Sonntag, 7. Juni 2026

Rezension: Coach- Gegen alle Regeln von Davney Perry

 Dies ist nicht mein erstes Buch der Autorin, von daher hatte ich schon eine kleine Vermutung, was mich erwarten wird.

Das Cover hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Ich mag diese pastelligen Farben. An sich super süß. Mit dem Schreibstil kam ich auch sehr gut zurecht. Und die Kapitel hatten für mich auch eine tolle länge. Ich bin auf jeden Fall ab der ersten Seite direkt in der Story angekommen.

Zu den Charakteren. Millie fand ich äußerst süß. Ford und seine Tochter Joey hatten auch einen super süßen Umgang miteinander. Ich bin eigentlich nicht so der Single Daddy Trope Typ, aber vielleicht hat mich Ford eines besseren belehrt. Aber so süß, wie er mit seiner Tochter umgeht, so eine Red Flag ist er im Zusammenhang mit Millie. Erstmal küsst er sie einfach so, obwohl man schon merkt, dass Millie da eigentlich nicht so dran interessiert ist. Und zum anderen denkt und sagt er ein paar Dinge, die ganz und gar nicht klar gehen und einfach super Alpha Male mäßig ist, was er ansonsten so gar nicht ausstrahlt. Bei Joey Mutter hätte ich mir vielleicht ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Vielleicht hätte man sie dann auch etwas besser verstanden. Zumindest was die Beziehung zu ihrer Tochter angeht.

Die Handlung an sich, ist geprägt von viel nicht vorhandener Kommunikation. Eigentlich sind beide Protas doch alt genug um zu wissen, wie das mit dem Reden funktioniert. Ich glaube selbst damit hätte man eine stimmige runde und mit etwas Drama gespickte Geschichte spinnen können. Sowas nervt mich einfach super. 

Alles in allem ist es eine schöne Geschichte für zwischendurch. Aber wer mehr Tiefgang sucht, der sucht hier vergeblich. Kann man lesen, man hat aber auch nichts verpasst, wenn man es im Regal stehen lässt.


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