Samstag, 27. Februar 2021

Rezension: Der Countdown- Killer von Amy Suiter Clarke

 Ella hat einen True Crime Podcast und berichtet gerade über den Countdown Killer. Dieser entführt und tötet Mädchen nach einem bestimmten zahlenbehafteten Ritus. Es war jahrelang Ruhe und eigentlich waren sie der Meinung, dass der CK tot ist. Doch dann wird wieder ein Mädchen entführt. Ist es der Killer selbst oder nur ein Trittbrettfahrer, der Aufmerksamkeit möchte. Doch Ella ist an dem Fall dran. Kann sie ihn lösen?


Das Cover finde ich sehr schön. Es ist sehr passend (jetzt wo ich Rizinuspflanze gegoogelt habe). Mit dem roten Hintergrund und der hellblauen Schrift zieht es auch definitiv Blicke auf sich. 

Der Schreibstil ist schön einfach und locker flockig, sodass ich das Buch schnell durchlesen konnte.

Ich möchte auch die Sache mit dem Podcast ganz gerne. Es hat die eigentliche Geschichte aufgelockert und man konnte so alle Informationen über den Killer gebündelt zusammen tragen. Ist auf jeden Fall eine schöne Idee so Infos zu verpacken.


Ella als Charakter hat mir eigentlich recht gut gefallen. Zwischendrin und zum Ende wurde sie aber ganz schön nervig mit ihrer Manie den Täter schnell und unbedingt finden zu wollen. Aber es war nicht unrealistisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass man mit der Zeit so durchdreht, wenn man in einem Fall so involviert ist wie sie.

Der Thriller an sich war sehr spannend, wenn auch für mich etwas durchschaubar. Es gab so Dinge, die habe ich mir so schon gedacht. Ich möchte es hier aber nicht weiter ausbreiten um nichts zu verraten. 

Dennoch hat es nichts an meinem Lesevergnügen geändert. Ich finde, der Thriller ist durchaus die Lektüre wert.

Freitag, 26. Februar 2021

Rezension: Celestial City Band 2 von Leia Stone

 Brielle ist jetzt nun schon im zweiten Jahr an der Fallen Akademie. Es ist nichts mehr wie es war und auch sie ist ganz anders als die anderen. Denn in ihr zirkuliert dunkles Blut, welches mehr und mehr aus ihr hinaus will.


Das Cover finde ich wieder sehr gelungen. Es passt auch gut zum ersten Band und man sieht sofort, dass es eine Reihe ist. Der Schreibstil ist wieder wie gewohnt locker flockig, sodass ich schnell durch das Buch fliegen konnte.

Aber so schnell wie ich es lesen kann, so schnell ist die Autorin auch in der Zeit gerast. Die Ereignisse kamen Schlag auf Schlag und ich als Leser war mir nie so wirklich bewusst, wie viel Zeit gerade vergangen war.

Selbst Dinge, die etwas schwerwiegender waren, wie zum Beispiel, dass jemand gekidnappt wurde, wurde innerhalb eines Kapitels abgehandelt, sodass ich es nicht wirklich ernst nehmen konnte. Auch andere Dinge, die ich hier nicht so spoilern möchte, kamen einfach viel zu verfrüht.


Brielle als Charakter ging mir gewaltig auf die Nerven. Ständig hat sie Dinge getan, die sie nicht hatte tun sollen und wurde dafür nicht mal gerügt. Es war alles okay, obwohl sie sich und andere in Gefahr gebracht hat. Es lief für sie immer alles glatt sogar in den Kämpfen.


Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für das Buch aber mich konnte es null fesseln. Ich werde auch die weiteren Bände nicht mehr lesen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass es besser wird. Schade eigentlich, den ersten Band habe ich sehr gemocht.

Samstag, 20. Februar 2021

Rezension: Darling Rose Gold von Stephanie Wrobel

 Ihre ganze Kindheit lang war Rose Gold krank. Kein Lebensmittel hat sie vertragen, ihre Haare fielen ihr aus und auch jetzt im erwachsenen Leben leidet sie darunter. Ihre Mutter ist wegen Kindesmisshandlung dafür in den Knast gegangen. Doch als sie wieder entlassen wird, gibt Rose Gold ihr noch einmal eine Chance und nimmt sie bei sich auf.


Für einen Thriller sieht das Cover sehr freundlich aus. Wenn ich es so in der Hand hielte, würde ich eher sagen, dass es sich um einen Liebesroman handeln würde, aber ich denke genau das macht den Reiz des Covers aus.

Der Schreibstil ist schön locker flockig und die Kapitel sind nicht zu lang. Ich fand es auch sehr schön, dass man verschiedene Sichten hatte. Heißt, Rose Gold und Patty wechseln sich in der Erzählung der Kapitel ab. Auch, dass man immer mal Ausflüge in die Vergangenheit hat, hat mir gut gefallen.


Mir wurde erst ziemlich spät klar, in welche Richtung wohl das Ende des Trhillers geht. Die Geschichte hatte durchweg Spannung, weshalb ich das Buch gar nicht aus den Händen legen konnte.

Die Charaktere waren gut gezeichnet. Man hat genug von ihnen Erfahren ohne, dass es langweilig geworden wäre, weil die Geschichte zu sehr in die Länge gezogen wurde.


Ich finde diesen Thriller durchweg gelungen und kann ihn nur weiter empfehlen.

Dienstag, 2. Februar 2021

Rezension: Matching Night Band 1 von Stefanie Hasse

 Cara beißt sich an ihrer Uni durch. Vom Wohnheimzimmer kann sie nur träumen und durch den Job im Diner hat sie weniger Zeit zum lernen. Da kommt ihr der Gedanke, der Elite Studentenverbidung Raven beizutreten, sehr verführerisch vor. Ehe sie es sich versieht wohnt sie im Verbindungshaus und durchläuft den Ritus um eine richtige Raven zu werden. Doch geht hier wirklich alles mit rechten Dingen zu? Und was geschah mit der Verbindungsschwester die spurlos verschwunden ist?


Bei diesem Buch hat mich das Cover vorn vorneherein fasziniert. Ich mag den Schemen des Raben sehr. Vor allem wie alles zusammen spielt. Erst auf den zweiten Blick fällt es so richtig auf. Also das ist auf jeden Fall eine sehr gute Arbeit. Der Klappentext ist auch spannend ohne zu viel zu verraten.

Ich konnte nur so durch die Seiten fliegen, da der Schreibstil, wie bei Stefanie Hasse gewohnt, schön fluffig ist und leicht lesbar ist. 


Clara als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle richtig gut nachvollziehen und allgemein war sie mir auch so sehr sympathisch. Zwar kein super besonderer special Charakter aber das ist ja gar nicht so schlimm. Die Geschichte an sich mit der Frage, was mit Verbindungsschwester passiert ist, gibt dem ganzen auch noch einen gewissen Thrill. Ein Glück, dass der zweite Teil zeitgleich rausgekommen ist, wobei ich mich frage, warum es nicht gleich in ein Buch gepackt worden ist. So dick sind sie ja nun beide nicht. Ist wohl alles eine Frage des Geldes.

Ich freue mich auf jeden Fall bald den zweiten Band zu lesen und kann auch diesen nur empfehlen.

Dienstag, 26. Januar 2021

Rezension: Kissing Chloe Brown von Talia Hibbert

 Chloe entgeht nur knapp einem Autounfall und hat ihr Leben schon an sich vorbei ziehen sehen. Was ihr aufgefallen war, es war ganz schön langweilig und so beginnt so eine Liste zu schreiben und sie abzuarbeiten um ihr Leben interessanter und lebenswerter zu machen. Ein Problem dabei sind jedoch ihre chronischen Schmerzen, die ihr immer mal wieder einen Strich durch die Rechnung machen. 


Das Cover gefällt mir mit seiner Schlichtheit sehr. In einem Buchladen hätte ich es sicherlich auch in die Hand genommen und den Klappentext gelesen. Der Schreibstil ist schön einfach und flüssig zu lesen. Ich mochte es auch sehr, dass die Geschichte sich nicht nur um Chloe drehte sondern auch Red seine Gedanken kund getan hatte. So hat es der ganzen Sache viel mehr Tiefe gegeben. 


Anfangs hat mir Chloe als Charakter gar nicht gefallen. Ich glaube das war auch so geplant, da Red ja anfangs auch nicht so gut auf sie zu sprechen war. Die Wende kam mit der Rettung der Katze, die hat mir echt gut gefallen. Ich mochte es sehr, dass sich die Gefühle der beiden langsam entwickelt hat und sie nicht direkt und von vorne herein übereinander herfielen. Das nervt mich bei manchen Geschichten ganz schön. Ich hätte gerne geschrieben, dass ich es super fand, dass die Story ohne sinnloses Drama ablief aber zum Schluss gab es da leider doch so eine Szene aber immerhin haben sie sich schnell wieder im Griff gehabt. 


Alles in allem eine solide Liebesgeschichte für zwischendurch.

Donnerstag, 7. Januar 2021

Rezension: One Last Song von Nicole Böhm

 Riley ist in New York um dort ihren großen Durchbruch zu haben. Sie will Musical Darstellerin werden, doch bisher, scheint der Traum noch in großer Ferne zu sein. Außerdem sitzt ihr Dad ihr im Nacken, der ihr ein Ultimatum gestellt hat. Und viel Zeit hat sie nicht mehr. Da lernt sie Julian Sloan kennen. Einen berühmten Rockstar. Sie kommen sich langsam näher und entwickeln Gefühle füreinander. Doch kann diese Liebe bestehen?


Hier hat mich das Cover sehr angesprochen. Es ist an sich schlicht, was mir sehr gefallen hat. Weniger ist eben manchmal mehr. Der Schreibstil ist locker flockig und ich konnte nur so durch die Seiten fliegen. Mir hat es sehr gut gefallen, dass beide Charaktere zu Wort kommen und wir die Geschichte nicht nur aus einer Perspektive erfahren. Das gibt der Story viel mehr Tiefe, weil man eben mehr über die Gedanken und Gefühle erfährt. 


Julian und Riley haben mir als Charaktere sehr gut gefallen. Riley weiß was sie will, ist selbstbewusst, hat aber dennoch einen Drang zum Lampenfieber, was sie noch sympathischer macht. Man kann wirklich richtig gut mit ihr mit fiebern und merkt auch, wie sie sich langsam verbessert und entwickelt.

Julian hat so ein paar Seiten, bei denen man ihn gerne gegen die Wand klatschen möchte. Aber immerhin hat er ja gut die Kurve bekommen, sonst müsste ich ihn hassen.

Ally hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn sie in diesem Band nur eine Nebenrolle hat. Sie ist sehr quirlig, was mir super gefallen hat. Ich freue mich schon auf ihre Geschichte, auch wenn es noch eine Weile dauert, bis das Ende der Trilogie herauskommt.


Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.

Montag, 21. Dezember 2020

Rezension: All das Ungesagte zwischen uns von Colleen Hoover

 Morgan hat ihre Tochter Clara früh bekommen. Doch dies hat ihrem Leben nicht geschadet. Sie ist glücklich mit ihrem Mann und auch ihre Schwester ist nun schwanger. Das Leben könnte nicht besser sein, doch dann passiert ein Unfall und es ist nichts mehr wie es vorher war.


Der äußerst spannender Klappentext hat mich hier dazu animiert, das Buch zu kaufen. Ich habe schon vorher einiges der Autorin gelesen und bisher hat sie mich nie enttäuscht. Auch das Cover gefällt mir recht gut, mit seinem hellen Untergrund und den lilafarbenen Blüten. Es passt für mich vielleicht nicht einhundert Prozent zum Thema des Buches aber manchmal ist das eben so.

Der Schreibstil ist wie immer locker flockig und ich konnte das Buch schnell lesen. Mir hat es sehr gefallen, dass es aus der Sicht von Morgan und ihrer Tochter Clara geschrieben wurde. Die Kapitel wechseln sich mit den Sichten ab und es ist auch immer mit dem jeweiligen Namen des Charakters überschrieben, sodass man nicht durcheinander kommt.


Mit den Charakteren kam ich gut klar. Ich konnte mich in beide gut hineinversetzen und sie haben sich auch ihres Alters entsprechend verhalten, was mir sehr gut gefallen hat. Ich habe mich auf jeden Fall sehr gut in Clara wieder erkannt, denn ich hätte mit 16/17 auf jeden Fall genauso reagiert.

Auch, als Morgan anfängt über ihr Leben nachzudenken konnte ich gut mitfiebern.

Ich habe einen Stern abgezogen, weil sie sich meiner Meinung nach, nicht so richtig reingehängt hat um herauszufinden was genau passiert ist. Sie hatten eine Vermutung aber einen richtigen Beweis hatten sie nicht und auch was ein Beweis hätte sein können, hat sie nicht direkt beachtet. Da hätte ich mir etwas mehr Detektivarbeit gewünscht. Der Weg, den die Autorin gewählt hat, war zwar auch nicht schlecht aber hat meine Erwartungen so nicht befriedigt.

Dennoch kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.