Donnerstag, 22. August 2019

Rezension: Jagd auf die Bestie von Chris Carter

Lucien Folter ist aus dem Vollzug geflohen und hat noch eine Rechnung mit dem Ermittler Robert Hunter offen. Scheinbar wahllos tötet Lucien Menschen um weiter in seinen 'Forschungen' weiter zu kommen. Er scheint vor nichts und niemandem halt zu machen. Kann Hunter ihn zur Strecke bringen?

Dies ist nicht mein erstes Buch von Chris Carter. Auch mit diesem Buch hat mich der Autor nicht enttäuscht. Das Cover ist genauso schlicht wie die anderen auch. Man kann gut erkennen, dass es sich um eine Reihe handelt. Der Klappentext verspricht Spannung ohne zu viel von der Story zu verraten. Es ist von Anfang an spannend.
Obwohl dieses Buch eine Teil einer Reihe ist, kann man es auch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Es ist genauso spannend, wie wenn man die Reihe komplett gelesen hat. An keiner Stelle werden zu viele Sachen wiederholt sodass man sich langweilen könnte.
Der Schreibstil ist wie immer schön locker flockig und man kann das Buch nur so weglesen. Es ist schon fast ein Pageturner.
Die kurzen Kapitel haben mir sehr gefallen. So kann man wirklich mal noch schnell ein paar Kapitel lesen, auch wenn man nicht viel Zeit hat. Ich mochte auch sehr die kleinen Cliffhanger, die am Ende der Kapitel waren. So ist man auch versucht weiter zu lesen. Also durch und durch spannend. Manche Beschreibungen waren sehr detailliert, was den Leser noch mehr ins grauenhafte Geschehen gebracht hat.

Ich kann diesen Thriller nur empfehlen.

Freitag, 16. August 2019

Rezension: Show me the stars von Kira Mohn

Liv wird in ihrem Job gekündigt und sucht eine neue Stelle. Da fällt ihr eine Anzeige auf, in der jemand als Houssitter gesucht wird. Sie überlegt nicht lange und bewirbt sich. Als sie erfährt, dass es sich um einen Leuchtturm handelt ist sie Feuer und Flamme. So langweilig, wie sie erst dachte, wird dieses neue Abenteuer auch gar nicht für sie. Denn der Mann, der sich um ihr Wohl auf der einsamen Insel kümmert, könnte sympathischer gar nicht sein.

Sofort als ich das Cover gesehen habe, war ich hin und weg. Ich wusste genau, das ist etwas, das ich unbedingt lesen muss. Vor allem weil ich mich sehr für außergewöhnliche Häuser und Wohnungen interessiere. Ich stelle es mir super vor, in einem Leuchtturm zu wohnen. Das Cover kann wirklich nicht passender sein für diese Story. Der Klappentext verspricht tolle Lesestunden, ohne zu viel von der Geschichte zu verraten. Ich konnte nur so durch die Seiten fliegen, da der Schreibstil einfach und locker war.

Der Charakter Liv, war mir sofort sympathisch. Ich konnte mich richtig in sie hinein versetzen und an keiner Stelle hat sie unnachvollziebar reagiert. Ihre kleine Schwäche und die Geschichte dahinter fand ich auch sehr passend. Manchmal hat sie mir richtig Leid getan.
Auch Kjer hat sein Päckchen zu tragen. Er macht sich nicht viel aus den Gerüchten, die um ihn ranken. Vielleicht hat er auch einige selbst gestreut?
Man merkt sofort, wie zwischen den beiden die Funken sprühen.
Ich mochte es sehr, dass die Story ohne viel sinnloses Drama auskam. An manchen Stellen hätte ich mir zwar etwas davon gewünscht, aber mich hat es an keiner Stelle gelangweilt.
Ich kann das Buch nur empfehlen. Einfach wundervoll.

Freitag, 2. August 2019

Rezension: R.I.P. von Yrsa Sigurdardottir

Zwei Jugendliche werden bestialisch ermordet und ihre Freunde müssen dies auf Social Media live mit ansehen. Nachdem auch noch ein Junge vermisst wird, werden Kommissar Huldar und die Psychologin Freya auf den Plan gerufen. Sie wollen herausfinden, wer für die grausamen Ereignisse verantwortlich ist und versuchen den Täter zu finden.

Obwohl dies der dritte Band einer Reihe ist, kann man ihn auch ohne Vorkenntnisse gut lesen, denn alles was man wissen soll ist noch einmal erähnt worden und das ohne, dass es wohl langweilig werden könnte für Leser, die die ersten Bände nicht gelesen haben. Ich selbst habe auch nur diesen gelesen und fühlte mich an keiner Stelle, als ob ich etwas verpasst hätte.
Durch den einfachen Schreibstil konnte ich Seite um Seite lesen und somit ist es für mich ein richtiger Pageturner geworden. Von vorne bis hinten Spannend ohne Ende. Vor allem, weil mehrere Verdächtige in der Story vorkommen und man so als Leser gut miträtseln kann, wer denn der Täter sein könnte.
Das Thema, Cybermobbing, das die Autorin hier aufnimmt, ist mehr super aktuell ohne zu nerven, da man von jeder Seite damit bombardiert wird.
Ich konnte mich gut mit den Charakteren identifizieren. Sie sind gut gezeichnet und wirken sehr authentisch. 

Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen und ich kann ihn nur weiter empfehlen.

Dienstag, 30. Juli 2019

Rezension: Wir von der anderen Seite von Anika Decker

Was passiert wohl, wenn man eine Weile im Koma lag und wieder aufwacht? Diese Frage habe ich mir schon öfter gestellt, da es eine recht große Angst von mir ist.  Rahel ergeht es so. Durch eine Sepsis mit Organversagen wird sie ins künstliche Koma versetzt und wacht eine Woche danach wieder auf. Nach zwei weiteren Wochen zwischen Wachen und Schlafen ist sie wieder vollkommen da und ein Reha Aufenthalt liegt vor ihr.

Zuerst konnte ich gar nichts mit dem Cover und dem Titel anfangen. Aber im Laufe der Lektüre wurde alles etwas klarer. So kommt das Eichhörnchen auch in der Story vor und Rahel nennt sich selbst und andere Kranke, 'Von der anderen Seite'. Was man gut nachvollziehen kann, da sie erstens im Koma war und zweites ein Krankenhaus auch eher wie eine andere Seite ist.
Auch den Klappentext finde ich super, er verspricht eine tolle Story ohne zu viel zu verraten.

Rahel als Charakter fand ich sehr angenehm. Ich liebe ihre Art, wie sie mit anderen Spricht. Immer einen witzigen Spruch auf den Lippen ohne zu dumpf und pseudolustig zu sein.
Man merkt auch schön, wie die ganze Familie zusammenhält, da immer jemand bei ihr ist. Nur ihr Freund Olli scheint sich etwas zu distanzieren und im Laufe der Geschichte wird auch schnell klar warum dies so ist.
Das war auch eine der Sachen mit der ich nicht wirklich gerechnet habe. Aber zu viel möchte ich auch nicht verraten.

Auch wenn ich sonst solche Bücher eher nicht lese, bin ich positiv überrascht worden. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch in einem Tag gelesen, da ich es so spannend und aber auch witzig fand.
Ich kann es also nur empfehlen. Lest es!

Rezension: Perfectly Broken von Sarah Stankewitz

Brooklyn zieht nach dem Tod ihres Freundes in eine andere Stadt um wieder auf die Beine zu kommen. Dort zieht sie in eine Wohnung mit einer Tür zur Nachbarwohnung. Nicht nur das, auch die Wände sind dünn, sodass sie nicht nur die ständigen Streitereien des Nachbars mit seiner Freundin mitbekommt, nein, sie fangen an sich durch die Wand zu unterhalten und es dauert nicht lang und sie entwickeln Gefühle füreinander.

Der Titel 'Perfectly Broken' passt zum Buch wie die Faust aufs Auge. Nicht nur, weil der Ausspruch mehr oder weniger sogar im Buch vorkommt. Das Cover finde ich auch sehr passend, da es wie Marmor gehalten ist. Was ja manchmal Einschlüsse hat und somit auch aussieht wie gebrochen, dabei dennoch irgendwie perfekt ist.

Der Schreibstil war toll. Ich bin nur so durch das Buch geflogen und habe es innerhalb von einem Tag nur so inhaliert. Ich mochte es sehr, dass beide Protagonisten in den Kapiteln zu Wort kamen. Somit gab es welche, die aus Brooklyns Sicht aber auch aus Chases Sicht erzählt wurden. Ich finde, das bringt immer noch mehr TIefe in die Geschichte.
Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Ich konnte nachvollziehen, warum sie so reagieren, wie sie reagieren, auch wenn ich es manchmal für sehr drastisch gehalten habe, aber ich konnte mich in sie hineinversetzen. Sie waren mir auf jeden Fall beide sehr sympathisch und man hat nur so mit ihnen mitgefiebert. Die Zahl der Nebencharaktere hielt sich in Grenzen und man hat einen sehr guten Überblick gehabt, die Stories drumherum waren auch nicht zu lang oder zu langweilig. Es hat eben alles recht gut gepasst.
Alles in allem hat es mir recht gut gefallen. Ein paar Kleinigkeiten waren etwas komisch aber ansonsten was feines fürs Herz für Zwischendurch.

Freitag, 19. Juli 2019

Rezension: Find mich da wo Liebe ist von Anstey Harris

Grace große Liebe David rettet in einer Pariser U-Bahn eine Frau vor dem sicheren Tod und wird als Held gefeiert.  Doch Grace ist nur die Geliebte und David verspricht ihr immer wieder seine Frau zu verlassen.
Grace reperiert Instrumente und baut ein Cello für einen Wettbewerb. Doch wie geht diese ganze Geschichte aus? Eine Geschichte über Vertrauen und Leidenschaft.

Prinzipiell gefällt mir das Cover und der Titel recht gut. Wobei ich ein bisschen das Gefühl habe, dass der Titel nicht ganz so richtig auf die Geschichte passt. Der Klappentext umreißt alles perfekt und verrät nicht zu viel von der Geschichte.
Der Schreibstil ist einfach und schnell zu lesen, sodass man nur so über die Seiten fliegt.

Auch wenn man nicht viel von Instrumenten und deren Bau versteht, fühlt man sich zu keinem Zeitpunkt des Buches gelangweilt. Es wird alles gut erklärt ohne den Leser zu langweilen.
Auch wenn ich Grace am Anfang etwas zu naiv finde und sie immer mal mächtig schütteln möchte, finde ich sie eine sehr angenehme Protagonistin. Man merkt genau, wie viel Leidenschaft in ihr steckt vor allem was die Streichinstrumente angeht. Da merkt man, dass ihr die Liebe aus jede Pore herauskommt.
David habe ich von Anfang an genau so eingeschätzt, wie er am Ende auch dargestellt wird. Immerhin trennt er sich neun Jahre lang nicht von seiner Frau. Warum sollte er es dann auf einmal tun? Von Anfang an wusste ich worum es bei ihm geht. Was ich aber nicht als negativ empfinde.

Manchmal war ich etwas irritiert, da die Flashbacks aus ihrer Vergangenheit so plötzlich kamen und man es erst mit der Zeit mitbekommen hat. Ein kleiner Verweis wäre irgendwie hilfreich gewesen. Aber das ist nichts, was mich in der Bewertung einen Stern abziehen lassen würde. Ich mag diese Geschichte und kann sie nur empfehlen.

Donnerstag, 18. Juli 2019

Rezension: Kalte Wasser von Melanie Golding

Lauren und Patrick bekommen Zwillingssöhne. Völlig übermüdet und noch von der Geburt geschwächt hat Lauren in der Nacht einen vermeintlichen psychischen Schub und ist der Meinung, dass eine Frau ihre Söhne möchte. Sie schließt sich in der Toilette ein und ruft den Notruf, der sie erst als Dringlich einstuft aber dann bald merkt, dass es wohl doch nicht so wichtig ist, nach dem der Security Dienst des Krankenhauses nachgesehen hat.
Jedoch vermutet die Polizistin Harper mehr in diesem Fall und lässt nicht locker um Lauren zu helfen.
Zuerst kam mir der Titel etwas komisch vor. Ich konnte ihn so gar nicht mit der Geschichte überrein nehmen, was mich etwas irritiert hat. Aber im Laufe der Lektüre wurde es etwas klarer.  Aber das Cover und der Titel passen super zur Geschichte.
Zuerst hatte ich ja nur mit einem Thriller gerechnet. Aber die Beschreibung Mysterythriller passt um einiges besser dazu. Vor allem weiß man als Leser selten, was real ist und was Fiktion aber genau das macht den Thrill aus und hat das Buch für mich zu einem Pageturner gemacht.
Zuerst konnte ich nicht so recht verstehen warum Harper sich diesem Fall annimmt. Aber durch andere Fälle wurde gut erklärt, dass sie sich nicht immer an die Vorschriften hält und damit sogar durchkommt.
Harper ging mir manchmal ganz schön auf die Nerven, weil sie sich hin und wieder wie ein pupertärer Teenie aufgeführt hat.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und es hat mich auch gut unterhalten. Man kann es auf jeden Fall lesen wenn man auf solche Art von Bücher steht.