Samstag, 28. März 2015

Rezension: Schlusstakt von Arno Strobel

Hallöchen ihr Lieben,

Gestern hatte ich euch ja von meinen Neuzugängen berichtet und dabei war auch Schlusstakt von Arno Strobel. Gestern aus dem Briefkasten gefischt und heute schon fertig damit. Aber mit 222 Seiten war das Buch ja auch nicht gerade dick. Ich bin etwas zwiegespalten was mein Urteil angeht, aber lest selbst:

Produktinformation

Broschiert: 224 Seiten
Verlag: Loewe (9. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785578652
ISBN-13: 978-3785578650
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2,5 x 20,8 cm


Beschreibung:

Sing um dein Leben! Für Vicki scheint ein Traum wahrgeworden zu sein: Sie hat es bei der neuen Castingshow in die letzte Runde auf einer abgelegenen Südsee-Insel geschafft und hat nun die Chance auf 2 Millionen Euro und einen Plattenvertrag. Aber der Wettbewerb ist nicht nur hart, sondern tödlich. Vickis Mitbewohnerin Carolin wird am Strand gefunden - erschlagen. Wer ist zu so einer Tat fähig? War es einer der Kandidaten, die Carolin in den Fights aus dem Wettbewerb gedrängt hat? Die Anspannung wird zu einem wahren Nervenkrieg, denn der Mörder muss noch auf der Insel sein … Dieser Jugendthriller vereint die Settings von DSDS und Dschungelcamp: Spiegel-Bestsellerautor Arno Strobel bietet eine Mischung aus hintergründigem Nervenkitzel und spannendem Detektivspiel, das die Gegensätze zwischen paradiesischem Schein und der mörderischen Natur des Menschen offenbart.

Meinung:

Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Innerhalb von vier Stunden war ich durch. Das Cover greift sich wunderbar an und dass der Titel etwas heraussteht finde ich super. Allgemein ist das Bild gut ausgesucht und die Bearbeitung find ich auch super. Es passt auch ohne Abstriche dazu, worum es im Buch geht.
Die Castingshow wurde genau so beschrieben, wie ich mir das immer vorgestellt habe wie es hinter den Kulissen abgeht. Den Teilnehmern wird das Wort im Mund herumgedreht und es wird alles so geschnitten wie es am meisten Einschaltquoten bekommt und es eben perfekt in die Show passt. Es gab zwischendrin ein paar Kapitel die kursiv geschrieben waren und meist Situationen einer Person, in dem Falle eine sie, beschrieben hat, die vor ein paar Jahren geschehen sind. Meine Vermutung um wen es sich bei diesen Kapiteln handelte hat sich am Ende sogar als richtig herausgestellt. 
Die Charaktere waren an sich gut beschrieben und sie blieben auch in ihren Charakterzügen, viel wurde doch nicht über sie preisgegeben, was ich jetzt nicht so schlimm fand. 
Irgendwie wollte bei mir keine so richtige Spannung während des Lesens aufkommen. Da war halt Eine auf einmal tot und die Show musste weitergehen. Ich hatte nie das Gefühl, dass die Freundinnen von Caroline selbst Angst hätten, dem Mörder in die Hände zu fallen. Wenn ich mit mehreren Menschen und einem Mörder auf einer Insel zusammen feststecken würde, hätte ich ziemlichen Schiss der nächste zu sein, was aber hier bei den Charakteren überhaupt nicht rausgekommen war. Sie haben irgendwie alles ein bisschen so hingenommen und das wars dann.

Irgendwie habe ich mir ein bisschen mehr vom Buch versprochen, aber wenn ich sehe, dass es für 14-17 jährige geschrieben ist, dann ist es recht gut aber für mich als Erwachsenen eben einfach zu wenig Spannung drin.

Freitag, 27. März 2015

Neuzugänge der letzten Tage

Hallöchen ihr Lieben,

in den letzten Tagen haben wieder ein paar Bücher zu mir gefunden. Und ein paar sind ausgezogen, aber das möchte ich nicht festhalten sonst bekomm ich noch irgendwann Tränchen in den Augen.
Also meine Neuzugänge:
Codex Alera - Die Elementare von Calderon von Jim Butcher, Schlusstakt von Arno Strobel
beide von Tauschticket und Freunde fürs Leben von Felicitas Pommerening und Matamba von Kristen Brox über Lovelybooks ergattert.
Ich bin sehr gespannt wie die Bücher so sind. Das erste wollte ich ja schon immer haben und kann es nun von meiner Amazonwunschliste löschen. 

Dienstag, 24. März 2015

Rezension: The Callie Santas Chronicles - Alphablut von Jennifer Heine

Hallöchen ihr Lieben,

Ich habe wieder über Lovelybooks ein tolles Buch gewonnen und möchte ich es euch hier vorstellen. Normalerweise lese ich ja nicht so was Fantasymäßiges aber ich wollte mal wieder ein anderes Genre aufgreifen und habe mich beworben und auch ein Exemplar ergattert. Und wie es mir gefallen hat, das erfahrt ihr hier in diesem Beitrag.

Produktinformation

         Preis: 14,90€
         Broschiert: 400 Seiten
         Verlag: Edition Fin Gadar; Auflage: 1. Auflage (2. März 2015)
         Sprache: Deutsch
         ISBN-10: 3945433274
         ISBN-13: 978-3945433270
         Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
         Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 2,2 x 20,9 cm


Beschreibung:


Eigentlich denkt Callie, dass sie ein ganz normaler Teenager ist. Wenn da nicht diese schrecklichen Alpträume wären. In der Hoffnung, dass durch einen Ortswechsel alles besser wird, schicken ihre Eltern sie an das College in den Black Hills. Dort bemerkt Callie allerdings sehr schnell, dass alle anderen dort mehr wissen als sie und etwas vor ihr verbergen. Aber was? Und dann ist da auch noch der attraktive und charismatischen Samuel, in den sich Callie unsterblich verliebt. Allerdings wird diese Liebe von seinen und ihren Eltern nicht akzeptiert. Aber warum? Stattdessen soll Callie eine Bindung mit seinem Bruder Noah eingehen. Als Callie bewusst wird, dass durch ihn Gefahr droht, ist es leider schon zu spät … Gemeinsam mit ihren Freunden versucht Callie alles, die zu retten, die sie liebt. Doch welchen Preis muss sie dafür bezahlen?


Meinung:


Ich bin ja eigentlich nicht der Typ für solche Geschichten. Vampire, Werwölfe und sowas sind eigentlich gar nicht so mein Ding aber ich wollte mal wieder etwas Abwechslung und ich muss sagen, die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Alles war gut durchdacht und es war vor allem sehr spannend geschrieben. Ich konnte mich richtig in die Charaktere reinversetzen und habe mitgefiebert und mit den Charakteren mitgelitten. Es war sehr flüssig geschrieben und man konnte alles gut weglesen. Hin und wieder haben die ganzen Sätze in Rumänisch etwas gestört aber ich fand es recht gut, dass die fremde Sprache manchmal ausgeschrieben war. Die ganze Story war gut durchdacht und man konnte auch alles nachvollziehen. Warum sich die Charaktere so verhalten haben wie sie sich verhalten haben.

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, auch wenn man mit Vampiren und ähnlichem nicht wirklich viel anfangen kann.

Samstag, 21. März 2015

Rezension zur Lesechallenge: Changers - Drew von T.Cooper und Allison Glock

Über Lovelybooks habe ich wieder ein Exemplar eines Buches gewonnen. Diesmal handelt es sich nicht um eine simple Leserunde sondern um eine Lesechallenge bei der man Punkte erlangen kann in dem man diverse Aufgaben bewältigt. Und dabei am Ende Preise gewinnen kann. Ich freue mich sehr, dass ich das Buch gewonnen habe, es hat mir nämlich recht gut gefallen, doch lest die Rezension selbst:

Produktinformation


·         Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
·         Verlag: Franckh Kosmos Verlag; Auflage: 1 (5. Februar 2015)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3440143627
·         ISBN-13: 978-3440143629
·         Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
·         Größe und/oder Gewicht: 16,2 x 3,8 x 22 cm

Beschreibung:

Am ersten Highschooltag erwacht der 14-jährige Ethan plötzlich als junges blondes Mädchen. Seine Eltern erklären ihm, dass er ein „Changer“ ist. Wie sein Vater gehört er einer Gruppe von Menschen an, die sich während ihrer Schulzeit viermal in eine andere Person – Junge oder Mädchen – verwandeln, bevor sie eine feste Identität wählen.

Seine erste Identität als „Drew“ ist für Ethan nicht leicht: Sie muss sich mit den Regeln der Changers vertraut machen, verliebt sich und muss für diese Liebe kämpfen. Was werden die Gegner der Changers unternehmen? Und ist die Organisation, die sie unterstützt, wirklich so gut? Die wichtigste Frage aber lautet: Wer wird „Drew“ am Ende sein?

Meinung:


Das Buch war toll geschrieben und ließ sich sehr flüssig lesen. Jedoch gab es zwischenzeitlich ein paar Fehler, die man eigentlich hätte bemerken müssen. So saß Drew auf einem Bett und fiel wenig später vom Stuhl. Es wird wirklich nur Wert auf das Leben von Drew gelegt und es wird nicht viel erklärt wie es zu alledem kommt, warum wieso weshalb und wie das ganze mit den Körpern abläuft. In der ganzen Story geht es vorrangig um die Entwicklung von Drew und was sie so erlebt, was ich gar nicht so verkehrt finde aber zwischendrin hätte ich mir schon die eine oder andere Erklärung über die Changers gewünscht. Irgendwie blieb das alles etwas im Dunkeln. Man merkt halt schon, dass es eher für die jüngere Leserschaft gedacht ist und somit nicht ganz so einen Tiefgang hat. Die ganzen Charaktere find ich jedoch gut ausgebaut und vor allem positiv, dass es sich zwischen 'Feinden' und Freunden die Waage hält.


Alles in allem ist das Buch für junge Heranwachsende, die nicht so viel hinterfragen, sicherlich gut geeignet. 

Donnerstag, 19. März 2015

Rezension: Die Frauenkammer von Jannes Cramer

Über Lovelybooks durfte ich wieder an einer Leserunde teilnehmen. Das Buch kam auch sehr schnell bei mir an und ich habe sogar wieder eine Widmung bekommen, worüber ich mich sehr freue. Vor allem war das Buch sehr gut und ich kann es nur weiterempfehlen.

Beschreibung:


In einem abgelegenen, unbelebten Teil der Stadt wird eine Frauenleiche gefunden, doch die Ermittlungen liefern keine verwertbaren Spuren ‒ weder zum Opfer noch zum Täter. Wenige Wochen später sorgt eine zweite Tote für offene Fragen. Ein tragischer Unfall oder ein weiterer Mord? Wie sich schnell herausstellt, scheint es eine Verbindung zwischen beiden Fällen zu geben. Für Kommissar Frank Holper beginnt eine mühsame Ermittlungsarbeit, für die er schon bald die Hilfe eines externen Beraters in Anspruch nimmt. Ein verhängnisvoller Fehler …

Meinung:

Ich habe das Bu
ch nur so verschlungen. Der Schreibstil ist sehr gut und alles ist flüssig geschrieben. Anfangs hat es mich gestört, dass es keine Kapitelunterteilungen gibt und von Absatz zu Absatz in der Geschichte gesprungen wird, aber als ich mich erstmal hineingefunden hatte, hat es mir sehr gut gefallen. Im Buch gibt es viele "Zufälle", die die Charaktere zusammenführen, es ist jedoch noch alles nachvollziehbar und nichts wo man denkt, dass es an den Haaren herbeigezogen ist.

Alles in allem ist es mit das beste Buch, was ich in der letzten Zeit gelesen habe und ich kann es nur weiterempfehlen. Auch wenn es vielleicht etwas kurz ist, aber es gibt definitiv eine Leseempfehlung.

Mittwoch, 18. März 2015

Rezension: Iloy- denn er ist anders von Rea Sturm

Beschreibung:


Iloy ist anders. Denn er ist ein Mischling – halb Mensch, halb Ink, nicht Mann, nicht Frau. Dessen wird er sich schmerzlich bewusst, Tag für Tag aufs Neue. Auf Aborra, der landwirtschaftlich geprägten Kolonialwelt, wird seine Anwesenheit lediglich geduldet. Die Mitschüler meiden ihn, während die meisten Lehrer zumindest versuchen, ihn ihre Abneigung nicht allzu deutlich spüren zu lassen. Aber alle wissen: Iloy gehört nicht dazu. Da begegnet er Laith, die neu auf die Schule und in seine Klasse kommt. Iloy verliebt sich in sie und sie scheint sich ebenfalls für ihn zu interessieren. Doch damit vervielfachen sich seine Probleme nur noch. Denn sie ist die Tochter eines Hohen Hauses der Zentralwelt und wurde von ihrem Vater nach Aborra verbannt. Und darüber hinaus hat sich auch ausgerechnet Derrin, der Sohn des Administrator Aborras, in sie verliebt, Iloys größter Feind. Verzweifelt versucht Iloy mit dieser so offensichtlich unmöglichen Liebe umzugehen, seinen Platz in der aborranischen Gesellschaft zu finden und das Geheimnis seiner Herkunft zu ergründen ...
  

Meinung:


Der Schreibstil ist einfach und die Geschichte ist recht flüssig zu lesen. Trotzdem hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen. Man wird zwar mitten in das Geschehen hineinversetzt, aber die Umstände werden nicht richtig erklärt. Zu viele Begriffe werden nicht richtig erklärt, was weshalb ich mich nicht so richtig ins Buch hineinversetzen konnte. Es war zu viel Konzentration gefragt, weshalb ich hin und wieder die Lust am Lesen des Buches verloren hatte und es immer mal wieder weglegen musste um mich mit einem anderen etwas abzulenken. Deshalb habe ich ganz schön lange dafür gebraucht.

Die Charaktere sind gut ausgebaut. Sie sind Authentisch und man kann nachvollziehen warum sie sich so benehmen, wie sie es eben tun. Ich konnte mich auch ganz gut in Iloy hineinversetzen und habe zweitweilig richtig mit ihm mitgefiebert.

Anfangs fand ich das Buch etwas langweilig und die Kapitel einfach zu lang. Die Spannung kam erst später auf und da kam dann alles auf einmal, was ich nicht ganz so gut fand. Das hätte man besser verteilen können und auch der Schluss hat mich nicht so ganz zufrieden gestellt, da er einfach zu aprupt war.

Doch trotz der Schwierigkeiten war das Buch ganz angenehm zu lesen.

Montag, 16. März 2015

Rezension: Stadtgespräche aus Leipzig von Lene Hoffmann und Volly Tanner

Beschreibung:Sind Sie neugierig, was der »Prinz« Sebastian Krumbiegel im Schatten des Bachdenkmals über seinen Geburtsort verrät? Wollen Sie erfahren, wie ein Schweizer an der Universität Leipzig zum Experten für das Sächsische wurde? Möchten Sie wissen, welchen Blick Heike Fischer-Jung über den Dächern der Stadt auf ihre Zeit als Wasserspringerin und Olympionikin wirft? Dieses Buch begleitet Leipziger zu ihren persönlichen Orten und erzählt ihre Geschichten. Ein außergewöhnliches Stadtporträt, das einlädt, die heimliche Hauptstadt Sachsens neu zu entdecken!
Meinung:
Mit 35 kleinen Kapiteln kann man Leipzig und seine Leute etwas besser kennen lernen. Das Buch ist interessant geschrieben und ich mochte sehr, dass es nicht nur schnöder Text war, sondern auch alles mit ein paar Interviews aufgelockert wurde. Auch die Bilder waren sehr schön anzusehen. Ich habe vieles gelernt und einige Orte werde ich auch mal besuchen.
Ich kann das Buch nicht nur für Leipzigversessene empfehlen, sondern es ist auch so sehr informativ und man bekommt Leipzig und seine (teils berühmten) Bewohner etwas näher gebracht. Selbst die Vergangenheit kommt nicht zu kurz.