Sonntag, 28. Juni 2026

Rezension: Red Star Rebels von Amie Kaufman

Sci- Fi gehörte jetzt nicht unbedingt zu meinen Lieblingsgenres aber das werde ich mir auf jeden Fall noch mal überlegen. 

Das Cover hat mich sehr an den Marsianer erinnert, was ja an sich auch passend ist, da das Buch auf auf dem Mars spielt. 

Der Schreibstil der Autorin ist locker flockig und ich mochte es sehr, dass die Kapitel aus den jeweiligen Sichten der Hauptcharaktere erzählt wird. Ich finde das gibt den Geschichten immer etwas mehr Tiefe.

Mir hat es sehr gefallen, dass man nicht unbedingt mit technischen Sachen überrumpelt wird. So stellte ich mir Sci-Fi irgendwie immer vor. Aber alles war leicht verständlich und man konnte es auch ohne großes Vorwissen gut lesen. 

Die Geschichte hat für mich hin und wieder etwas an Spannung verloren. Zu Schluss musste ich mich etwas zur Lektüre quälen aber ich würde dennoch nicht sagen, dass ich es schlecht fand. Einfach, dass man vielleicht etwas mehr herausholen hätte können. Alles in allem hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und ich denke, ich werde öfter mal auf dieses Genre zurück greifen. 

Sonntag, 7. Juni 2026

Rezension: Coach- Gegen alle Regeln von Davney Perry

 Dies ist nicht mein erstes Buch der Autorin, von daher hatte ich schon eine kleine Vermutung, was mich erwarten wird.

Das Cover hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Ich mag diese pastelligen Farben. An sich super süß. Mit dem Schreibstil kam ich auch sehr gut zurecht. Und die Kapitel hatten für mich auch eine tolle länge. Ich bin auf jeden Fall ab der ersten Seite direkt in der Story angekommen.

Zu den Charakteren. Millie fand ich äußerst süß. Ford und seine Tochter Joey hatten auch einen super süßen Umgang miteinander. Ich bin eigentlich nicht so der Single Daddy Trope Typ, aber vielleicht hat mich Ford eines besseren belehrt. Aber so süß, wie er mit seiner Tochter umgeht, so eine Red Flag ist er im Zusammenhang mit Millie. Erstmal küsst er sie einfach so, obwohl man schon merkt, dass Millie da eigentlich nicht so dran interessiert ist. Und zum anderen denkt und sagt er ein paar Dinge, die ganz und gar nicht klar gehen und einfach super Alpha Male mäßig ist, was er ansonsten so gar nicht ausstrahlt. Bei Joey Mutter hätte ich mir vielleicht ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Vielleicht hätte man sie dann auch etwas besser verstanden. Zumindest was die Beziehung zu ihrer Tochter angeht.

Die Handlung an sich, ist geprägt von viel nicht vorhandener Kommunikation. Eigentlich sind beide Protas doch alt genug um zu wissen, wie das mit dem Reden funktioniert. Ich glaube selbst damit hätte man eine stimmige runde und mit etwas Drama gespickte Geschichte spinnen können. Sowas nervt mich einfach super. 

Alles in allem ist es eine schöne Geschichte für zwischendurch. Aber wer mehr Tiefgang sucht, der sucht hier vergeblich. Kann man lesen, man hat aber auch nichts verpasst, wenn man es im Regal stehen lässt.


Dienstag, 17. März 2026

Rezension: Spellcaster von Jaymin Eve

Ich muss sagen, ich hab mich hier ganz schön vom Cover und schönen Farbschnitt verleiten lassen. Das gefällt mir beides sehr. 

Der Klappentext klang eigentlich ziemlich spannend aber die Geschichte an sich konnte das leider irgendwie nicht so richtig raus holen. 

Der Schreibstil war für mich manchmal etwas zu salopp. Klar das Buch ist nicht bitter ernst aber Worte wie „stiefeln“ und „mampfen“ zu benutzen. Keine Ahnung ob das eher ne Sache der Übersetzng ist oder ob es mich im englischen auch so gestört hätte. 

Die Charaktere sollten alle Anfang 20 sein machen auf mich aber eher einen Teenie Eindruck. Älter als 16-17 hätte ich sie von ihren Aussagen und Taten nicht wirklich geschätzt. Einzig durch das ständige Sexthema hatte man das Gefühl, dass ich Charakter doch etwas älter sind. Aber wo wir beim Thema wären, ich finde die spicy Szenen waren unnötig! 

Irgendwie hatte ich mir mehr vom Schulalltag gewünscht. So richtig kam es für mich nicht raus, dass sie versucht ihre Magie zu ergründen und in den Griff zu bekommen. 

Auch wenn zum Schluss versucht wird Spannung und Interesse aufzubauen, so habe ich eher weniger Lust Band 2 zu lesen. Ich hab jetzt nicht so viel Bindung zu den Charakteren aufgebaut dass ich ihrlä Leben unbedingt weiter verfolgen müsste.

Donnerstag, 19. Februar 2026

Rezension: Ungelöst von Arno Strobel

 Arno Strobel gehört zu einem meiner Lieblingsautoren, weshalb ich dieses Buch auch unbedingt wieder lesen musste.

Das Cover ist schlicht gehalten und ich finde, man sieht, dass es sich um einen Strobel handelt. Die Cover seiner anderen Bücher sind ähnlich diesem. Sein Schreibstil ist wie immer locker flockig und ich mag es auch sehr, dass die Kapitel recht kurz sind, so liest man mal eben schnell noch eins. Auch finde ich es sehr spannend, dass es Kapitel aus Sicht des Täters gibt, welche in einer anderen Formatierung sind sodass man sofort merkt, dass es damit etwas auf sich hat.

Ich hatte Anfangs Probleme in die Geschichte rein zu kommen. Es war etwas zäh und ich musste mich zwingen zu lesen. Jedoch ab der Hälfte nahm die Geschichte fahrt auf. Auch wenn das Buch auf ein anderes aufbaut, muss man es nicht unbedingt gelesen haben, man hat in keiner Zeit das Gefühl etwas verpasst zu haben, weil es gut erklärt wurde. Ich konnte der Ermittlungsarbeit gut folgen und es war alles nachvollziehbar. Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann ist, wie Luisa bei zukünftigen Fällen helfen sollte. Sie war ja nur hier Teil des Falles und konnte etwas beitragen. Nun gut, ich bin gespannt. Das Buch kommt auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir.

Dienstag, 3. Februar 2026

Rezension: Wicked Souls von Tina Köpke

 Bei diesem Buch hat mich die Optik sofort angesprochen. Wie wunderschön ist das Buch denn bitte und der Farbschnitt ist auch einfach wundervoll. Der Schreibstil ist locker flockig sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Ich mag es auch, dass die Kapitel nicht ganz so lang sind. Die Geschichte wird von der Protagonistin Lyn erzählt, wobei man auch ein/zwei Kapitel aus Sicht ihres Loveinterest Gabriel hat. Das fand ich recht spannend, vor allem weil es nur so wenig ist, aber dadurch wird der Geschichte dennoch etwas Tiefe verliehen.  Es handelt sich um ein Spin Off einer andere Reihe der Autorin und ich hatte die anderen Bücher leider vorher nicht gelesen, weshalb ich immer mal wieder das Gefühl hatte, dass mir etwas wissen fehlt. Hätte ich das gewusst, hätte ich die anderen Bücher auf jeden Fall vorher gelesen. 

Ich mag die ganze Atmosphäre im Buch. Man möchte sehr gerne selbst auf diese Schule gehen. Die Geschichte mit dem Fluch um Lyn war auch äußerst spannend. Auch die Geschichte was die Einbrüche angeht, hat mir sehr gefallen. Ich fand es nicht so durchschaubar wie einige andere Leser mit denen ich mich ausgetauscht habe. Mit hat Lyn als Charakter sehr gut gefallen. Auch die Beziehung zu Gabriel war nachvollziehbar und ich mochte es auch sehr, wie sie miteinander umgegangen sind. Band zwei ist schon auf meine Wunschliste gewandert, da ich nach dem Cliffhanger unbedingt wissen will wie es weiter geht.

Rezension: Das Signal von Ursula Poznanski

 Ursula Poznanski gehört zu einer meiner Lieblingsautoren. Deshalb stand es für mich sowieso außer Frage das Buch zu lesen. Das Cover sprach mich auf jeden Fall sehr an. Es ist schon fast ein bisschen typisch für ein Poznanski Buch. Der Klappentext verspricht an sich spannende Lesestunden aber leider konnte das die Story nicht so recht halten.

Durch den einfachen Schreibstil bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Ich mochte auch die kürze der Kapitel, da liest man schnell mal noch eines. Aber leider fand ich, dass es bei der Geschichte nicht wirklich etwas neues gab. Die Spannung ließ sehr zu wünschen übrig. Vielleicht im letzten Drittel kam ein bisschen davon auf. Aber selbst da hatte man es als Leser durchschaut. Die Idee mit den Trackern an sich fand ich schon gut. Die Umsetzung war dann aber irgendwie nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe. Das Familiendrama an sich war für mich zu durchschaubar. Leider keine super besondere Geschichte. Durch die Kurzweiligkeit kann mans lesen, muss man aber nicht.

Montag, 27. Oktober 2025

Rezension: Ever & After 3 von Stella Tack

 Ich habe diese Reihe geliebt und einfach nur verschlungen. Ich mag die Cover und die Farbschnitte sehr gerne. Sie sehen wundervoll zusammen im Regal aus. Vor allem auch die verschiedenen Farben der Bände gefallen mir sehr gut. Auch wenn es ein Brecher von über 650 Seiten ist, so kommt es einem beim Lesen gar nicht so vor. Durch den einfachen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten. Ich liebe die passenden Zitate der Grimms Märchen zum Anfang eines jeden Kapitels. Eine bessere Idee kann man bei diesem ganze Setting gar nicht haben. 

Im Laufe der Reihe habe ich die Hauptcharaktere Rain und Coalblack sowie Avery in mein Herz geschlossen. Hier kamen nun auch noch Penny und Thomas dazu, die einfach nur goldig sind. 

Das Buch ist voller Zeitsprünge und Plottwists, aber trotzdem hat man nie das Gefühl irgendwo etwas verpasst zu haben. Alle Fragen wurde beantwortet, wobei zum Schluss noch ein kleiner Twist kam, von dem ich nicht so recht weiß, was ich davon halten soll.

Dieses Buch ist der Anfang sowie das Ende einer tollen Story. Ich bin gespannt, was die Autorin noch so tolles im petto hat. Ich kann die Reihe nur wärmstens empfehlen. Lasst euch nicht von der Dicke des Buches abschrecken, es lohnt sich!

Sonntag, 19. Oktober 2025

Rezension: Lost Girls- Breathing for the first Time von Nikola Hotel

 Was war das für eine sehr intensive Geschichte? Jedes Wort ging einfach unter die Haut. Ich hätte nie gedacht, dass mich das Buch so berühren, aufwirbeln und einfach fassungslos zurücklassen wird. Ich musste sogar immer mal wieder pausieren, weil es mir einfach zu krass emotional geworden ist. Ich habe das Buch nicht gelesen sondern als Hörbuch gehört und ich muss sagen, die Sprecherin hat einfach alles rausgeholt was nur ging und hat dem dadurch so viel mehr Tief gegeben. Die Art und Weise wie sie die Stimme bei den verschiedenen Charakteren verstellt hat, hat es so viel einfacher gemacht Dialoge nachzuvollziehen. Einfach nur eine tolle Arbeit, die sie da abgeliefert hat.

Und nicht nur die Sprecherin natürlich auch in erster Linie die Autorin Nikola Hotel. Das war nicht das erste Buch von ihr, das ich gelesen/gehört habe. Da waren schon durchwachsene Sachen dabei aber dieses hier hat mich vollkommen vom Hocker gehauen. In jeder Sekunde habe ich mit Darcy mitgelitten. Wollte Jason einfach nur eine Reinhauen und habe nicht nur einmal laut 'Halt die Fresse, Jason' gesagt. Und dann war da noch Ellis, dieser Golden Retriever von Mensch, der einfach zu gut, um wahr zu sein, ist. Um ihnen dann zum Ende hin doch noch ein Happy End zu geben, was Darcy einfach nur verdient hat. Ich liebe liebe liebe dieses Buch und kann es jedem nur ans Herz legen. Einfach mein Jahreshighlight.

Samstag, 27. September 2025

Rezension: Mit kalter Hand von Michael Tsokos

 Tsokos gehört mit zu einem meiner Lieblingsautoren und ich musste das Buch unbedingt lesen. Hier hat der Autor wieder einen spannenden Thriller geschaffen. Die Kapitel sind immer schön kurz, sodass man schnell mal ein Kapitel mehr liest. Mit dem Schreibstil komme ich auch super klar sodass ich nur so durch die Zeilen geflogen bin. Man merkt sofort, dass Tsokos ein Meister seines Faches ist. Die Erklärung der Fachbegriffe ist gut mit eingefunden sodass man auch als Fachunkundiger alles versteht. Auch wenn es ein Band einer Reihe ist, was man sofort erkennt, da sich die Titel und Cover sehr ähneln, so muss man sie nicht unbedingt der Reihe nach lesen. Man hat nicht das Gefühl, man hätte etwas verpasst wenn man die vorherigen Bände nicht gelesen hat. Mir gefällt es auch, dass man zwar Dinge der Ermittler erfährt aber das Leben und die Umstände nicht im Vordergrund stehen. Jedoch konnte mich die Geschichte nicht komplett abholen aber lesenswert ist er allemal. 

Rezension: Juniper Hill von Devney Perry

 Es ist einfach schön wieder in Montana zu sein. Diese Bücher fühlen sich schon fast wie zu Hause an. Ich habe den zweiten Band unbedingt lesen müssen, da ich den ersten schon einfach verschlungen habe.

Auch dieser ist wieder echt wunderschön. Die Cover und Farbschnitte sind sich von der Art her recht ähnlich, was ich sehr mag, da man sofort sieht, dass sie zusammen gehören.

Auch der Schreibstil ist wieder locker flockig. Ich mag es sehr, dass die Kapitel von den Charakteren abwechselnd erzählt werden. Das bringt für mich immer viel mehr Tiefe in die Geschichte, da man so von beiden Charakteren die Gedanken und Gefühle vermittelt bekommt. Auch wenn es der zweite Teil einer Reihe ist, kann man sie voneinander unabhängig lesen. Nur am Ende des jeweiligen Bandes hat man schon mal einen kleinen Einblick wie es im nächsten weitergehen könnte, da schon etwas davon erwähnt wird. Was ich aber super als Übergang finde. Denn auch hier habe ich das Gefühl, dass ich den Folgeband unbedingt lesen muss. Da sie aber immer von anderen Hauptcharakteren handelt, muss man es nicht unbedingt der Reihe nach lesen und man hat auch nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben, wenn man es nicht gelesen hat.

Ich habe Memphis und Knox von Anfang an sehr gemocht. Ich liebe die Art wie sie miteinander umgehen. Ich liebe das langsame herantasten. Ich liebe die Backstory von beiden. Ich finde, sie sind sehr gut gezeichnete Charaktere ohne zu viel oder zu wenig zu verraten. 

Ich liebe diese Reihe einfach, auch wenn es für meinen Geschmack manchmal etwas zu spicy ist, aber dennoch werde ich die Reihe auf jeden Fall immer weiter empfehlen. Ich bin schon sehr auf den nächsten Band gespannt.

Rezension: Not in my Book von Katie Holt

 Ich bin ehrlich, mich hat dieses Buch aufgrund des Covers und Farbschnittes in seinen Bann gezogen. Ich liebe beides so sehr und es passt auch super gut zur Story an sich. Natürlich mag ich auch die Geschichte, darüber, dass zwei, die sich nicht mögen, zusammen ein Buch schreiben müssen. Denn ich schreibe auch sehr gern.

Den Aufbau des Buches fand ich sehr gut. Die Unterteilungen durch die Jahreszeiten fand ich super. Da konnte man auch gleich sehen wie viel Zeit vergangen ist. Auch die Zitate aus dem Buch, das Rosie und Aidan schreiben, haben alles rund gemacht. So hatte man eine Geschichte in der Geschichte, was mir sehr gut gefallen hat.
Aidan und Rosie als Charaktere waren sehr rund. Ich habe beide sehr lieb gewonnen, auch wenn ich sie hin und wieder gerne geschüttelt hätte, da einige Streits doch mit guter Kommunikation hätten niedergelegt werden können. Ich bin nicht der Fan davon, Dinge tot zu schweigen.
Für meinen Geschmack hatte das Buch etwas zu viel spice, aber sicherlich gibt es genug Leser*innen, die das sehr mögen, für mich war es einfach zu viel des Guten, auch wenn man daran ihre frisch Verliebtheit sehr gut hatte sehen können.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich würde nur einen Stern abziehen, weil ich die Streits übertrieben und Konstruiert fand. Aber Rosie und Aiden werden immer einen Platz in meinem Herzen haben.

Samstag, 5. Juli 2025

Rezension: Loverboy von Antonia Wesseling

 Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen, weshalb ich auch dieses unbedingt lesen musste. Mir gefällt das Cover sehr gut und auch den Farbschnitt finde ich gelungen. Das Buch Insight von Wesseling ist ungefähr im selben Stil gehalten, was sich auch im Regal sehr gut macht. Der Schreibstil war wieder locker flockig und somit bin ich nur so durch das Buch geflogen

Ich muss sagen ich mochte die Charaktere ganz gern. Aber was sie sich so zum Ende geleistet haben war ein bisschen over the Top. Ich möchte nicht zu viel Verraten aber ich finde es einfach nicht gut und vor allem auch übertrieben, Alleingänge zu unternehmen obwohl die Polizei schon involviert ist. Ich verstehe, dass es für die Spannung  und den Plot an sich gedacht ist. aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich jemand so benimmt. Auch was das verschwundene Mädchen Penelope angeht, finde ich das Ende irgendwie sehr konstruiert und unrealistisch. Schon fast ein bisschen an den Haaren herbei gezogen.

Aber alles in allem hat mich diese Mischung aus Krimi und Romance ganz gut unterhalten. Ich würde das Buch an sich weiter empfehlen, aber mit dem Hinweis, dass das Ende nicht so prall ist. Man hab jetzt nicht unbedingt was verpasst, wenn man es nicht gelesen hat.

Sonntag, 22. Juni 2025

Rezension: Ihr werdet sie nicht finden von Andreas Winkelmann

 Andreas Winkelmann gehört zu einem meiner Lieblingsautoren. Ich konnte somit natürlich nicht an diesem Buch vorbei gehen. Ich mag die Cover seiner Thriller sehr gern. Sie sind sich auch meist recht ähnlich, weshalb man schnell sieht, dass es zu diesem Autor gehört. Den Farbschnitt hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht, aber das Grün ist definitiv ein Hingucker, da es ganz schön leuchtet. Ich bin nur nicht so der Fan von einfarbigen Schnitten.

Ich mag den Schreibstil von Winkelmann sehr gern. Auch die Längen der Abschnitte finde ich super. So liest man schnell mal weiter als man sollte, da man so gut durch dir Story durchkommt.
Das Hin und Her springen in den Zeiten hat mich am Anfang ganz schön genervt. Dadurch habe ich auch ein bisschen Probleme gehabt in die Story rein zu kommen. Jedoch bin ich dann nur so durch die Geschichte geflogen und habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen.
Das Ermittlerduo Franka und Jonas haben sich sehr gut ergänzt. Auch wenn mir Jonas hin und wieder etwas auf den Keks ging. Aber er wollte eben wissen, was mit seiner Tochter passiert ist. Ist ja nachvollziehbar.
Das Ende war etwas konstruiert und hat mich nicht ganz so vom Hocker gehauen. Auch wenn es nicht Winkelmanns bester Krimi war, so kann ich ihn empfehlen.

Montag, 31. März 2025

Rezension: The first to fall von Kristina Moninger

 Da ich die "One Second to love" Reihe schon nur so verschlungen habe, konnte ich an dieser auch nicht vorbei gehen. Das Cover und der Farbschnitt sind mal wieder eine Augenweide. Ich bin gespannt wie dann alle Bände zusammen aussehen. Der Klappentext verspricht spannende Lesestunden, mit einer recht komplexen Story. Der Schreibstil ist wie immer locker flockig sodass man nur so durch die Zeilen fliegt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptcharaktere erzählt, was mir sehr gut gefällt und der Geschichte mehr Tiefe verleiht. Mit den Charakteren kam ich sehr gut klar, aber ihre Beziehung zueinander konnte ich nicht so richtig fühlen. Es war zwar alles recht langsam und eigentlich nachvollziehbar aber Gefühle kamen für mich nicht so richtig rüber. Auch die Geschichte an sich war recht durchschaubar, aber dennoch werde ich nur einen Stern abziehen, da ich doch sehr gut von diesem Buch unterhalten wurde. Ich fand es trotz der Durchschaubarkeit recht spannend und wollte es zu keinem Zeitpunkt aus der Hand legen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie die Geschichte weiter geht und was sonst noch so rauskommt, da das Ende ein ziemlicher Cliffhanger war, den ich mir so aber auch schon dachte.

Alles in allem kann ich den ersten Band schon mal empfehlen.

Rezension: Der zweite Verdächtige von Schwiecker & Tsokos

 Ich dachte immer, dass Justiz Krimis nichts für mich sind. Vielleicht hat mich auch immer das Justiz abgeschreckt aber seitdem ich das erste Buch von Florian Schwiecker und Michael Tsokos gelesen habe, verschlinge ich jede Neuerscheinung sofort. Vom Cover her sind sie alle recht ähnlich. In grau gehalten mit Akzenten in rot. Was mir sehr gut gefällt. Man sieht dadurch auch, dass sie in gewisser weise zu einer Reihe gehören, obwohl man sie nicht zwingend nacheinander lesen muss. Den Schreibstil finde ich super. Auch die Kapitel haben eine tolle Länge sodass man schnell mal ein Kapitel mehr liest, als man eigentlich wollte.

Die Story ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich finde sie selten durchschaubar so auch dieses Buch. Man überlegt als Leser hin und her aber am Ende ist man davon überrascht wie sich alles zusammenfügt. Man merkt auch sofort, dass beide Autoren wissen wovon sie schreiben.

Ich mag die Reihe sehr und würde auch immer wieder zu einem Buch dieses Autorenduos greifen. Absolute Leseempfehlung.

Samstag, 22. März 2025

Rezension: Mismatch von Laura Willud

 Ich bin eigenlich so gar nicht der Mensch für Sportsromance aber ich wollte dem unbedingt eine Chance geben. Hier hat es mir ganz gut gefallen. Mit Austin als Spieler und Joice als angehende Sportjournalistin wurde eine gute Waage zwischen eigentlicher Story und Spiel- oder Trainingsbeschreibungen geschaffen. Das Cover gefällt mir sehr gut. Vor allem diese rosa/lila Farbgebung ist mir sofort ins Auge gesprungen. Man sieht auch durch die abgebildeten Charaktere genau, in welche Richtung das Buch geht. Auf jeden Fall sehr passend. Mit dem Schreibstil kam ich gut klar. Es ist locker flockig geschrieben und um der Geschichte mehr Tiefe geben, hat sich die Autorin dazu entschlossen, nicht nur einen Hauptcharakter erzählen zu lassen. Mit denen kam ich super klar. Ich mochte beide sehr, auch wenn Austins Art mit Problemen umzugehen nicht gerade die Beste ist. Auch Joyce Bruder als Nebencharakter hat mir gut gefallen, auch wenn er ein riesen großer Idiot war. Aber genau diese Gegenparts macht es doch interessant. Die Story an sich war leider zu durchschaubar. Nachdem das Geheimnis von Austin raus war, wusste ich genau, was passieren würde, und so kam es auch. Sinnloses Drama mit Handy ausschalten und nicht miteinander reden. Wobei ich mir bei Austins Geheimnis auch irgendwie was anderes vorgestellt hatte. Er selbst hat ein größeres Problem draus gemacht, als es im Endeffekt war. Klar für ihn war es schlimm und er macht sich Vorwürfe  aber am Ende war es doch nicht so wild.

Aber gut, alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten und bekommt 3,5 von 5 Sternen von mir. Kann man auf jeden Fall lesen, wenn man eine süße kleine plätschernde Geschichte ohne viel Nachdenken möchte. 

Mittwoch, 5. März 2025

Rezenison: Don't let her stay von Nicola Sanders

 Ein spannender und kurzweiliger Thriller. Das Cover ist auf jeden Fall passend. Viele Thrillercover sind in dem Stil gehalten sodass man sofort weiß, auf welches Genre man sich einlässt. Es ist schlicht aber zieht durch sein knalliges Gelb mit düsterem Hintergrund doch den Blick auf sich.

Der Schreibstil ist locker flockig und ich finde, dass die Kapitel eine tolle Länge haben. Da liest man mal schneller noch eins mehr.

Joanne als Charakter hat mir gut gefallen. Sie hat mir ganz schön leid getan so wie Claire sie behandelt hat. Das hat mich ganz schön aufgeregt, aber darum ging es ja in diesem Thriller. Einiges habe ich schnell durchschaut aber die eine oder andere Tiefere Vergangenheit konnte mich überraschen.

Die Auflösung habe ich mir so schon gedacht, aber das wird wohl jeder lesenden Person gehen, die viele Thriller konsumiert.

Alles in allem auf jeden Fall lesenswert.

Rezension: Our infinite Fates von Laura Steven

 Ich liebe dich, und ich habe dich geliebt und ich werde dich lieben.


Eine Geschichte einer Liebe, die Jahrtausende überdauert. Evelyn und Arden lieben sich. Nicht nur in diesem Leben. Auch in ihrem vorherigen und in ihren zukünftigen. Doch etwas überschattet dieses Liebe, denn jedes Mal, an ihrem Achtzehnten Geburtstag müssen sie sterben. Immer und immer wieder. 

Die Story der beiden hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Ich wusste nicht so recht was auf mich zukommt, da ich mir nicht vorstellen konnte, wie man diese Geschichte erzählen könnte. Doch ich finde, die Autorin hat mit ihren tollen Erzählstil eine spannende Story kreiert. Die Kapitel sind immer mit Ort und Jahreszahl überschrieben, sodass man dort nicht in Verwirrung gerät. Ich mag es, dass man einen Haupterzählstrang im Jahre 2022 hat und welche, die in der Vergangenheit spielen um einige Dinge und auch die Entwicklung ihrer Liebe besser zu erklären.

Die Auflösung war überraschend. Ich glaube wenn ich nicht gerade Supernatural schauen würde, hätte ich es überzogen gefunden. Alles in allem hat mir das Buch tolle Lesestunden gebracht und ich kann es nur weiter empfehlen. 

Dark Venice Silent Haze von Antonia Wesseling

 Leider hat mich der abschließende Band nicht ganz so mitreißen können wie Band eins. Also optisch steht er dem Vorgänger auf jeden Fall in nichts nach. Ich liebe das Cover und der Farbschnitt ist ein absoluter Hingucker. Auch der Schreibstil war wieder locker flockig und ich mag es, dass die Geschichte aus den Blickwinkeln beide Hauptcharaktere beschrieben wird. Das gibt dem Ganzen immer etwas mehr Tiefe. 

Ich muss aber sagen, dass ich den Anfang ganz schön langweilig fand. Es hat sich ganz schön hingezogen. Erst ab dem letzten Drittel wurden die Fragen, die einem als Leser kommen, beantwortet. So richtig zu Frieden gestellt haben sie mich aber nicht. Ich bin mir unsicher ob die Geschichte den zweiten Band gebraucht hat oder ob es einfach 200 Seiten mehr in Band 1 auch getan hätten. Denn vieles war irgendwie nur so drumherum und nichts wirklich spannendes. Hat sich einiges wie Füllstoffe gelesen, die man eben auch gut weglassen kann. 

Alles in allem war es okay. Man braucht den Band halt schon, wenn man wissen will, wieso weshalb und warum. 

Rezension: Seven Ways to tell a lie von Colin Hadler

 Schon lange hat mich kein Buch mehr so gefesselt, dass ich es innerhalb eines Tages nur so Verschlungen habe. Der Schreibstil ist schön locker flockig. Die Kapitel haben eine tolle Länge und der Aufbau der Geschichte auch mit den Deepfake Videos hat mir sehr gut gefallen. Erzählt wird die Geschichte nur von Jonah, anfangs hätte ich mir gewünscht, dass jeder mal was aus seiner Sicht erzählt aber jetzt nach der Lektüre habe ich gemerkt, dass diese eine Sicht der Geschehnisse vollkommen gereicht hat. Das hat die Geheimnisse auch nicht zu schnell aufgedeckt. Während der Lektüre habe ich die ganze Zeit hin und her überlegt was wohl geschehen sein kann und wer der Drahtzieher des Ganzen ist. Zwischendrin war ich auf einer vollkommen falschen Fährte und von der Auflösung überrascht. Also alles in allem ein sehr spannender Jugendthriller, der sicherlich auch für Erwachsene gut geeignet ist. Absolute Leseempfehlung.