Dienstag, 26. Juni 2018

Rezension: Das Haus der Mädchen von Andreas Winkelmann

Dieser Thriller war genau meins. Viele finde ich einfach nur ermüdend, weil zu viel Ermittlungsarbeit beschrieben wird. Dies war bei diesem Buch so gar nicht der Fall, was ich super fand. Man hat viel mehr von den Opfern mitbekommen und auch die Verstrickungen waren durchschaubarer. Das eine oder andere war etwas vorhersehbar, was aber den Lesespaß keinen Abbruch getan hat. Das Buch ließ sich schnell lesen, da der Schreibstil super flüssig ist und man auch nicht an irgendwelchen Sachen stockt. Die Kapitel sind untereinander noch einmal unterteilt und enden fast immer mit einem ordentlichen Cliffhänger sodass man gar nicht aufhören kann zu lesen und immer wieder eine Seite umblättern muss. Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass das Buch in Hamburg spielt. Sonst lese ich immer Bücher, in denen die Storys in den USA oder im hohen Norden spielen. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen.

Freitag, 15. Juni 2018

Rezension: Love your body und schließe Frieden mit dir selbst! von Morena Diaz

Eigentlich bin ich nicht der Typ für Ratgeber oder Selbsthilfebücher. Ich blätter mal durch aber wirklich nie habe ich einen von vorne bis hinten durchgelesen. Dies war hier anders. Vielleicht war dieses Buch genau das, was ich die ganze Zeit gebraucht habe. Denn auch ich habe das Problem, dass ich mich selbst zu dick finde. Sport im letzten Sommer hat die Pfunde etwas purzeln lassen. Eine Lowcarb Ernährung hat dazu noch seinen Beitrag geleistet. Aber dann kam der Winter. Es ist nicht wieder so viel drauf wie vorher, aber trotzdem habe ich wieder etwas zugenommen. Aber dieses Buch hat mir gezeigt, dass man sich so nehmen soll wie man ist. Dass man so gut und genug ist, wie man ist. 
Der Aufbau und die Gestaltung ist super gelungen. Jedoch hatte ich es bei zwei oder drei malen, dass der Fließtext durch eine Seite unterbrochen wurde, was mich ein kleines bisschen gestört hat. Auch, dass viele Sachen immer und immer wiederholt werden, hat mich etwas ermüdet. Auch wenn es wichtige Sachen waren, die man verinnerlichen sollte. Aber ich bin ein Mensch, dem reicht es, wenn etwas einmal gesagt wird. Mich nervt es dann schon fast, wenn es immer und immer wieder wiederholt wird. Das ist bei mir aber in jedem Lebensbereich so. 
Aber trotzdem ist das Buch lesenswert. Vor allem, wenn man nicht mit sich selbst im Reinen ist. Denn jeder ist gut so wie er ist.

Mittwoch, 30. Mai 2018

Rezension: Schwestern für einen Sommer von Cecilia Lyra

Das Buch handelt von zwei Schwestern in einer verzwickten Familienkonstellation, die sich durch das gesamte Buch und ihr gesamtes Leben zieht. Durch ein Ereignis bricht eine der Schwestern den Kontakt zur anderen ab. Die Großmutter der beiden, bei der sie ihre Sommer verbrachten, möchte sie nach ihrem Tod wieder zusammenführen. Aber ob ihr das gelingt?

Ich bin normalerweise nicht der Typ für solche Geschichten aber irgendwie hat mich der Klappentext so angesprochen, dass ich mir das Buch dann doch gekauft und sofort gelesen habe. Anfangs fand ich es etwas langweilig obwohl ich mit dem Schreibstil gut klar gekommen bin. Doch es dauert nicht lange, da nimmt die ganze Story fahrt auf. Ich mag es, wie sich die Charaktere im Laufe der Zeit verändern. Wie sie über sich hinaus wachsen und man alles ganz gut nachvollziehen kann. Am Ende gab es für meinen Geschmack etwas zu viel Drama aber solange alle Happy sind, ist es doch ein gutes Ende. Das Cover hat mich auch sehr angesprochen, weil ich ein Typ für Sommer, Sonne und Strand bin. Es hat mir auch viel Urlaubsfeeling vermittelt. Ich würde das Buch auch auf jeden Fall weiter empfehlen.

Donnerstag, 17. Mai 2018

Rezension: The Wife between us von Greer Hendricks , Sarah Pekkanen

       
Klappentext:
Drei Frauen, ein Mann. Viele Geheimnisse. Und nur eine Wahrheit. 

Vanessa: Das perfekte Leben, das war einmal. Seit der Scheidung von Richard ist sie ein Wrack. Nur ein Gedanke hält sie aufrecht: seine Hochzeit mit der anderen zu verhindern. 
Nellie schwebt im siebten Himmel: Ausgerechnet sie, die alles andere als ein aufregendes Leben führt, hat sich der attraktive, charismatische Richard ausgesucht. Alles wäre perfekt, gäbe es da nicht Dinge, die aus dem neuen Heim verschwinden. Und diese Frau, die sie beobachtet. 
Emma: 'Ich weiß, du wirst mir nicht glauben, aber du musst die Wahrheit über Richard erfahren.' So beginnt der Brief, den sie eines Tages erhält. Emma ist skeptisch, jeder weiß, dass Nellie von Richard besessen ist. Und wohin das führen könnte … 

Der New York Times-Bestseller!


Meinung:

Zuerst ist zu sagen, dass ich ein bisschen etwas anderes erwartet hatte. Zwischendrin gab es ein paar Durststrecken, die ich ein bisschen ermüdend fand, die jedoch durch einen Knaller wieder in die richtige Richtung gedrückt worden ist. Ab da habe ich das Buch dann nur noch so verschlungen um endlich zu wissen, was es alles auf sich hat. Zum Ende kamen Sachen ans Tageslicht, mit denen ich nie und nimmer gerechnet hatte. Zwischendrin musste ich mich manchmal echt etwas konzentrieren und hatte hin und wieder das Gefühl, dass ich irgendetwas überlesen habe (Vielleicht sollte ich nicht mehr nachts um zwei lesen).Ich habe einen Stern abgezogen, da ich das Buch zwischendrin etwas wirr fand. Man konnte an manchen Stellen nicht so recht herauslesen zu welcher Zeit es gerade spielt. Das hätte man vielleicht etwas besser kennzeichnen können. Durch den Schreibstil hat man es zwar ein bisschen gemerkt aber mir wäre es lieber, wenn man es vielleicht mit einem neuen Kapitel über schrieben hätte.
Nichts desto trotz hat mir das Buch gefallen und kann es nur weiter empfehlen.
     


Montag, 30. April 2018

Rezension: Schlüssel 17 von Mark Raabe

Klappentext:
In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt. 

Der erste Fall für Tom Babylon! 




Ich habe das Buch nur so verschlungen. Angesprochen hat mich eigentlich erst das Cover. Irgendwie war es die Feder, da ich durch den Titel eher mit einem Schlüssel gerechnet hatte. Aber nach dem Lesen wurde mir auch klar, woher die Sache mit der Feder kam. Ich war sofort in der spannenden Story gefangen. Für meinen Geschmack gab es zu viele Namen. Vor allem von den ganzen Polizisten, die in den Ermittlungen mit zu Gange sind. Aber vielleicht ist das einfach meine persönliche Macke, dass ich mir keine Namen merken kann.
Ich mochte die Rückblenden sehr, auch, dass nicht gleich alles um diese Geschichte erzählt wurde sondern nach und nach, was auf jeden Fall mehr Spannung aufgebaut hat. Zwischendrin gab es ein paar Passagen die ich etwas quergelesen habe, aber dennoch finde ich das Buch gelungen und kann es definitiv weiter empfehlen.

Samstag, 28. April 2018

Rezension: Iron Flowers von Tracy Banghart

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Das Cover hat mich so sehr angesprochen. Es ist wunderschön und auch die Aufmachung um die Kapitel hat mir sehr gut gefallen. Es ist mal was anderes als nur schlicht die Kapitelnummer dastehen zu haben. 
Die Story besticht mit einer einfachen Geschichte ohne viel zusätzliche herbeigeführtes Drama und Schnörkel. Zwei Schwestern erleben sie unterschiedlicher als es nicht sein kann. Eigentlich wollte Serina die Grace vom Regenten werden, jedoch wurde ihre Schwester Nomi dazu ausgewählt. Durch ein Missverständlich wurde Serina auf eine Gefängnisinsel geschafft, auf der Frauen gegeneinander kämpfen müssen. Da sich Nomi die Schuld dazu gibt, schmiedet sie einen Plan um Serina zu retten. Jedoch läuft alles anders als gedacht. 

Prinzipiell hätte man sicherlich etwas mehr aus dem Buch herausholen können. Man hätte die Beziehungen zwischen den Figuren etwas besser aufbauen können. Aber ist es nicht bei jedem Buch so, dass man noch etwas hätte dran machen können? Mir hat die Story eben gerade wegen ihrer Einfachheit und dem Verzicht auf zusätzlich herbeigeführte Dramen so gut gefallen. Es war seichte Kost, die aber dennoch spannend waren, so dass ich Kapitel um Kapitel lesen musste und gar nicht mehr wirklich aufhören konnte. 
Einiges war vorhersehbar.
Was mir jedoch nicht so schlüssig war, in welcher Zeit spielt das Buch eigentlich? Vielleicht habe ich es auch überlesen. 

Alles in allem kann ich eine Leseempfehlung aussprechen. Außer jemand erwartet sich zu viel Drama, dann besser nicht. 

Donnerstag, 5. April 2018

Rezension: Scythe - Der Zorn der Gerechten. Von Neil Shusterman

Die Story um Rowan und Citra geht weiter. Citra hat es geschafft eine der Scythe zu werden, wobei Rowan, der einen Scythering ergattert hat, anfängt andere Scythe, die sich etwas zu schulden gelassen haben, zu töten. 

Der Nachfolger war spannend von der ersten Seite an. Der Schreibstil war wie gewohnt einfach und schnell lesbar. Das Cover ähnelt sehr dem ersten Teil. Es gefällt mir gut, obwohl ich den Goldton nicht ganz so schön finde. Aber die ganze Aufmachung ist super. Neil Shusterman hat sich wieder einiges einfallen lassen um eine spannende Story zu erzählen. Dabei hat er aber an keiner Stelle irgendwie übertrieben. Man lernt viele neue Charaktere kennen, aber auch schon alte Bekannte trifft man hier wieder. Gerade Tyger war mir ans Herz gewachsen, ehe er eine neue Bestimmung zugeteilt bekommen hat. Aber mein Liebling ist noch immer Greyson, der wohl in Band drei eine größere Bedeutung zu bekommen scheint. 
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie es weitergeht. Das Buch bekommt eine totale Leseempfehlung. Ich könnte mir vorstellen, dass die Bücher sogar meine absolute Lieblingsreihe werden.