Freitag, 11. Juni 2021

Rezension: Die Karte von Andreas Winkelmann

 Ein neuer Fall für Oswald und Kerner. Auch dieses Buch habe ich nur so verschlungen. Ich mag die Reihe der beiden Ermittler sehr gerne. Was ich gut finde ist, dass man die Reihe nicht unbedingt komplett gelesen haben muss. Es werden zwar immer mal wieder alte Fälle angesprochen, aber es passiert nicht wirklich etwas, was für ein anderes Buch so wichtig ist. Wenn doch, dann wird es eben noch kurz erwähnt. Ich mag solche Reihen sehr. Nur wenn es um die Ermittler und ihre Beziehungen geht, die dann doch aufeinander aufbauen, sollte man des Verständnishalber alles gelesen haben. Die Fälle sind jedoch im Vordergrund. 

Mit dem Schreibstil kam ich wieder super klar. Ich mag es auch sehr, dass die Kapitel noch einmal in kurze Unterkapitel unterteilt sind. Allgemein komme ich sehr gut mit dem Stil von Winkelmann klar. Mit der Zeit kann man auch recht gut einschätzen, welcher Teil der Geschichte wohl in einer anderen Zeit spielt. 

Das Cover ähnelt dem der Vorgänger, weshalb man recht gut sehen kann, dass es sich um eine Reihe handelt. 

Ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen. Winkelmanns Thriller sind alle sehr spannend und an manchen Stellen auch recht blutrünstig. Es ist also für jeden etwas dabei.

Auch schreibt der Autor oft über sehr aktuelle Themen. Wie auch hier, wo es um Jogger geht, die ihre Strecken im Internet posten und der Mörder somit auf sie aufmerksam wird. Es wurde ihm damit aber auch echt einfach gemacht. Das eine oder andere Mal ließ mich die Geschichte schon sehr kritisch auf meine Smartwatch blicken. Auch wenn ich nicht joggen gehe (Was ich vielleicht sollte), so wird doch viel mit getrackt, was ich jedoch nicht irgendwo im Internet posten würde. Vielleicht bringt das Buch auch ein paar Leser dazu, etwas kritischer über ihr Verhalten im Netz nachzudenken.

Dienstag, 1. Juni 2021

Rezension: Dark Blue Rising von Teri Terry

 Dies ist nicht meine erstes Buch von Teri Terry. Auch hier fährt die Autorin mit einer gut durchdachten Geschichte auf, die nicht nur sehr spannend ist, sondern auch sehr viel Lust auf den zweiten Band macht. 

Hier hat mich das Cover sehr angesprochen. Das blau ist sehr catchy und auch das Gesicht gefällt mir sehr gut. Es passt auch wunderbar zur Geschichte an sich. Der Schreibstil war wieder wie gewohnt locker flockig, weshalb ich super durch die Seiten fliegen konnte und gar nicht gemerkt habe, wie schnell das Buch zu Ende ist.

Im Laufe der Lektüre kommen dem Leser so viele Fragen, die hier jedoch noch gar nicht beantwortet werden. Davon mag man halten was man will, ich habe dadurch noch viel mehr Lust auf die Folgebände, auch wenn die eine oder andere Erklärung gut gewesen wäre. 

Der Band ist ein guter Einstieg in die Geschichte. Es passiert nicht zu viel aber auch nicht zu wenig. Ich war sofort wie im Bann in der Story drin. 

Man wird auch nicht mit zu vielen Charakteren konfrontiert. Sie werden dann eher nach und nach zugegeben, was mir auch gut gefallen hat. 

Mit Tabby als Hauptcharakter kam ich super klar. Sie hat sich immer so verhalten, wie ich es nachvollziehen konnte und hat sich zu keinem Zeitpunkt komisch verhalten. Man merkte auch eine kleine Weiterentwicklung die sich im Folgeband bestimmt noch mehr herauskristalisiert.


Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen. Lediglich nervt es, dass es noch lange dauert bis es weiter geht. Aber da muss jeder selbst wissen, ob er lieber wartet bis alles draußen ist oder jetzt schon anfängt. Ich kann das Buch aber auf jeden Fall empfehlen.

Donnerstag, 13. Mai 2021

Rezension: Something pure von Kylie Scott

 Eigentlich hat Alice die Reden von Aushilfskellner Beck nicht gerade ernst genommen. Die Dates waren schön aber viel lief nicht zwischen ihnen. Als überraschend sein Vater stirbt, erfährt Alice, dass er einer milliardenschweren Unternehmensfamilie entstammt. Beck bittet sie ihr beizustehen und ohne viel darüber nachzudenken bricht sie ihre Zelte ab und folgt ihm nach Denver, um sich dort in einer ungewohnten Welt wiederzufinden.


Das Cover ist Genretypisch gehalten. Mir gefällt es recht gut und ist auch nicht zu kitschig sondern schon fast ein bisschen frühlingshaft. Der Schreibstil ist schön locker flockig, was mir sehr gut gefallen hat. Es ist aber auch nicht das erste Buch der Autorin, das ich lese, somit habe ich gar nichts anderes erwartet.


Mit den Charakteren kam ich super klar. Beck war mir von Anfang an sympathisch und man hat bei ihm im Laufe der Geschichte eine Wandlung bemerkt, die mir gut gefallen hat. Alice fand ich zwischenzeitlich ganz schön nervig. Auch konnte ich manche Dinge bei ihr nicht so ganz nachvollziehen und ihre Handlungen verstehen. Die Nebencharaktere waren fast durchweg unsympathisch aber ich gehe mal davon aus, dass die Autorin genau das wollte um die ganze Stimmung etwas besser herüber zu bringen.


Am Anfang konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und hab Seite um Seite verschlungen. Jedoch hat diese Euphorie im Laufe der Geschichte abgenommen und den Schluss habe ich mehr oder weniger quergelesen, weil ich es einfach so langweilig fand. Viel ist dann nämlich nicht mehr passiert, nachdem Alice zu Beck gezogen ist. Ich verstehe auf jeden Fall den ganzen Punkt, auf den die Autorin hinauswollte, aber die Umsetzung haperte für mich dann ganz schön.


Somit kann ich das Buch nicht vollends weiter empfehlen. Wer die Autorin mag, kann das Buch gerne lesen für alle anderen gibt es bestimmt eine bessere Alternative. 

Dienstag, 4. Mai 2021

Rezension: Everything we had von Jennifer Bright

 Kate hat endlich ihren Traum von einem eigenen Café verwirklicht. Mist nur, dass auch Aidan einen Mietvertrag für die Räume hat und dort Bücher verkaufen will. Zusammen machen sie das Cosy Corner - Coffee and Books auf. Doch jeder hat so sein Päckchen zu tragen.


Bei diesem Buch ist mir das Cover sofort ins Auge gefallen. Ich mag diesen Frühlingsvibe. Es ist schön fröhlich, auch wenn die Geschichte auch ihre traurigen Seiten hat. Auf jeden Fall finde ich es gut gestaltet. Der Klappentext verrät auch nicht zu viel von der Story, lädt aber definitiv zum Lesen ein.

Der Schreibstil ist schön locker flockig, weswegen ich das Buch auch recht schnell lesen konnte. Ich mochte es auch, dass das eine oder andere Kapitel von Aidan erzählt wurde. Das gab der Geschichte etwas mehr Tiefe.


Beide Charaktere haben mir gut gefallen. Klar, Aidan war anfangs unsympathisch aber das war genau so von der Autorin beabsichtigt. Die Abschnitte, in der es um die Vergangenheit ging, wurden für meinen Geschmack sehr gut in die laufende Geschichte eingebracht und durch eine andere Schriftart konnte man auch nichts falsch verstehen. Auch die Nebencharaktere fand ich einfach wundervoll. 


Mir hat das Buch alles in allem sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, der leider viel zu lange auf sich warten lässt.

Montag, 3. Mai 2021

Rezension: Trust my heart von Lyla Payne

 May versucht ein neues Leben anzufangen und zieht bei ihrer Mutter aus um dann auf die Golden Isles Academy zu gehen. Sie möchte, dass ihre Mutter das Sorgerecht für sie abgibt und sie für sich alleine sorgen kann. Dafür muss sie ihr eigenes Geld verdienen und da kommt ihr der Job, den Felix James ihr anbietet gerade recht. Sie soll die neue Nanny seiner kleinen Schwester werden. Doch nicht nur die Kleine erobert ihr Herz im Sturm.


Ich habe das Buch nur als Hörbuch gehört und kann somit nicht sagen, wie das Cover wirkt, wenn man es in der Hand hat. Auf dem Bild gefällt es mir auf jeden Fall sehr gut und es passt auch zur Story an sich. Ich konnte der Sprecherin gut folgen, also geh ich davon aus, dass der Schreibstil auch schön einfach und schnell zu lesen ist. Auch wenn sie gut die Stimmen verstellt hat und der Geschichte somit für den Hörer mehr Tiefe verliehen hat, so hat es mich manchmal etwas gestört, da sie ein bisschen nasal gesprochen hat. Daran konnte ich mich nicht so recht gewöhnen.

Mir hat es aber auch gut gefallen, dass Felix selbst auch das eine oder andere Kapitel aus seiner Sicht erzählt hat.


Die Geschichte an sich ist nichts Neues. Aber für Zwischendurch ist es auf jeden Fall ein schönes Buch und ich kann auch das Hörbuch empfehlen.

Samstag, 1. Mai 2021

Rezension: Her wish so dark von Jennifer Benkau

 In Nemija gibt es ein ungeschriebenes Gesetz. Hüte dich vor dem dunklen Lord, der Menschen in sein verfluchtes Reich entführt. Doch Laire hat keine Wahl, als ihr Verlobter ihm zum Opfer fällt. Sie muss dem dunklen Lord gegenüber treten um Desmond zu retten. Doch möchte sie dabei erfolgreich sein, muss sie sich mit Alaric zusammen tun. Einem jungen Mann, der ihr das Herz gebrochen hat. Wird es ihr gelingen ihren Verlobten zu retten?


Eigentlich dachte ich immer, dass solches Fantasy rein gar nichts für mich wäre, aber auch hier hat mich ein Buch wieder eines besseren belehrt und ich sollte mich dann doch mal nach Geschichten umsehen, die so ähnlich sind. Nicht nur das Cover finde ich sehr schön. Auch die Story an sich war für mich spannend bis zur letzten Seite. Mit ein paar Twists, mit denen ich nicht gerechnet habe. Der Schreibstil war auch schön angenehm, weshalb ich gar nicht lange für die über 500 Seiten gebraucht habe. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass die Geschichte nicht nur aus der Sicht einer Person beschrieben wurde, sondern das eine oder andere Kapitel auch von anderen Charakteren gehandelt haben. Das bringt immer ein bisschen mehr Tiefe in die Geschichte.


Mit den Charakteren kam ich super klar. Ich habe nichts gehabt, was ich nicht nachvollziehen konnte und auch unsympathisch war mir an sich keiner.

Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf den Folgeband und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte weiter geht.

Ich kann das Buch nur empfehlen. Das Cover macht sich auch im Bücherregal sehr gut, weil es einfach wunderschön ist.

Mittwoch, 28. April 2021

Rezension: Girl A von Abigail Dean

 Lex Gracies Kindheit war nicht sonderlich gut. Im Haus ihrer Eltern angekettet gelingt ihr mit 15 Jahren die Flucht. Als die nun erwachsene Anwältin mitten im Leben steht, muss sie sich wieder mit ihrer Geschichte beschäftigen, als ihre Mutter im Gefängnis stirbt und ihr das Haus vermacht. Jahrelang hat sie ihre Erinnerungen verdrängt, die nun über sie hereinbrechen.


Bei diesem Buch hat mich das Cover sehr angesprochen. Es macht so einen mystischen Eindruck und passt auch irgendwie recht gut zum Thema an sich. Ich hätte es in einem Buchladen bestimmt auch in die Hand genommen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und dabei fand ich die Stimme der Sprecherin sehr angenehm. Ich konnte allem gut folgen also geh ich davon aus, dass der Schreibstil beim lesen sehr angenehm ist. Was mich aber etwas gestört hat waren die Sprünge in die Vergangenheit, die manchmal nicht so recht nachvollziehbar waren. Ich weiß nicht, ob das beim Lesen besser rüberkommt und nur ein Problem des Hörbuches war.


Für mich ging es eher in die Richtung Roman und war nicht wirklich ein Thriller an sich. Dafür hat mir etwas die Spannung gefehlt.  Es ging mir etwas zu viel über die Geschwister und sie in der Gegenwart. Klar, es ist auch wichtig zu erfahren wie sie mit der ganzen Sache umgegangen sind, aber für mich hätte man da vielleicht den Klappentext ändern sollen, da er eine andere Geschichte suggeriert. Zumindest bin ich dieser Meinung.

Es war für mich allgemein recht schwer Zugang zu den Charakteren zu finden. Es wurde alles etwas zu nüchtern erzählt, obwohl die ganze Geschichte ganz schön krass ist. 


Ich kann das Buch nicht empfehlen, wenn man viel Spannung sucht, aber wenn man mit dem Gedanken rangeht, dass es ein Roman ist, könnte man vielleicht doch Spaß an der Lektüre haben. Mich hat es nicht vollkommen überzeugt.