Ein Killerpilz, der die Menschheit ausrotten könnte, wurde wieder entdeckt. Eine Story, die spannender nicht sein könnte. Vor allem, dass alles nicht gerade unreal ist, macht das Buch noch viel schockierender. Denn es wurde gut erklärt, wie der Pilz sich weiter entwickelt, mutiert, ausbreitet und tötet.
Das Cover finde ich recht passend für dieses Setting. Der Klappentext könnte irgendwie für meinen Geschmack etwas spannender gestaltet sein. Ich bin mir unschlüssig, ob ich das Buch in einem Buchladen zur Hand genommen und es sogar gekauft hätte.
Der Schreibstil ist flüssig und so konnte ich schnell durch die Seiten fliegen, was jedoch an manchen Stellen doch etwas schwerer war, da sich die Story etwas hinzog und ich mich an manchen Stellen etwas gelangweilt habe.
Die Charaktere waren für mich anfangs etwas null acht fünfzehn, haben aber dann doch etwas mehr Tiefe bekommen. Da gibt es auf jeden Fall noch etwas potential nach oben.
Leider war der Schluss für mich etwas vorhersehbar, was der Spannung etwas abbruch gegeben hat.
Die Beschreibungen aus der Sicht des Pilzes waren eine super Idee, die alles etwas aufgelockert hat, jedoch an mancher Stelle etwas zu lang war.
Alles in allem kann man das Buch lesen, man hat aber auch nichts verpasst, wenn man es nicht tut.
Montag, 23. September 2019
Sonntag, 15. September 2019
One True Queen von Jennifer Benkau
Mailin bricht nach ihrem Training zusammen und als sie wieder zu sich kommt, ist sie in einer anderen Welt. Erst denkt sie, sie hätte sich den Kopf angeschlagen und fantasiert aber es dauert nicht lange, da findet sie heraus, dass dies wirklich die Realität ist. Mit Peter macht sie sich auf den Weg zur Hauptstadt des Landes und trifft dort eine Person, die sie schon lange schmerzlich vermisst...
Ich liebe dieses Cover. Es ist sehr passend zur Geschichte und ich finde es schön, dass es selbst unter dem Schutzumschlag noch einmal so zu sehen ist. Genau so könnte man sich Mailin vorstellen.
Der Klappentext ist auch sehr spannend gestaltet und man möchte dieses Buch einfach nur sehr schnell lesen.
Im Umschlag findet man eine Karte der beschriebenen Welt. So etwas finde ich immer sehr schön vor allem, wenn es darum geht, dass die Protagonisten eine Reise bestreiten. Da kann man immer schön nachvollziehen wo sie sind.
Allgemein hat mir die beschriebene fantastische Welt sehr gut gefallen. Ich mag es, dass es viele kleine Eigenarten gibt und die Bereiche nicht ohne Grund einen bestimmten Namen haben.
Mit der Protagonistin konnte ich mich gut identifizieren. Sie hat nichts unbedacht gemacht und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Zu keinem Zeitpunkt hat sie etwas getan, was ich nicht nachvollziehen konnte. Mailin hat immer einen Witz auf den Lippen und selbst in brenzligen Situationen versuch sie einen kühlen Kopf zu bewahren.
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich sehr auf Band 2.
Montag, 9. September 2019
Rezension: Vergesst unsere Namen nicht von Simon Stranger
Eigentlich ist man immer der Meinung, man weiß schon alles über den Holocaust, das dritte Reich und alles drumherum, doch dieses Buch möchte einen eines besseren belehren.
Die Geschichte dreht sich um die Familie Kommisar. Um Hirsch Kommisar, der in ein Arbeitslager gesteckt wird, weil er BBC Nachrichten geschaut hat. Und um seine Familie. Aber die Geschichte handelt auch von Henry Oliver Rinnan. Ein Mann, der nach Bestätigung sucht und dadurch ein Informant für die deutschen wird und viele seiner Landsleute verrät.
Ein aufwühlender Roman, der einen zum Nachdenken anregt.
Das Cover zeigt zwei kleine Mädchen, die wohl nach dem Krieg ein paar Steine aufschichten. Es zeigt schon ein bisschen einen Neuanfang und die Hoffnung auf bessere Zeiten. Es ist in Sepia gehalten und dadurch sieht man auch, dass es sich wohl um eine Geschichte handelt, die in der Vergangenheit spielt.
Den Klappentext finde ich sehr passend und auch ansprechend. Ich hätte mir das Buch wohl auch in einem Buchladen angesehen und bestimmt auf Grund der Beschreibung auch gekauft.
Der Schreibstil ist außergewöhnlich. Die Kapitel sind durch das Alphabet abgegrenzt. Jedes Kapitel handelt einen anderen Buchstaben ab. Es sind immer für diese Zeit sehr passende Schlagwörter mit einer Erklärung dazu. Doch dies ist nicht alles. Natürlich gibt es neben diesen Worten noch eine Geschichte, die erzählt wird. Eine wahre Geschichte. Wenn dies einem bewusst wird, läuft einem nicht nur einmal ein eiskalter Schauer über den Rücken.
Anfangs hatte ich etwas Probleme in die Geschichte hineinzukommen. Es war für mich etwas chaotisch aufgebaut. Fast schon wahllos wurde in der Zeit gesprungen. Aber wenn man sich darauf einlässt, dann ist man schnell im Geschehen drin. Dieses Buch ist definitiv nichts, was man nebenbei liest. Hier sollte man in seiner ganzen Aufmerksamkeit dabei sein.
Man baut sehr schnell eine Bindung zu den Charakteren auf. Man leidet mit ihnen und möchte Rinnan am liebsten etwas antun. Obwohl man durch diesen Roman auch sehr gut versteht, warum dieser Mensch so geworden ist, wie er ist. Dieses Buch beleuchtet nicht nur die Opfer dieser Tragödie. Henry Oliver Rinnan hat einen großen Stellenwert und sein Handeln wird gut beleuchtet.
Mir hat die Lektüre sehr gut gefallen. Auch wenn es eigentlich nicht mein favorisiertes Genre ist, so bin ich froh, dass ich diesen Roman gelesen habe. Es ist wichtig diese Geschichten zu erzählen. Denn es gibt Namen, die man nicht vergessen soll.
Die Geschichte dreht sich um die Familie Kommisar. Um Hirsch Kommisar, der in ein Arbeitslager gesteckt wird, weil er BBC Nachrichten geschaut hat. Und um seine Familie. Aber die Geschichte handelt auch von Henry Oliver Rinnan. Ein Mann, der nach Bestätigung sucht und dadurch ein Informant für die deutschen wird und viele seiner Landsleute verrät.
Ein aufwühlender Roman, der einen zum Nachdenken anregt.
Das Cover zeigt zwei kleine Mädchen, die wohl nach dem Krieg ein paar Steine aufschichten. Es zeigt schon ein bisschen einen Neuanfang und die Hoffnung auf bessere Zeiten. Es ist in Sepia gehalten und dadurch sieht man auch, dass es sich wohl um eine Geschichte handelt, die in der Vergangenheit spielt.
Den Klappentext finde ich sehr passend und auch ansprechend. Ich hätte mir das Buch wohl auch in einem Buchladen angesehen und bestimmt auf Grund der Beschreibung auch gekauft.
Der Schreibstil ist außergewöhnlich. Die Kapitel sind durch das Alphabet abgegrenzt. Jedes Kapitel handelt einen anderen Buchstaben ab. Es sind immer für diese Zeit sehr passende Schlagwörter mit einer Erklärung dazu. Doch dies ist nicht alles. Natürlich gibt es neben diesen Worten noch eine Geschichte, die erzählt wird. Eine wahre Geschichte. Wenn dies einem bewusst wird, läuft einem nicht nur einmal ein eiskalter Schauer über den Rücken.
Anfangs hatte ich etwas Probleme in die Geschichte hineinzukommen. Es war für mich etwas chaotisch aufgebaut. Fast schon wahllos wurde in der Zeit gesprungen. Aber wenn man sich darauf einlässt, dann ist man schnell im Geschehen drin. Dieses Buch ist definitiv nichts, was man nebenbei liest. Hier sollte man in seiner ganzen Aufmerksamkeit dabei sein.
Man baut sehr schnell eine Bindung zu den Charakteren auf. Man leidet mit ihnen und möchte Rinnan am liebsten etwas antun. Obwohl man durch diesen Roman auch sehr gut versteht, warum dieser Mensch so geworden ist, wie er ist. Dieses Buch beleuchtet nicht nur die Opfer dieser Tragödie. Henry Oliver Rinnan hat einen großen Stellenwert und sein Handeln wird gut beleuchtet.
Mir hat die Lektüre sehr gut gefallen. Auch wenn es eigentlich nicht mein favorisiertes Genre ist, so bin ich froh, dass ich diesen Roman gelesen habe. Es ist wichtig diese Geschichten zu erzählen. Denn es gibt Namen, die man nicht vergessen soll.
Donnerstag, 5. September 2019
Rezension: Hotel der Magier von Nicki Thornton
Seth ist nur der Küchenjunge im Hotel 'Zur letzten Chance'. Er lebt ein einfaches Leben in einer Dachgeschosskammer, nachdem sein Vater einfach verschwunden ist. An diesem Tag sind viele neue Gäste im Hotel angekommen. Da Seth genau weiß, dass einer der Gäste gegen das Dessert allergisch ist, zaubert er schnell ein neues. Doch dieses scheint vergiftet worden zu sein und der Gast stirbt. Seth war es nicht. Nur wie soll er herausfinden wer den Mord begangen hat?
Das Buch hat mich aufgrund des Covers sofort angesprochen. Ich finde es super schön und Atmosphärisch mit dem blauen Ton und der schwarzen Katze auf dem Baum an der Seite. Ich liebe es, dass das Cover sogar im Dunkeln leuchtet.
Der Klappentext verspricht Spannung und etwas Magie ohne zu viel zu verraten.
Der Schreibstil ist schön locker und man kann das Buch schnell weglesen. Die Autorin/Übersetzerin haben schöne Umschreibungen gefunden um alles noch bildlicher darzustellen.
Die Zimmeraufstellung am Anfang hat mir sehr gut gefallen. So kann man immer mal zurückblättern und schauen wer in welchem Zimmer wohnt. Und auch der Vollmond zu den Kapitelanfängen, finde ich super schön. Alles in allem ist die Aufmachung des Buches super schön gestaltet und sollte definitiv auch die jungen Leser ansprechen.
Seth als Charakter ist zwar nur blass dagestellt, aber dennoch kann ich mich gut in ihn hineinversetzen. Nach und nach bekommt man mit, was in seinem jungen Leben schon alles passiert ist. Eigentlich hat er niemanden mehr, nur noch seine schwarze Katze Nachtschatten.
Obwohl er nicht viel mit Magie am Hut hat und hier zum ersten mal davon erfährt, scheint er nicht gerade davon beunruhigt oder aus dem Häuschen zu sein. Auch, dass seine Katze auf einmal mit ihm spricht nimmt er einfach so hin. Da hätte ich mir schon ein bisschen mehr Aufregung seinerseits erwünscht.
Alles in allem habe ich aber die Lektüre sehr genossen und kann es auch für junge Leser nur wärmstens empfehlen.
Das Buch hat mich aufgrund des Covers sofort angesprochen. Ich finde es super schön und Atmosphärisch mit dem blauen Ton und der schwarzen Katze auf dem Baum an der Seite. Ich liebe es, dass das Cover sogar im Dunkeln leuchtet.
Der Klappentext verspricht Spannung und etwas Magie ohne zu viel zu verraten.
Der Schreibstil ist schön locker und man kann das Buch schnell weglesen. Die Autorin/Übersetzerin haben schöne Umschreibungen gefunden um alles noch bildlicher darzustellen.
Die Zimmeraufstellung am Anfang hat mir sehr gut gefallen. So kann man immer mal zurückblättern und schauen wer in welchem Zimmer wohnt. Und auch der Vollmond zu den Kapitelanfängen, finde ich super schön. Alles in allem ist die Aufmachung des Buches super schön gestaltet und sollte definitiv auch die jungen Leser ansprechen.
Seth als Charakter ist zwar nur blass dagestellt, aber dennoch kann ich mich gut in ihn hineinversetzen. Nach und nach bekommt man mit, was in seinem jungen Leben schon alles passiert ist. Eigentlich hat er niemanden mehr, nur noch seine schwarze Katze Nachtschatten.
Obwohl er nicht viel mit Magie am Hut hat und hier zum ersten mal davon erfährt, scheint er nicht gerade davon beunruhigt oder aus dem Häuschen zu sein. Auch, dass seine Katze auf einmal mit ihm spricht nimmt er einfach so hin. Da hätte ich mir schon ein bisschen mehr Aufregung seinerseits erwünscht.
Alles in allem habe ich aber die Lektüre sehr genossen und kann es auch für junge Leser nur wärmstens empfehlen.
Donnerstag, 29. August 2019
Rezension: Die letzte Witwe von Karin Slaughter
Zwei Explosionen schrecken Grichtsmedizinerin Sara Linton und Special Agent Will Trenton auf. Sofort verfallen sie in ihren Arbeitsmodus und wollen herausfinden, was es mit diesen Explosionen auf sich hat. Auf dem Weg dorthin, kommen sie an einem Verkehrsunfall vorbei, bei dem etwas unstimmig zu sein scheint. Damit scheint sie nicht unrecht zu haben. Will wird verletzt und Sara wird gekidnappt. Nun beginnt ein Spiel auf Leben und Tod. Schafft es Will Sara zu retten?
Dies ist mein erstes Buch von Karin Slaughter. Ich hatte schon viel von der Autorin gehört und das Buch hat mich auch nicht enttäuscht.
Das Cover passt super auf den Titel. Es ist an sich sehr schlicht gehalten aber zieht dennoch Blicke auf sich. Der Klappentext verspricht spannende Lesestunden.
Der Schreibstil ist modern und recht flüssig zu lesen.
Obwohl ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe, habe ich mich zu keiner Zeit gefühlt, als ob ich etwas verpasst hätte. Ob ein Leser der Reihe von Wiederholungen gelangweilt werden könnte, vermag ich nicht zu entscheiden. Für mich war alles so in Ordnung.
An und für sich finde ich es super, wenn eine Geschichte aus verschiedenen Sichten erzählt wird. Jedoch wird hier für meinen Geschmack alles viel zu oft wiederholt. Man bekommt selten neue Erkenntnisse, was die Story etwas langweilig macht. Durch langatmige Beschreibungen wird für mich leider immer wieder die Spannung gekillt.
Mit Sara konnte ich mich gut identifizieren. Sie ist sehr sympatisch und möchte immer alles im Griff haben. Ich kann verstehen, dass sie in Gefangenschaft in ihren Gedanken schwelgt, die aber leider manchmal etwas zu ausschweifend sind. Man kann auch in der Geschichte eine Entwicklung ihres Charakters gut erkennen.
Will ist etwas distanzierter und vielleicht an manchen Stellen etwas zu aufopferungsvoll. Aber ich mag diese gegensätzlichen Charakterzüge.
Alles in allem eine schöne Story, die an manchen Stellen etwas ausschweifend ist aber auch gut für Quereinsteiger geeignet ist.
Dies ist mein erstes Buch von Karin Slaughter. Ich hatte schon viel von der Autorin gehört und das Buch hat mich auch nicht enttäuscht.
Das Cover passt super auf den Titel. Es ist an sich sehr schlicht gehalten aber zieht dennoch Blicke auf sich. Der Klappentext verspricht spannende Lesestunden.
Der Schreibstil ist modern und recht flüssig zu lesen.
Obwohl ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe, habe ich mich zu keiner Zeit gefühlt, als ob ich etwas verpasst hätte. Ob ein Leser der Reihe von Wiederholungen gelangweilt werden könnte, vermag ich nicht zu entscheiden. Für mich war alles so in Ordnung.
An und für sich finde ich es super, wenn eine Geschichte aus verschiedenen Sichten erzählt wird. Jedoch wird hier für meinen Geschmack alles viel zu oft wiederholt. Man bekommt selten neue Erkenntnisse, was die Story etwas langweilig macht. Durch langatmige Beschreibungen wird für mich leider immer wieder die Spannung gekillt.
Mit Sara konnte ich mich gut identifizieren. Sie ist sehr sympatisch und möchte immer alles im Griff haben. Ich kann verstehen, dass sie in Gefangenschaft in ihren Gedanken schwelgt, die aber leider manchmal etwas zu ausschweifend sind. Man kann auch in der Geschichte eine Entwicklung ihres Charakters gut erkennen.
Will ist etwas distanzierter und vielleicht an manchen Stellen etwas zu aufopferungsvoll. Aber ich mag diese gegensätzlichen Charakterzüge.
Alles in allem eine schöne Story, die an manchen Stellen etwas ausschweifend ist aber auch gut für Quereinsteiger geeignet ist.
Mittwoch, 28. August 2019
Rezension: Harz von Ane Riel
Klappentext: Liv ist seit dem sechsten Lebensjahr tot, ertrunken in der Brandung. Das zumindest lässt ihr Vater Jens die Behörden glauben. Jens ist ein krankhafter Sammler, getrieben von der Angst, seine einzige Tochter zu verlieren. Und so lebt Liv in der Einsamkeit eines Containers hinter dem Hof, versteckt zwischen selbst gezimmerten Särgen und in Harz konservierten Tieren - ein sorgsam von der Außenwelt abgeschirmtes Leben, ein Leben in der Falle. Meisterhaft erzählt Ane Riel von einer scheinbar verkehrten Welt, in der aus Liebe Obsession wird und aus dem Wunsch nach Sicherheit tödliche Gefahr.
Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut und ist auch passend zum Inhalt, da es um das Harz von Bäumen geht. Der Hintergrund sieht aus wie gesägte Holzlatten und der Titel ist im Stil von Bernstein gehalten. Also wirklich eine gute Idee.
Der Klappentext verspricht spannende Lesestunden. Ich wollte auch unbedingt wissen, was Jens dazu treibt die Behörden glauben zu lassen, dass seine Tochter tot wäre.
Jedoch hat das Buch nicht ganz so die Spannung gebracht. Ich finde die Story plätschert sehr seicht dahin. Ich habe auch lange gebraucht um rein zu kommen und mich schon fast ein bisschen gequält weiter zu lesen.
Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen. Ich konnte es flüssig lesen und für mich wäre es wohl ein Pageturner geworden wenn die Story nicht so wenig hergegeben hätte.
Mit Liv konnte ich mich recht gut identifizieren. Sie wächst dem Leser sehr schnell ans Herz und sie tut einem recht leid, da sie so von der Welt abgeschottet leben muss und auch die Taten des Vaters mit ansehen muss.
Mit den anderen Charakteren kann ich leider nicht so viel anfangen. Die Stellen bei denen es um Jens ging, waren für mich leider viel zu langatmig und langweilig, sodass ich auch manchmal ganz schön quergelesen haben.
Meinung:
Leider war dieser Thriller rein gar nichts für mich. Stellenweise war mir das Buch zu langweilig und der Spannungsbogen ging mir viel zu sehr wie eine Achterbahn rauf und runter. Der Story fehlt einfach das Etwas, das es für mich zu einem richtig spannenden Thriller macht.
Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut und ist auch passend zum Inhalt, da es um das Harz von Bäumen geht. Der Hintergrund sieht aus wie gesägte Holzlatten und der Titel ist im Stil von Bernstein gehalten. Also wirklich eine gute Idee.
Der Klappentext verspricht spannende Lesestunden. Ich wollte auch unbedingt wissen, was Jens dazu treibt die Behörden glauben zu lassen, dass seine Tochter tot wäre.
Jedoch hat das Buch nicht ganz so die Spannung gebracht. Ich finde die Story plätschert sehr seicht dahin. Ich habe auch lange gebraucht um rein zu kommen und mich schon fast ein bisschen gequält weiter zu lesen.
Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen. Ich konnte es flüssig lesen und für mich wäre es wohl ein Pageturner geworden wenn die Story nicht so wenig hergegeben hätte.
Mit Liv konnte ich mich recht gut identifizieren. Sie wächst dem Leser sehr schnell ans Herz und sie tut einem recht leid, da sie so von der Welt abgeschottet leben muss und auch die Taten des Vaters mit ansehen muss.
Mit den anderen Charakteren kann ich leider nicht so viel anfangen. Die Stellen bei denen es um Jens ging, waren für mich leider viel zu langatmig und langweilig, sodass ich auch manchmal ganz schön quergelesen haben.
Meinung:
Leider war dieser Thriller rein gar nichts für mich. Stellenweise war mir das Buch zu langweilig und der Spannungsbogen ging mir viel zu sehr wie eine Achterbahn rauf und runter. Der Story fehlt einfach das Etwas, das es für mich zu einem richtig spannenden Thriller macht.
Dienstag, 27. August 2019
Rezension: Atme! von Judith Merchant
Niles Freund Ben verschwindet bei einem Einkaufsbummel spurlos. Sofort macht sich Nile auf den Weg um nach ihm zu suchen. Dabei lässt sie nichts unversucht und geht auch zu Bens Exfrau Flo. Ob sie zusammen Ben finden können? Oder steckt da etwas ganz anderes dahinter?
Das Cover finde ich ganz spannend gemacht. Es ist an sich sehr schlicht. Man sieht den Titel und zwei Frauen die rennen. Eine von vorne und eine von hinten. Zuerst dachte ich, dass es sich um ein und dieselbe handelt aber die Frisuren sind unterschiedlich. Es könnte sich gut um Nile und Flo handeln. Auf jeden Fall wird sehr schön das hitzige ausgedrückt. Immerhin spielt diese Geschichte nur innerhalb weniger Tage, auch wenn es dem Leser länger vorkommt.
Der Klappentext ist sehr spannend gestaltet und verspricht viele Lesestunden, in denen man mit raten und rätseln kann, was genau in dieser Geschichte vor sich geht.
Während der Lektüre muss ich sagen, dass mir die Protagonsitin Nile ziemlich auf den Keks gegangen ist. Von Anfang an war sie sehr hysterisch, was aber dann doch gut zu passen schien. Es wurde auf jeden Fall gut erklärt und war dann eine ziemlich Runde Sache.
Ein bisschen weniger kann ich nachvollziehen, dass die (fast) Exfrau von Ben Nile einfach so bei der Suche hilft. Also wenn mir jemand den Freund ausspannt und dann auch noch biestig zu mir ist, mit der verbringe ich doch keine Zeit und helfe ihr?
Das ist etwas was mich an der Geschichte stört.
Aber alles in allem ist es ein spannendes Buch und ich kann es nue empfehlen.
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