach so mitnimmt, während sie noch schläft. Es war aber überhaupt nicht in Ordnung aus ihrem Bett zu steigen, weil es einen 'Familiennotfall' gegeben hat. Außerdem war der Tagesablauf hier auch nicht so ganz schlüssig. Er geht um Frühstück zu holen, kommt wieder und sie fahren in den Baumarkt um Sachen für das Gehege der Schildkröte zu bauen. Als sie mit der Konstruktion fertig sind, gehen sie Frühstücken und wollen danach in den Naturpark. Oder ist das schon wieder ein vollkommen neuer Tag? Ich möchte das Buch auch nicht zu sehr zerreißen. Ich finde es auf jeden Fall recht schade, da die Story an sich ja nicht schlecht war.

Alles in allem nur eine 2,5 von 5.

Sonntag, 9. Juli 2023

Rezension: When the Stars align von Lydia Schmölzl

 Dieses Buch hat mich vom Cover her sehr angesprochen. Ein bisschen düster und dann die zwei Gesichter und der Titel so hell. Minimalistisch aber sticht ins Auge.

Schwierig fand ich, dass bei meiner Ausgabe des eBooks keine Triggerwarnung vor dem eigentlichen Text war. Mich triggert ja so schnell nichts und ich dachte, dass ich damit auch an sich kein Problem habe, nur ist es mir hier aufgefallen, dass ich mir da eine Triggerwarnung gewünsch hätte. Ich habe in einer Leseprobe geschaut und da war die Warnung vor dem eigentlichen Text. Warum das bei meinem eBook nicht war, keine Ahnung, sollte aber behoben werden, da ich den Inhalt wirklich sehr triggernd finde.

Auf jeden Fall war ich froh, dass ich es dann doch gelesen habe. Denn gefallen hat es mir letztendlich sehr. Ich mochte den Schreibstil und es hat mir auch gefallen, dass die Kapitel nicht zu lang und nicht zu kurz sind. Ich fand die Charaktere auch sehr angenehm und konnte ihre ganzen Entscheidungen und Gefühle gut nachvollziehen.

Alles in allem finde ich es eine gelungene Geschichte und als Betroffene finde ich, dass die Thematik sehr gut dargestellt wurde ohne irgendwas zu sehr zu dramatisieren. Also definitiv lesenswert.