Mittwoch, 20. September 2023

Rezension: Brynmor University - Geheimnisse von Domink Gaida

 So düster und geheimnisvoll wie das Cover anmutet, so ist auch der Inhalt dieser Geschichte. Der Klappentext verspricht eine spannende Story und hält dieses Versprechen auch durch und durch.

Der Schreibstil war schön angenehm und locker flockig, weshalb ich nur so durch die Seiten fliegen konnte. Ich war auch super schnell in der Geschichte drin. Es war einfach spannend von der mysteriösen Studentenverbindung zu lesen und mit dem Hauptcharakter Samuel zusammen herauszufinden, was mit seinem Bruder, der im Wachkoma liegt, passiert ist. Denn dieser hatte auf der Brynmore University einen Unfall, bei dem noch zu viele Fragen offen geblieben sind. 

Es dauert nicht lange bis Sam Connor kennen lernt, der ihm sofort sehr gut gefällt. 

Auch wenn die Grundstimmung etwas düster ist, fühlt man sich beim lesen nicht unwohl. Auch wenn der Hauptaugenmerk auf die Liebesgeschichte zwischen Connor und Sam liegt, finde ich, dass der spannende und schon fast zum Thriller neigende Teil nicht zu kurz kommt.

Ich mochte das Buch sehr und kann es jedem, der Liebesgeschichten mit einem Hauch Thrill mag, nur ans Herz legen.

Freitag, 15. September 2023

Rezension: Skogen Dynasty von Carolin Wahl

 Das ganze Setting der Geschichte hat mich sofort angesprochen. Ich liebe solche Stories, in denen jemand auf Reisen geht. Wenn es dann noch in einem nordischen Land ist, ist es vollkommen um mich geschehen und somit musste ich dieses Buch lesen. Das Cover finde ich toll. Ich mag den Farbton und auch die Art und Weise des Covers. Bei der Geschichte hätte ich mir zwar eher was mit Natur gewünscht, aber da die restlichen Bände damit nichts zu tun haben aber einheitlich aussehen sollen, konnte ich schon verstehen, warum das alles so gewählt wurde. Der Farbschnitt hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Einfach nur einfarbig finde ich einfach nicht ansprechend. Da kann man es eben auch einfach sein lassen. Es muss nicht jedes Buch einen Farbschnitt haben.

Den Schreibstil fand ich locker flockig und somit konnte ich nur so durch die Seiten fliegen. Lange habe ich für die Lektüre der Geschichte auch nicht gebraucht, weil es einfach so wundervoll ist. Mit den Charakteren kam ich (anfangs) auch super zurecht. Ich mochte es sehr, wie sie umeinander herumgeschlichen sind und sich alles langsam aufgebaut hat. Zum Schluss hätte ich das Buch aber gerne gegen die Wand geklatscht. Ich verstehe ja, dass man Spannung aufbauen will, aber muss es unbedingt dadurch sein, dass die Charaktere nicht miteinander sprechen? Alle Probleme hätte man mit einem Gespräch aus der Welt schaffen können. Meiner Meinung nach hat sich Norah da nicht gerade sehr erwachsen verhalten. 

Alles in allem finde ich aber, dass es ein Wohlfühlbuch ist und spreche trotz des Endes eine Leseempfehlung aus.

Rezension: Stolen Kisses von Andreas Suchanek

 Mit seinem rosa Hintergrund springt das Cover einem sofort ins Auge. Mich selbst spricht es vom Stil her nicht so an, aber schlecht ist es nicht. Durch den Titel hätte ich das Buch im Buchladen wohl so oder so in die Hand genommen. Mit dem Schreibstil kam ich super klar. Locker flockig konnte ich somit durch die Zeilen fliegen. Auch mag ich es immer sehr gerne, wenn die Geschichte aus der Sicht beider Hauptfiguren erzählt wird, was hier auch der Fall war. So bekommt alles viel mehr Tiefe und die Liebesgeschichte ist besser greifbar, da man die Gedanken und Gefühle aller kennt. Auch der Rückblick hat mir sehr gut gefallen. Vor allem weil man das immer so Häppchenweise bekommen hat. Fand ich super.

Die Protagonisten waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich konnte auch gut nachvollziehen, warum sie sich so verhalten haben wie sie es taten. Einzig und allein die angesprochen Probleme eines Charakters wurden mir zu schnell unter den Teppich gekehrt. Es wurde zwischendrin mal angesprochen aber zum Ende hin nicht mehr thematisiert. Da hätte man etwas mehr rausholen können. 

Alles in allem hat mir die Story aber gut gefallen und ich kann sie nur weiter empfehlen.

Mittwoch, 30. August 2023

Rezension: Der Trip - Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand. von Arno Strobel

 Ich liebe die Thriller von Arno Strobel, weshalb er auch zu einem meiner Lieblingsautoren geworden ist, doch dieser Thriller hat mich ein bisschen 'unbefriedigt' zurück gelassen. 

Zuerst einmal: Das Cover finde ich toll. Es passt perfekt zur Story und ist auch in dem Stil, in dem Cover des Autors meistens gehalten sind. 

Der Schreibstil ist locker flockig und die Kapitel schön kurz. Keine Ahnung wie der Autor das macht, aber ich lese seine Thriller meist an einem Tag und in einem Rutsch durch weil ich sie so spannend finde.

Bei diesem war es genauso, nur fand ich die Story leider nicht ganz so rund. Ich mochte es, dass es auch Kapitel aus der Sicht des Täters gab. Da hat man da etwas mehr Tiefe bekommen. Auch, dass nur wenige Charaktere in der Handlung verwoben waren, hat mir sehr gut gefallen. Der Anfang war einfach der Burner. Super spannend und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Aber mit der Zeit entwickelten die Charaktere sich in eine komische und vor allem nicht nachvollziehbare Richtung. Es wurde zwar versucht alles schlüssig zu erklären aber dennoch hat mich das nicht sonderlich vom Hocker gehauen und es wirkte insziniert. Zum Schluss haben zwar alle roten Fäden ihren Abschluss gefunden, aber ich saß dann da mit einem 'Oh und das wars jetzt?' Gefühl da. Vielleicht ein bisschen enttäuscht, da ich so lange auf das Buch gefiebert habe.

Es ist kein kompletter Reinfall, weshalb ich es auch weiter empfehlen würde. Was spannendes und plätscherndes für Nebenbei. 

Rezension: Oracle von Ursula Poznanski

 Ursula Poznanski gehört zu einer meiner Lieblingsautoren. Genau deshalb musste ich dieses Buch auch unbedingt lesen. 

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt auch perfekt zur Geschichte, da es diesen Rauch abbildet, den Julian bei einigen Menschen sieht. Außerdem passt das dunkle und düstere sehr gut zur mystischen Stimmung der Geschichte.

Der Schreibstil ist wie immer recht flüssig. Manchmal ist alles etwas abgehackt, aber gestört hat es mich nicht.

Die Geschichte war mal etwas Neues für mich. Ich fand die Idee ganz spannend, vom Klappentext her habe ich aber ein bisschen was anderes erwartet. Vielleicht auch eine kleine Erklärung woher das alles kam und überhaupt oder ob es noch andere Menschen gab, die diese Gabe haben oder hatten. Da hätte man vielleicht noch ein bisschen was aus der Geschichte herausholen können.

Die Charaktere bleiben bis auf Julian ganz schön flach. An sich ist das ja gar kein Problem aber diese Liebesgeschichte hätte nicht unbedingt sein müssen, denn Gefühle kamen so überhaupt nicht bei mir an.

Alles in allem war es aber ein spannendes Jugendbuch, wobei ich die Bezeichnung Thriller nicht benutzen würde. 

Sonntag, 27. August 2023

Rezension: Die Unbekannte von Guillaime Musso

 Guillaume Musso gehört zu meinen Lieblingsautoren. Also konnte ich auch an diesem Buch nicht vorbei gehen. 

Schon das Cover ist sehr mysteriös und verspricht eine spannende Geschichte. Auch der Klappentext verspricht spannende Lesestunden. Und was soll ich sagen? Ich habe das Buch nur so verschlungen. 

Es geht um eine Frau, die nackt in der Seine gefunden wird. Da sie an einer Amnesie leidet, kann sie zu den Umständen nichts sagen. Bei einer DNA Analyse kommt heraus, dass es sich um eine verstorbene berühmte Pianistin handelt. Um dieser Sache auf den Grund zu gehen, übernimmt die Polizistin Roxane die Ermittlungen.


Der Schreibstil ist schön einfach und ich mochte auch die Länge der Kapitel sehr gerne. Die Geschichte hatte für mich sehr spannende Wendungen. Einzig und allein die Sache mit der Mythologie und des Theaters hätte für mich nicht unbedingt sein müssen. Das kam ganz schön verquer rüber und kurzzeitig wollte ich eigentlich nur quer lesen. Zum Schluss hat es auf jeden Fall gute Erklärungen für alles gegeben.

Ich habe schon bessere Bücher das Autors gelesen, weshalb ich nur drei Sterne vergebe. Aber als kurzweilligen spannenden Roman zwischendurch ist das Buch auf jeden Fall geeignet.

Dienstag, 8. August 2023

Rezension: A whisper around your name von Emma Scott

 Das Cover hat mich sehr angesprochen. Ich finde es für die Story auch sehr passend, da die Sache mit dem Wasser ja auch eine wichtige Symbolik ist. Mit dem Schreibstil kam ich super klar und ich mochte es auch, dass beide Hauptcharaktere die Geschichte erzählen. Ich finde, das bringt allgemein mehr Tiefe rein. 

Anfangs fand ich das Buch recht langweilig. Aber ab der Hälfte nahm es dann ganz schön an Fahrt auf. Einige Entscheidungen der Charaktere konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Vor allem, wie Jo auf die Idee kam sich in der neuen Schule so darzustellen, wie sie es getan hat. Also fand ich jetzt keine so gute Entscheidung. Aber ich glaube ich sollte hier nicht ganz so sehr in die Tiefe gehen, da es sonst spoilern würde. Also Evan hat da auch so eine Entscheidung getroffen, die ich null nachvollziehen konnte. 

Ich fand also alles in allem die Story an sich recht gut aber die Umsetzung hakt an der einen oder anderen Stelle. Kann man lesen, aber eine unbedingte Empfehlung spreche ich nicht aus.