Sonntag, 30. Oktober 2022

Rezension: Rosa kocht vegan von Rosa Roderigo

 Ich bin immer auf der Suche nach guten Kochbüchern und da kam mir dieses hier genau recht. Ich lebe zwar nicht komplett vegan aber möchte gerne ein paar Rezepte in meine Ernährung mit einbinden, die fernab von jeglichen hochverarbeiteten Zusatzprodukten sind. Schon vom Cover her verspricht das Buch für mich Spaß am kochen und auch am Essen. Es macht einen hochwertigen Eindruck auf mich. Vielleicht hätte man die Seiten noch etwas versiegeln können, da beim kochen doch recht schnell Flecken auf den Seiten entstehen, aber ich kann mir auch vorstellen, dass das den Preis noch mal etwas in die Höhe treiben würde. Aber 24€ ist für mich für ein Hardcoverbuch mit so vielen bunten Fotos voll im Rahmen. Der Stickerbogen erschließt sich mir aber nicht so sehr. 


Das eine oder andere Rezept habe ich schon ausprobiert. Die Anleitungen sind leicht verständlich und auch ohne viel Kochknowhow kann man die Rezepte verwirklichen. Ich mochte die Bezeichnungen der Gerichte sehr und auch, dass die Beschreibungen sehr Umgangssprachlich gehalten wurden. Man hat das Gefühl Rosa steht neben einem und erklärt es direkt. Die Fotos sind sehr ansprechend und man hat schon vor dem Kochen direkt Lust auf das Gericht. Alles in allem gefällt mir das Buch sehr gut. Ich möchte es immer wieder zur Hand nehmen und etwas daraus zubereiten und somit meinen Kochhorizont was Vegane Gerichte angeht, erweitern. Ich kann es also nur empfehlen.

Mittwoch, 12. Oktober 2022

Rezension: Spicy Noodles von Marie Graßhoff

 Da dies nicht mein erstes Buch der Autorin Marie Graßhoff ist, wusste ich schon, dass ich gut mit dem Schreibstil klar kommen würde. Den ersten Band der Reihe habe ich nur so verschlungen und auch hier war es schwer das Buch aus der Hand zu legen. 

Das Cover ist auf jeden Fall dem Stil der Autorin treu und von der Art her ähnelt es Band 1 sodass man auf den ersten Blick schon erkennt, dass es eine Reihe ist.

Im Gegensatz zum Vorgänger ist hier die ganze Story etwas seichter. Was keinesfalls negativ zu bewerten ist. Die Haupcharaktere sind eben Grund verschieden. Toma war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich mochte es auch, dass wie in Band eins hier auch wieder  am Anfang einiger Kapitel die  Radioshow eingebracht wird. Das ist ein toller roter Faden der sich da durch die Bücher zieht. 

Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass man mit dem Hauptcharakter Toma alles ergründet. Man weiß nie mehr als er und auch seine Gabe lernen wir mit ihm zusammen kennen.  Ich mochte die kleinen Parallelen zu Hard Liquor. Wobei man den Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben muss, um dieses Buch zu verstehen. Es sind in sich abgeschlossene Geschichten. Aber natürlich ist es toller wenn man die Bücher nacheinander liest, da es so ein runderes Universum ist.

Auf jeden Fall hat mir die Reihe bisher sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Band. 

Sollte man auf jeden Fall gelesen haben.

Montag, 12. September 2022

Rezension: Fake von Arno Strobel

 Dies war nicht mein erstes Buch von Arno Strobel und es konnte mich genauso begeistern wie die Anderen des Autors. 

Das Cover gefällt mir sehr gut. Vom Stil her ähnelt es sehr seinen anderen Covern, sodass es da einen Wiedererkennungswert gibt. Die Idee mit den zwei verschiedenen finde ich auch sehr schön. Vor allem da es ja um Fakt und Fake geht und sich das ganze nur um einen Buchstaben unterscheidet.

Mit dem Schreibstil kam ich wie immer sehr gut klar. Ich habe das Buch nur so verschlungen. Lediglich einen Tag habe ich gebraucht und schon war ich durch. 

Die Geschichte an sich hat mir auch gut gefallen. Ich wusste erst so gar nicht wem ich glauben sollte und wie es sich alles entwickeln wird, sodass es mich zum Schluss sogar ein bisschen überraschen konnte. Hier hat Arno Strobel wieder einen rundum gut durchdachten und vor allem sehr spannenden und aktuellen Thriller geschrieben, der einen nachdenken lässt, was man im Internet alles glauben kann oder eben auch nicht. 

Alles in allem kann ich das Buch nur empfehlen.

Sonntag, 12. Juni 2022

Rezension: Rise and Fall von Sarah Stankewitz

 »Du weißt doch, dass deine Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben ist. Und ich werde alles dafür geben, dass es ein Happy End gibt. Ich gebe mich nicht mit einem mittelklassigen oder traurigen Ende für dich zufrieden. Hast du verstanden?«



Ich habe schon das eine oder andere Buch der Autorin gelesen, sodass ich auch an diesem nicht vorbei gehen konnte. Ich liebe das Cover, welches einfach nur sehr schlicht aber doch gewaltig ist mit den Wolken.

Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich wieder super gut klar, sodass ich nur so durch die Zeilen fliegen konnte.

Mit den Charakteren habe ich gelitten und gelacht. Auch wenn ich Skylar für ihre Entscheidungen manchmal an die Wand klatschen könnte, so konnte ich doch auch nachvollziehen, warum sie so gehandelt hat und ich hätte es wohl nicht anders gemacht. (Bis auf die Situation im Wohnheim, wenn Carter zurück kommt. Das fand ich kindisch aber auch nachvollziehbar)

Ich mochte die Geschichte sehr und werde das Buch auch behalten um es noch einmal zu lesen. Es werden sehr wichtige Themen angeschnitten und am Ende kommt es doch zum Happy End.

Ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen.

Mittwoch, 25. Mai 2022

Rezension: The Truest Thing von Samantha Young

 Da dies nicht meine erstes Buch der Autorin war, wusste ich ja schon was auf mich zukommt. Mit dem Schreibstil kam ich super klar, wobei zwischendrin ein paar komische Sätze waren, aber das kann ja auch gut an den Übersetzerinnen gelegen haben. 

Das Cover gefällt mir auch ganz gut. Es ist schön bunt und passt auf jeden Fall gut zu einer Liebesgeschichte.

Mit den Charakteren kam ich dann nicht mehr so super klar. Anfangs mochte ich Emery recht gerne. Dieses schüchterne sprach mich total an. Aber genauso hat es mich dann mit der Zeit genervt. Dieses ständige erröten und stottern. Ja, der Leser hat kapiert, dass sie schüchtern ist und nicht schnell vertrauen fassen kann. Ich kann es auch verstehen, dass sie Männern also Liebschaften gegenüber so ist. Aber Frauen und somit potentielle Freundinnen? Das war mir dann doch zu viel des Guten.

Mir ging das ständige hin und her zwischen Jack und Emery auch ziemlich auf den Keks. Wie sich die Geschichte dann entwickelt hat, war ziemlich durchschaubar und musste einfach nicht sein. Ich glaube, die ganze Story wäre spannender gewesen, wenn die Sache mit Jacks Vater Ian und die Intrigen noch etwas in den Vordergrund gerückt worden wäre. Da hätte man um einiges mehr rausholen können. Dann wäre die Sache um Jack und Emery nicht ganz so langweilig gewesen. 

Man kann das Buch lesen, aber man hat auch nichts verpasst, wenn man es nicht tut.

Sonntag, 1. Mai 2022

Rezension: Everything we lost von Jennifer Bright

 Nachdem ich den ersten Band dieser Reihe nur so verschlungen habe, habe ich natürlich vor Band zwei keinen Halt gemacht. Mich hat es sehr interessiert, ob mich dieses Buch genauso fesseln kann wie Band eins.

Das Cover ist wieder genauso schön gestaltet wie der Vorgänger. Sie sind sich auch sehr ähnlich, sodass man gleich auf den ersten Blick sieht, dass es sich um eine Reihe handelt. Ich mag es auch sehr, dass man die Bücher nicht unbedingt in einer Reihenfolge lesen muss. Also hier baut nichts direkt aufeinander auf.

Mit dem Schreibstil der Autorin bin ich wieder super klar gekommen. Auch die Länge der Kapitel waren für mich sehr angenehm, sodass ich schnell mal noch ein Kapitel lesen konnte, bevor ich mich auf andere Dinge konzentrieren muss. Auch, dass die Geschichte von beiden Hauptcharakteren erzählt wird, hat mir gut gefallen. Ich mag es einfach, wenn man alle Gedanken und Gefühle erfährt, das gibt der Geschichte auch etwas mehr Tiefe.

Die Entwicklung der Hauptfiguren war sehr spannend mitzuerleben. Hier ging nichts schnell und hui hui. Es wurde sich Zeit genommen, sich kennen und lieben gelernt. Genau so wie es sein muss. Auch hat diese Geschichte kein sinnloses Drama, bei dem mal als Leser nur die Augen verdreht.

Alles in allem war es für mich wieder eine sehr solide Liebesgeschichte, die auf jeden Fall ihre fünf Sterne verdient hat. Einfach ein Wohlfühlbuch, auch wenn jeder Charakter so sein Päckchen zu tragen hat.

Montag, 28. März 2022

Rezension: Whitestone Hospital High Hopes von Ava Reed

 Ich liebe ja Krankenhausserien so sehr sodass ich dieses Buch sofort auf meine Wunschliste gesetzt habe, als ich davon erfahren habe. Und genauso schnell bin ich dann auch durch die Seiten geflogen beim Lesen. Der Schreibstil ist wie bei Ava Reed gewohnt, schön locker flockig und man kann die Buchstaben nur so inhalieren. Ich mochte es auch sehr gerne, dass die Kapitel von Nash und Laura immer mal abwechselnd erzählt werden. Das gibt solchen Geschichte auch immer etwas mehr Tiefe. Was ja meiner Meinung nach bei Liebesgeschichten sehr wichtig ist um die Gedanken und Gefühle der Charaktere kennen zu lernen.


Mit den Charakteren an sich bin ich auch super klar gekommen. Ich liebe Laura und Nash so wie ich Ian liebe. Sie haben alle so ihre kleinen Macken und sind so unterschiedlich gezeichnet. Man muss sie einfach lieben. 

Auf jeden Fall ist einem beim Lesen bewusst geworden, wie sehr sich die Autorin mit der Materie befasst hat. Ich finde es sehr schön, dass zum Schluss auch ein Glossar zu finden ist, in dem alles noch mal erklärt wird, sodass man auch die für die Story wichtigen medizinischen Begriffe erläutert bekommt. Man hat auf jeden Fall das Gefühl, dass die Autorin weiß wovon sie schreibt. 

Ich habe das Buch einfach von vorne bis hinten geliebt. Der Cliffhanger zum Schluss hat mich dann aber zerstört. Ich kann den zweiten Band gar nicht mehr abwarten! Wer Liebesgeschichten liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Wer dazu noch Krankenhausgeschichten liest, MUSS dieses Buch lesen!