Mittwoch, 30. August 2023

Rezension: Der Trip - Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand. von Arno Strobel

 Ich liebe die Thriller von Arno Strobel, weshalb er auch zu einem meiner Lieblingsautoren geworden ist, doch dieser Thriller hat mich ein bisschen 'unbefriedigt' zurück gelassen. 

Zuerst einmal: Das Cover finde ich toll. Es passt perfekt zur Story und ist auch in dem Stil, in dem Cover des Autors meistens gehalten sind. 

Der Schreibstil ist locker flockig und die Kapitel schön kurz. Keine Ahnung wie der Autor das macht, aber ich lese seine Thriller meist an einem Tag und in einem Rutsch durch weil ich sie so spannend finde.

Bei diesem war es genauso, nur fand ich die Story leider nicht ganz so rund. Ich mochte es, dass es auch Kapitel aus der Sicht des Täters gab. Da hat man da etwas mehr Tiefe bekommen. Auch, dass nur wenige Charaktere in der Handlung verwoben waren, hat mir sehr gut gefallen. Der Anfang war einfach der Burner. Super spannend und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Aber mit der Zeit entwickelten die Charaktere sich in eine komische und vor allem nicht nachvollziehbare Richtung. Es wurde zwar versucht alles schlüssig zu erklären aber dennoch hat mich das nicht sonderlich vom Hocker gehauen und es wirkte insziniert. Zum Schluss haben zwar alle roten Fäden ihren Abschluss gefunden, aber ich saß dann da mit einem 'Oh und das wars jetzt?' Gefühl da. Vielleicht ein bisschen enttäuscht, da ich so lange auf das Buch gefiebert habe.

Es ist kein kompletter Reinfall, weshalb ich es auch weiter empfehlen würde. Was spannendes und plätscherndes für Nebenbei. 

Rezension: Oracle von Ursula Poznanski

 Ursula Poznanski gehört zu einer meiner Lieblingsautoren. Genau deshalb musste ich dieses Buch auch unbedingt lesen. 

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt auch perfekt zur Geschichte, da es diesen Rauch abbildet, den Julian bei einigen Menschen sieht. Außerdem passt das dunkle und düstere sehr gut zur mystischen Stimmung der Geschichte.

Der Schreibstil ist wie immer recht flüssig. Manchmal ist alles etwas abgehackt, aber gestört hat es mich nicht.

Die Geschichte war mal etwas Neues für mich. Ich fand die Idee ganz spannend, vom Klappentext her habe ich aber ein bisschen was anderes erwartet. Vielleicht auch eine kleine Erklärung woher das alles kam und überhaupt oder ob es noch andere Menschen gab, die diese Gabe haben oder hatten. Da hätte man vielleicht noch ein bisschen was aus der Geschichte herausholen können.

Die Charaktere bleiben bis auf Julian ganz schön flach. An sich ist das ja gar kein Problem aber diese Liebesgeschichte hätte nicht unbedingt sein müssen, denn Gefühle kamen so überhaupt nicht bei mir an.

Alles in allem war es aber ein spannendes Jugendbuch, wobei ich die Bezeichnung Thriller nicht benutzen würde. 

Sonntag, 27. August 2023

Rezension: Die Unbekannte von Guillaime Musso

 Guillaume Musso gehört zu meinen Lieblingsautoren. Also konnte ich auch an diesem Buch nicht vorbei gehen. 

Schon das Cover ist sehr mysteriös und verspricht eine spannende Geschichte. Auch der Klappentext verspricht spannende Lesestunden. Und was soll ich sagen? Ich habe das Buch nur so verschlungen. 

Es geht um eine Frau, die nackt in der Seine gefunden wird. Da sie an einer Amnesie leidet, kann sie zu den Umständen nichts sagen. Bei einer DNA Analyse kommt heraus, dass es sich um eine verstorbene berühmte Pianistin handelt. Um dieser Sache auf den Grund zu gehen, übernimmt die Polizistin Roxane die Ermittlungen.


Der Schreibstil ist schön einfach und ich mochte auch die Länge der Kapitel sehr gerne. Die Geschichte hatte für mich sehr spannende Wendungen. Einzig und allein die Sache mit der Mythologie und des Theaters hätte für mich nicht unbedingt sein müssen. Das kam ganz schön verquer rüber und kurzzeitig wollte ich eigentlich nur quer lesen. Zum Schluss hat es auf jeden Fall gute Erklärungen für alles gegeben.

Ich habe schon bessere Bücher das Autors gelesen, weshalb ich nur drei Sterne vergebe. Aber als kurzweilligen spannenden Roman zwischendurch ist das Buch auf jeden Fall geeignet.

Dienstag, 8. August 2023

Rezension: A whisper around your name von Emma Scott

 Das Cover hat mich sehr angesprochen. Ich finde es für die Story auch sehr passend, da die Sache mit dem Wasser ja auch eine wichtige Symbolik ist. Mit dem Schreibstil kam ich super klar und ich mochte es auch, dass beide Hauptcharaktere die Geschichte erzählen. Ich finde, das bringt allgemein mehr Tiefe rein. 

Anfangs fand ich das Buch recht langweilig. Aber ab der Hälfte nahm es dann ganz schön an Fahrt auf. Einige Entscheidungen der Charaktere konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Vor allem, wie Jo auf die Idee kam sich in der neuen Schule so darzustellen, wie sie es getan hat. Also fand ich jetzt keine so gute Entscheidung. Aber ich glaube ich sollte hier nicht ganz so sehr in die Tiefe gehen, da es sonst spoilern würde. Also Evan hat da auch so eine Entscheidung getroffen, die ich null nachvollziehen konnte. 

Ich fand also alles in allem die Story an sich recht gut aber die Umsetzung hakt an der einen oder anderen Stelle. Kann man lesen, aber eine unbedingte Empfehlung spreche ich nicht aus.

Sonntag, 30. Juli 2023

Rezension: Youngbloods von Sasha Laurens

 Ich bin eigentlich nicht so der Mensch für Vampirgeschichten aber das ganze Setting mit der Schule hat mir sofort zugesagt.

Das Cover finde ich nicht ganz so passend zur Geschichte. Das hätte man eher für eine High Fantasy Story nehmen können. Als ich nach dem Original Cover gegoogelt habe, kam ich zu dem Schluss, dass das definitiv besser zum ganzen Setting gepasst hätte.

Allgemein ist es einer ein 'Twillight goes Queer'. Also voll und ganz an die heutige Zeit angepasst. Ich mochte den Schreibstil sehr. Auch dass die Kapitel von den beiden Hauptcharakterinnen erzählt wird, hat der ganzen Geschichte etwas mehr Tiefe verliehen. 

An und für sich was es eine gute High School Story mit etwas Vampirgeschichte verwoben. Manchmal habe ich sogar schon fast vergessen gehabt, dass es eigentlich Vampire sind. Ich hab mich auch gefragt, ob sie wirklich frieren. Also da die eine oder andere Verständnislücke aber ist an sich ja okay.

Es ist eine solide queere Vampirstory mit einem kleinen politischen Touch ohne zu viel zu verraten. Aber zwischen Menschen und Vampiren war ja noch nie alles in Ordnung. Kann man auf jeden Fall so zwischendurch lesen. Blubbert so vor sich hin.

Samstag, 29. Juli 2023

Rezension: Darkest Gold - Die Gefangene von Raven Kennedy

 Das tolle Cover hat mich dazu verleitet das Buch zu lesen. Und vielleicht auch, dass es in meiner Zauberbüchse von der Bücherbüchse drin war. (Was für ein toller Farbschnitt)

Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht um in die Story reinzukommen. Ich habe mich sehr an dem Namen 'Sattel' festgehangen. Auch jetzt, wo das Buch beendet ist, finde ich das immer noch irgendwie doof. So irritiert war ich noch nie von einem Namen an sich. 

Je tiefer ich in die Geschichte eingedrungen bin, desto spannender und pageturnender wurde es auch für mich, sodass ich die letzten 100 Seiten nur so inhaliert habe.

Vielleicht habe ich auch Probleme wegen der ganzen Gewalt gehabt, die anfangs die Geschichte dominierte. Ich kann mir gut vorstellen, dass es an einem Königshaus so zugeht, aber gut finde ich es dennoch nicht. Wer auch? 

Auf jeden Fall ist es eine gute Story über Intrigen und Machtspiele mit einem tollen und flüssigen Schreibstil.

Kann man auf jeden Fall lesen, wobei man die Triggerwarnung beachten sollte.

Rezension: Seaside Hideaway - Unsafe von Leonie Lastella

 „Manchmal stelle ich mir vor, die Erde wäre eine Scheibe und ich könnte über den Rand kotzen. Das hilft.“


Der Roman „Unsafe Seaside Hideaway“ hat mich sofort abgesprochen. Das Cover ist sehr schön gestaltet ohne zu aufdringlich zu sein. Und der Klappentext verspricht Spannung und Liebe gleichermaßen. Und genau das habe ich in diesem Buch auch bekommen. Mit dem Schreibstil kam ich super zurecht. Sehr einfach aber tolle bildliche Beschreibungen. Ich mochte es auch sehr, dass die Kapitel aus den jeweiligen Sichten der Hauptcharaktere geschrieben ist. Das hat der Story die Tiefe gegeben, die sie gebraucht hat.

Nevah und Jax haben mir als Charaktere sehr gut gefallen. Ich konnte es auf jeden Fall nachvollziehen warum sie so sind wie sie sind. Auch wenn ich Miller ganz schön oft gegen die Wand klatschen wollte, auch er hat einen Platz in meinem Herzen bekommen.

Ich hätte mir noch die eine oder andere Szene während einer Therapiesitzung gewünscht. Das kam leider nur einmal zur Sprache aber dann nicht mehr so wirklich.

Puh, das letzte Kapitel! Was ein Cliffhänger. Der zweite Band ist auf jeden Fall schon auf meine Wunschliste gewandert. Ich kann unsafe nur empfehlen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen