Zwei Jugendliche werden bestialisch ermordet und ihre Freunde müssen dies auf Social Media live mit ansehen. Nachdem auch noch ein Junge vermisst wird, werden Kommissar Huldar und die Psychologin Freya auf den Plan gerufen. Sie wollen herausfinden, wer für die grausamen Ereignisse verantwortlich ist und versuchen den Täter zu finden.
Obwohl dies der dritte Band einer Reihe ist, kann man ihn auch ohne Vorkenntnisse gut lesen, denn alles was man wissen soll ist noch einmal erähnt worden und das ohne, dass es wohl langweilig werden könnte für Leser, die die ersten Bände nicht gelesen haben. Ich selbst habe auch nur diesen gelesen und fühlte mich an keiner Stelle, als ob ich etwas verpasst hätte.
Durch den einfachen Schreibstil konnte ich Seite um Seite lesen und somit ist es für mich ein richtiger Pageturner geworden. Von vorne bis hinten Spannend ohne Ende. Vor allem, weil mehrere Verdächtige in der Story vorkommen und man so als Leser gut miträtseln kann, wer denn der Täter sein könnte.
Das Thema, Cybermobbing, das die Autorin hier aufnimmt, ist mehr super aktuell ohne zu nerven, da man von jeder Seite damit bombardiert wird.
Ich konnte mich gut mit den Charakteren identifizieren. Sie sind gut gezeichnet und wirken sehr authentisch.
Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen und ich kann ihn nur weiter empfehlen.
Freitag, 2. August 2019
Dienstag, 30. Juli 2019
Rezension: Wir von der anderen Seite von Anika Decker
Was passiert wohl, wenn man eine Weile im Koma lag und wieder aufwacht? Diese Frage habe ich mir schon öfter gestellt, da es eine recht große Angst von mir ist. Rahel ergeht es so. Durch eine Sepsis mit Organversagen wird sie ins künstliche Koma versetzt und wacht eine Woche danach wieder auf. Nach zwei weiteren Wochen zwischen Wachen und Schlafen ist sie wieder vollkommen da und ein Reha Aufenthalt liegt vor ihr.
Zuerst konnte ich gar nichts mit dem Cover und dem Titel anfangen. Aber im Laufe der Lektüre wurde alles etwas klarer. So kommt das Eichhörnchen auch in der Story vor und Rahel nennt sich selbst und andere Kranke, 'Von der anderen Seite'. Was man gut nachvollziehen kann, da sie erstens im Koma war und zweites ein Krankenhaus auch eher wie eine andere Seite ist.
Auch den Klappentext finde ich super, er verspricht eine tolle Story ohne zu viel zu verraten.
Rahel als Charakter fand ich sehr angenehm. Ich liebe ihre Art, wie sie mit anderen Spricht. Immer einen witzigen Spruch auf den Lippen ohne zu dumpf und pseudolustig zu sein.
Man merkt auch schön, wie die ganze Familie zusammenhält, da immer jemand bei ihr ist. Nur ihr Freund Olli scheint sich etwas zu distanzieren und im Laufe der Geschichte wird auch schnell klar warum dies so ist.
Das war auch eine der Sachen mit der ich nicht wirklich gerechnet habe. Aber zu viel möchte ich auch nicht verraten.
Auch wenn ich sonst solche Bücher eher nicht lese, bin ich positiv überrascht worden. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch in einem Tag gelesen, da ich es so spannend und aber auch witzig fand.
Ich kann es also nur empfehlen. Lest es!
Zuerst konnte ich gar nichts mit dem Cover und dem Titel anfangen. Aber im Laufe der Lektüre wurde alles etwas klarer. So kommt das Eichhörnchen auch in der Story vor und Rahel nennt sich selbst und andere Kranke, 'Von der anderen Seite'. Was man gut nachvollziehen kann, da sie erstens im Koma war und zweites ein Krankenhaus auch eher wie eine andere Seite ist.
Auch den Klappentext finde ich super, er verspricht eine tolle Story ohne zu viel zu verraten.
Rahel als Charakter fand ich sehr angenehm. Ich liebe ihre Art, wie sie mit anderen Spricht. Immer einen witzigen Spruch auf den Lippen ohne zu dumpf und pseudolustig zu sein.
Man merkt auch schön, wie die ganze Familie zusammenhält, da immer jemand bei ihr ist. Nur ihr Freund Olli scheint sich etwas zu distanzieren und im Laufe der Geschichte wird auch schnell klar warum dies so ist.
Das war auch eine der Sachen mit der ich nicht wirklich gerechnet habe. Aber zu viel möchte ich auch nicht verraten.
Auch wenn ich sonst solche Bücher eher nicht lese, bin ich positiv überrascht worden. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch in einem Tag gelesen, da ich es so spannend und aber auch witzig fand.
Ich kann es also nur empfehlen. Lest es!
Rezension: Perfectly Broken von Sarah Stankewitz
Brooklyn zieht nach dem Tod ihres Freundes in eine andere Stadt um wieder auf die Beine zu kommen. Dort zieht sie in eine Wohnung mit einer Tür zur Nachbarwohnung. Nicht nur das, auch die Wände sind dünn, sodass sie nicht nur die ständigen Streitereien des Nachbars mit seiner Freundin mitbekommt, nein, sie fangen an sich durch die Wand zu unterhalten und es dauert nicht lang und sie entwickeln Gefühle füreinander.
Der Titel 'Perfectly Broken' passt zum Buch wie die Faust aufs Auge. Nicht nur, weil der Ausspruch mehr oder weniger sogar im Buch vorkommt. Das Cover finde ich auch sehr passend, da es wie Marmor gehalten ist. Was ja manchmal Einschlüsse hat und somit auch aussieht wie gebrochen, dabei dennoch irgendwie perfekt ist.
Der Schreibstil war toll. Ich bin nur so durch das Buch geflogen und habe es innerhalb von einem Tag nur so inhaliert. Ich mochte es sehr, dass beide Protagonisten in den Kapiteln zu Wort kamen. Somit gab es welche, die aus Brooklyns Sicht aber auch aus Chases Sicht erzählt wurden. Ich finde, das bringt immer noch mehr TIefe in die Geschichte.
Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Ich konnte nachvollziehen, warum sie so reagieren, wie sie reagieren, auch wenn ich es manchmal für sehr drastisch gehalten habe, aber ich konnte mich in sie hineinversetzen. Sie waren mir auf jeden Fall beide sehr sympathisch und man hat nur so mit ihnen mitgefiebert. Die Zahl der Nebencharaktere hielt sich in Grenzen und man hat einen sehr guten Überblick gehabt, die Stories drumherum waren auch nicht zu lang oder zu langweilig. Es hat eben alles recht gut gepasst.
Alles in allem hat es mir recht gut gefallen. Ein paar Kleinigkeiten waren etwas komisch aber ansonsten was feines fürs Herz für Zwischendurch.
Der Titel 'Perfectly Broken' passt zum Buch wie die Faust aufs Auge. Nicht nur, weil der Ausspruch mehr oder weniger sogar im Buch vorkommt. Das Cover finde ich auch sehr passend, da es wie Marmor gehalten ist. Was ja manchmal Einschlüsse hat und somit auch aussieht wie gebrochen, dabei dennoch irgendwie perfekt ist.
Der Schreibstil war toll. Ich bin nur so durch das Buch geflogen und habe es innerhalb von einem Tag nur so inhaliert. Ich mochte es sehr, dass beide Protagonisten in den Kapiteln zu Wort kamen. Somit gab es welche, die aus Brooklyns Sicht aber auch aus Chases Sicht erzählt wurden. Ich finde, das bringt immer noch mehr TIefe in die Geschichte.
Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Ich konnte nachvollziehen, warum sie so reagieren, wie sie reagieren, auch wenn ich es manchmal für sehr drastisch gehalten habe, aber ich konnte mich in sie hineinversetzen. Sie waren mir auf jeden Fall beide sehr sympathisch und man hat nur so mit ihnen mitgefiebert. Die Zahl der Nebencharaktere hielt sich in Grenzen und man hat einen sehr guten Überblick gehabt, die Stories drumherum waren auch nicht zu lang oder zu langweilig. Es hat eben alles recht gut gepasst.
Alles in allem hat es mir recht gut gefallen. Ein paar Kleinigkeiten waren etwas komisch aber ansonsten was feines fürs Herz für Zwischendurch.
Freitag, 19. Juli 2019
Rezension: Find mich da wo Liebe ist von Anstey Harris
Grace große Liebe David rettet in einer Pariser U-Bahn eine Frau vor dem sicheren Tod und wird als Held gefeiert. Doch Grace ist nur die Geliebte und David verspricht ihr immer wieder seine Frau zu verlassen.
Grace reperiert Instrumente und baut ein Cello für einen Wettbewerb. Doch wie geht diese ganze Geschichte aus? Eine Geschichte über Vertrauen und Leidenschaft.
Prinzipiell gefällt mir das Cover und der Titel recht gut. Wobei ich ein bisschen das Gefühl habe, dass der Titel nicht ganz so richtig auf die Geschichte passt. Der Klappentext umreißt alles perfekt und verrät nicht zu viel von der Geschichte.
Der Schreibstil ist einfach und schnell zu lesen, sodass man nur so über die Seiten fliegt.
Auch wenn man nicht viel von Instrumenten und deren Bau versteht, fühlt man sich zu keinem Zeitpunkt des Buches gelangweilt. Es wird alles gut erklärt ohne den Leser zu langweilen.
Auch wenn ich Grace am Anfang etwas zu naiv finde und sie immer mal mächtig schütteln möchte, finde ich sie eine sehr angenehme Protagonistin. Man merkt genau, wie viel Leidenschaft in ihr steckt vor allem was die Streichinstrumente angeht. Da merkt man, dass ihr die Liebe aus jede Pore herauskommt.
David habe ich von Anfang an genau so eingeschätzt, wie er am Ende auch dargestellt wird. Immerhin trennt er sich neun Jahre lang nicht von seiner Frau. Warum sollte er es dann auf einmal tun? Von Anfang an wusste ich worum es bei ihm geht. Was ich aber nicht als negativ empfinde.
Manchmal war ich etwas irritiert, da die Flashbacks aus ihrer Vergangenheit so plötzlich kamen und man es erst mit der Zeit mitbekommen hat. Ein kleiner Verweis wäre irgendwie hilfreich gewesen. Aber das ist nichts, was mich in der Bewertung einen Stern abziehen lassen würde. Ich mag diese Geschichte und kann sie nur empfehlen.
Grace reperiert Instrumente und baut ein Cello für einen Wettbewerb. Doch wie geht diese ganze Geschichte aus? Eine Geschichte über Vertrauen und Leidenschaft.
Prinzipiell gefällt mir das Cover und der Titel recht gut. Wobei ich ein bisschen das Gefühl habe, dass der Titel nicht ganz so richtig auf die Geschichte passt. Der Klappentext umreißt alles perfekt und verrät nicht zu viel von der Geschichte.
Der Schreibstil ist einfach und schnell zu lesen, sodass man nur so über die Seiten fliegt.
Auch wenn man nicht viel von Instrumenten und deren Bau versteht, fühlt man sich zu keinem Zeitpunkt des Buches gelangweilt. Es wird alles gut erklärt ohne den Leser zu langweilen.
Auch wenn ich Grace am Anfang etwas zu naiv finde und sie immer mal mächtig schütteln möchte, finde ich sie eine sehr angenehme Protagonistin. Man merkt genau, wie viel Leidenschaft in ihr steckt vor allem was die Streichinstrumente angeht. Da merkt man, dass ihr die Liebe aus jede Pore herauskommt.
David habe ich von Anfang an genau so eingeschätzt, wie er am Ende auch dargestellt wird. Immerhin trennt er sich neun Jahre lang nicht von seiner Frau. Warum sollte er es dann auf einmal tun? Von Anfang an wusste ich worum es bei ihm geht. Was ich aber nicht als negativ empfinde.
Manchmal war ich etwas irritiert, da die Flashbacks aus ihrer Vergangenheit so plötzlich kamen und man es erst mit der Zeit mitbekommen hat. Ein kleiner Verweis wäre irgendwie hilfreich gewesen. Aber das ist nichts, was mich in der Bewertung einen Stern abziehen lassen würde. Ich mag diese Geschichte und kann sie nur empfehlen.
Donnerstag, 18. Juli 2019
Rezension: Kalte Wasser von Melanie Golding
Lauren und Patrick bekommen Zwillingssöhne. Völlig übermüdet und noch von der Geburt geschwächt hat Lauren in der Nacht einen vermeintlichen psychischen Schub und ist der Meinung, dass eine Frau ihre Söhne möchte. Sie schließt sich in der Toilette ein und ruft den Notruf, der sie erst als Dringlich einstuft aber dann bald merkt, dass es wohl doch nicht so wichtig ist, nach dem der Security Dienst des Krankenhauses nachgesehen hat.
Jedoch vermutet die Polizistin Harper mehr in diesem Fall und lässt nicht locker um Lauren zu helfen.
Jedoch vermutet die Polizistin Harper mehr in diesem Fall und lässt nicht locker um Lauren zu helfen.
Zuerst kam mir der Titel etwas komisch vor. Ich konnte ihn so gar nicht mit der Geschichte überrein nehmen, was mich etwas irritiert hat. Aber im Laufe der Lektüre wurde es etwas klarer. Aber das Cover und der Titel passen super zur Geschichte.
Zuerst hatte ich ja nur mit einem Thriller gerechnet. Aber die Beschreibung Mysterythriller passt um einiges besser dazu. Vor allem weiß man als Leser selten, was real ist und was Fiktion aber genau das macht den Thrill aus und hat das Buch für mich zu einem Pageturner gemacht.
Zuerst hatte ich ja nur mit einem Thriller gerechnet. Aber die Beschreibung Mysterythriller passt um einiges besser dazu. Vor allem weiß man als Leser selten, was real ist und was Fiktion aber genau das macht den Thrill aus und hat das Buch für mich zu einem Pageturner gemacht.
Zuerst konnte ich nicht so recht verstehen warum Harper sich diesem Fall annimmt. Aber durch andere Fälle wurde gut erklärt, dass sie sich nicht immer an die Vorschriften hält und damit sogar durchkommt.
Harper ging mir manchmal ganz schön auf die Nerven, weil sie sich hin und wieder wie ein pupertärer Teenie aufgeführt hat.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und es hat mich auch gut unterhalten. Man kann es auf jeden Fall lesen wenn man auf solche Art von Bücher steht.
Harper ging mir manchmal ganz schön auf die Nerven, weil sie sich hin und wieder wie ein pupertärer Teenie aufgeführt hat.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und es hat mich auch gut unterhalten. Man kann es auf jeden Fall lesen wenn man auf solche Art von Bücher steht.
Montag, 8. Juli 2019
Rezension: My perfect ruin von Cherrie Lynn
Mir war eigentlich schnell klar: Das ist ein Buch für mich.
Der Rockstar Elijah möchte nach der Trennung mehr Zeit mit seinen Kindern verbringen und nimmt sie mit auf seine Tour. Seine Exfrau Heidi sieht dies jedoch nicht so gern und drückt ihm das Kindermädchen Iris mit aufs Auge, die für die Kinder da sein soll. Natürlich fängt auch Elijah an sich für diese junge Frau, die überall mit dabei ist, zu interessieren.
Das Cover hat mich von vorneherein angesprochen. Es verspricht einen Rockstar, den viele lieben. Für meinen Geschmack passte der Herr auf dem Cover wegen den Haaren nicht perfekt auf den Protagonisten, aber so schlimm ist das nun auch wieder nicht. In meiner Fantasie sah er eh ein kleines bisschen anders aus. Vom Klappentext her hatte ich mir irgendwie mehr von der Story erhofft. Vor allem, dass Iris und Heidi vielleicht etwas mehr unter einer Decke stecken. Das hätte wohl der Story noch etwas Pfiff gegeben.
Der Klappentext an sich war nicht unpassend, hat bei mir aber falsche Erwartungen gepflanzt. Lag aber vielleicht auch an mir.
Die Charaktere haben mir an sich gut gefallen. Elijah hat zwar seine ganze Entwicklung vor dem Anfang des Buches gemacht, aber so schlimm ist es ja nicht.
Iris war mir an manchen Stellen irgendwie etwas zu naiv und manchmal dachte ich mir nur: Zieh man den Stock aus dem Arsch. Wenn man nicht erfahren hätte, dass sie Mitte 20 ist, hätte ich sie auf Anfang 60 geschätzt.
Leider kam mir die Liebesgeschichte zwischen den beiden zu wenig heraus. Klar man merkt, dass da zwischen ihnen etwas ist aber die große Liebe kann man da irgendwie nicht bemerken. Mehr als sexuelle Anziehung gab es da für mich irgendwie nicht.
Mir kam auch ein bisschen die Band zu kurz. Im Buch gab es viel BlahBlah, dass man hätte rauskürzen und dafür etwas mehr über Elijahs Kollegen sagen können. Denn ich finde, dass sie in der Story einfach eine größere Rolle spielen sollten.
An manchen Stellen habe ich etwas quergelesen, muss ich zugeben. Es gab im Buch einige Längen, die ich etwas langweilig fand. Auf der einen Seite ist es gut, dass keine sinnlose Dramatik aufgefahren wird, aber auf der anderen Seite hat es dadurch für mich etwas an Spannung verloren.
Das Ende war für mich zu vorhersehbar und ohne groß zu Spoilern war Heidi dann zu schnell zu einsichtig.
Wer was seichtes für Zwischendurch braucht, bitte schön, dann lest es. Aber wirklich jemandem empfehlen würde ich das Buch nicht.
Der Rockstar Elijah möchte nach der Trennung mehr Zeit mit seinen Kindern verbringen und nimmt sie mit auf seine Tour. Seine Exfrau Heidi sieht dies jedoch nicht so gern und drückt ihm das Kindermädchen Iris mit aufs Auge, die für die Kinder da sein soll. Natürlich fängt auch Elijah an sich für diese junge Frau, die überall mit dabei ist, zu interessieren.
Das Cover hat mich von vorneherein angesprochen. Es verspricht einen Rockstar, den viele lieben. Für meinen Geschmack passte der Herr auf dem Cover wegen den Haaren nicht perfekt auf den Protagonisten, aber so schlimm ist das nun auch wieder nicht. In meiner Fantasie sah er eh ein kleines bisschen anders aus. Vom Klappentext her hatte ich mir irgendwie mehr von der Story erhofft. Vor allem, dass Iris und Heidi vielleicht etwas mehr unter einer Decke stecken. Das hätte wohl der Story noch etwas Pfiff gegeben.
Der Klappentext an sich war nicht unpassend, hat bei mir aber falsche Erwartungen gepflanzt. Lag aber vielleicht auch an mir.
Die Charaktere haben mir an sich gut gefallen. Elijah hat zwar seine ganze Entwicklung vor dem Anfang des Buches gemacht, aber so schlimm ist es ja nicht.
Iris war mir an manchen Stellen irgendwie etwas zu naiv und manchmal dachte ich mir nur: Zieh man den Stock aus dem Arsch. Wenn man nicht erfahren hätte, dass sie Mitte 20 ist, hätte ich sie auf Anfang 60 geschätzt.
Leider kam mir die Liebesgeschichte zwischen den beiden zu wenig heraus. Klar man merkt, dass da zwischen ihnen etwas ist aber die große Liebe kann man da irgendwie nicht bemerken. Mehr als sexuelle Anziehung gab es da für mich irgendwie nicht.
Mir kam auch ein bisschen die Band zu kurz. Im Buch gab es viel BlahBlah, dass man hätte rauskürzen und dafür etwas mehr über Elijahs Kollegen sagen können. Denn ich finde, dass sie in der Story einfach eine größere Rolle spielen sollten.
An manchen Stellen habe ich etwas quergelesen, muss ich zugeben. Es gab im Buch einige Längen, die ich etwas langweilig fand. Auf der einen Seite ist es gut, dass keine sinnlose Dramatik aufgefahren wird, aber auf der anderen Seite hat es dadurch für mich etwas an Spannung verloren.
Das Ende war für mich zu vorhersehbar und ohne groß zu Spoilern war Heidi dann zu schnell zu einsichtig.
Wer was seichtes für Zwischendurch braucht, bitte schön, dann lest es. Aber wirklich jemandem empfehlen würde ich das Buch nicht.
Donnerstag, 4. Juli 2019
Rezension: Something in the Water von Catherine Steadman
Erin ist Dokumentarfilmerin und hat ein großes Projekt vor sich, bei dem sie Gefangene kurz vor und kurz nach ihrem Aufenthalt im Gefängnis interviewt. Ihr Verlobter Mark ist Bänker und verliert jedoch seinen Job. Und das vor ihrer Hochzeit, bei der sie leider etwas kürzer treten müssen. Aber ihre Flitterwochen auf Bora Bora, die gönnen sie sich und finden dort eine Tasche, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.
Das Cover des Buches finde ich sehr passend und durch den metallenen Glanz wunderschön. In einem Buchladen hätte es auf jeden Fall meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen und ich bin mir auch sicher, dass ich es ohne Umschweife zur Kasse getragen hätte, denn schon der Klappentext verspricht Spannung ohne Ende.
Der Schreibstil ist einfach sodass man Seite um Seite weg lesen kann.
Der Einstieg in die Story war für mich etwas holprig, wenn nicht sogar ein kleines bisschen langweilig. Aber es musste von der Geschichte her so weit ausgeholt und alles erklärt werden. Das wurde mir im Laufe der Lektüre bewusst. Doch dann nimmt die Story auch rasend an Fahrt auf und ich konnte das Buch dann auch einfach nicht mehr weglegen.
Die Charaktere haben mir gut gefallen. Ich konnte mich in Erin und Mark sehr gut hineinversetzen und sie waren für mich sehr sympathisch. Bodenständige Leute und auch ihre Gedanken und Gefühle ließen sich gut erklären. Ich konnte mich auf jeden Fall damit identifizieren. Denn immer kam der Gedanke: Was würdest du an dieser Stelle tun? Auf jeden Fall wäre ich nicht so durchdacht wie Erin und Mark. Vor allem nicht so gründlich was sämtliche Spuren angeht.
Der Thriller ist auf jeden Fall durch und durch spannend, wenn auch für mich der Anfang etwas langatmig war, aber das kann jeder für sich selbst entscheiden.
Ich kann das Buch empfehlen und wünsche spannende Lesestunden.
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