Mittwoch, 5. März 2025

Rezension: Our infinite Fates von Laura Steven

 Ich liebe dich, und ich habe dich geliebt und ich werde dich lieben.


Eine Geschichte einer Liebe, die Jahrtausende überdauert. Evelyn und Arden lieben sich. Nicht nur in diesem Leben. Auch in ihrem vorherigen und in ihren zukünftigen. Doch etwas überschattet dieses Liebe, denn jedes Mal, an ihrem Achtzehnten Geburtstag müssen sie sterben. Immer und immer wieder. 

Die Story der beiden hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Ich wusste nicht so recht was auf mich zukommt, da ich mir nicht vorstellen konnte, wie man diese Geschichte erzählen könnte. Doch ich finde, die Autorin hat mit ihren tollen Erzählstil eine spannende Story kreiert. Die Kapitel sind immer mit Ort und Jahreszahl überschrieben, sodass man dort nicht in Verwirrung gerät. Ich mag es, dass man einen Haupterzählstrang im Jahre 2022 hat und welche, die in der Vergangenheit spielen um einige Dinge und auch die Entwicklung ihrer Liebe besser zu erklären.

Die Auflösung war überraschend. Ich glaube wenn ich nicht gerade Supernatural schauen würde, hätte ich es überzogen gefunden. Alles in allem hat mir das Buch tolle Lesestunden gebracht und ich kann es nur weiter empfehlen. 

Dark Venice Silent Haze von Antonia Wesseling

 Leider hat mich der abschließende Band nicht ganz so mitreißen können wie Band eins. Also optisch steht er dem Vorgänger auf jeden Fall in nichts nach. Ich liebe das Cover und der Farbschnitt ist ein absoluter Hingucker. Auch der Schreibstil war wieder locker flockig und ich mag es, dass die Geschichte aus den Blickwinkeln beide Hauptcharaktere beschrieben wird. Das gibt dem Ganzen immer etwas mehr Tiefe. 

Ich muss aber sagen, dass ich den Anfang ganz schön langweilig fand. Es hat sich ganz schön hingezogen. Erst ab dem letzten Drittel wurden die Fragen, die einem als Leser kommen, beantwortet. So richtig zu Frieden gestellt haben sie mich aber nicht. Ich bin mir unsicher ob die Geschichte den zweiten Band gebraucht hat oder ob es einfach 200 Seiten mehr in Band 1 auch getan hätten. Denn vieles war irgendwie nur so drumherum und nichts wirklich spannendes. Hat sich einiges wie Füllstoffe gelesen, die man eben auch gut weglassen kann. 

Alles in allem war es okay. Man braucht den Band halt schon, wenn man wissen will, wieso weshalb und warum. 

Rezension: Seven Ways to tell a lie von Colin Hadler

 Schon lange hat mich kein Buch mehr so gefesselt, dass ich es innerhalb eines Tages nur so Verschlungen habe. Der Schreibstil ist schön locker flockig. Die Kapitel haben eine tolle Länge und der Aufbau der Geschichte auch mit den Deepfake Videos hat mir sehr gut gefallen. Erzählt wird die Geschichte nur von Jonah, anfangs hätte ich mir gewünscht, dass jeder mal was aus seiner Sicht erzählt aber jetzt nach der Lektüre habe ich gemerkt, dass diese eine Sicht der Geschehnisse vollkommen gereicht hat. Das hat die Geheimnisse auch nicht zu schnell aufgedeckt. Während der Lektüre habe ich die ganze Zeit hin und her überlegt was wohl geschehen sein kann und wer der Drahtzieher des Ganzen ist. Zwischendrin war ich auf einer vollkommen falschen Fährte und von der Auflösung überrascht. Also alles in allem ein sehr spannender Jugendthriller, der sicherlich auch für Erwachsene gut geeignet ist. Absolute Leseempfehlung. 

Rezension: Dark Cindarella von Anya Omah

 Nicht nur mit seiner Optik, hat das Buch mich sofort in seinen Bann gezogen. Das rosa mit den goldenen Akzenten hat dem Buch einen sehr royalen Touch gegeben. Der Farbschnitt ist einfach nur wundervoll und eine Augenweide.  Auch der Klappentext hat voll meinen Geschmack getroffen. Vor allem der Krimi Einschlag, hat mich sofort interessiert. 

Da dies nicht das erste Buch der Autorin ist, das ich gelesen habe, wusste ich schon, dass sie einen schönen locker flockigen und sehr bildlichen Schreibstil hat, der voll in meinem Lesefluss ist. Ich habe das Buch nur so verschlungen. Man ist auch sofort ab der ersten Seite sofort im Geschehen drin, was mir sehr gefallen hat. Ohne viel drumherum Gerede sofort Schlag auf Schlag. Sofia macht auf mich auch einen sehr sympathischen und toughen Eindruck. Sie lässt sich auf jeden Fall nichts sagen und weiß genau was sie will. Der royale Teil der Story war zwar voller Klischees aber sowas kommt ja nicht von irgendwo her. Auch wenn die Suche nach Alma in dem Band nicht ganz so sehr im Vordergrund stand und noch so gar keine Fragen beantwortet hat, möchte ich dem Buch dennoch kein Stern abziehen. Es hat mich sehr gut unterhalten und ich freue mich schon auf Band 2. 

Mittwoch, 1. Januar 2025

Rezension: Serpent Queen 1 In Power she rises von Christina Hiemer

 Ich war erst skeptisch, ob das Buch etwas für mich ist. Ich bin normalerweise nicht so die Fantasy Leserin, wollte mich aber dennoch darauf einlassen, weil es ja doch nicht zu sehr in Richtung high Fantasy geht.

Mir gefällt das düstere Cover sehr gut. Es ist auf jeden Fall sehr passend zur Geschichte.

Der Schreibstil war auch super locker flockig und einfach zu lesen sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

Die ganze Idee hinter der Geschichte mit den Königreichen und den Seelentieren hat mir sehr gut gefallen. Aber irgendwie hat so ein bisschen der Funke gefehlt. Es hat alles zu gut funktioniert, wenn die Charaktere mal in einer Bredouille waren. Nie haben sie wirklich in Gefahr gesteckt, es gab immer einen einfachen Ausweg aus der Situation. Das hat mich dann doch ein bisschen genervt. Die Idee des Buches ist an sich nicht schlecht aber ich finde die ganze Welt der Königreiche und alles nicht sonderlich gut durchdacht. Immerhin sind sie vielleicht 1-2 Tage per Pferd zur nächsten Hauptstadt unterwegs. Klingt für mich irgendwie nicht nach sonderlich großen Reichen. 

Man konnte als Leser auch ein bisschen zu schnell durchschauen wohin die Reise geht und man wusste das Ende gefühlt schon nach 100 Seiten. 

Aber gut, alles in allem hat es mich unterhalten. Man kann es lesen, hat aber auch nichts verpasst, wenn man es nicht liest.

Rezension: P.S. I hate you von Donna Marchetti

 Ich kann gar nicht glauben, wie schnell ich durch diese Seiten geflogen bin. Der Schreibstil ist so locker flockig. Im Buch war der Zeilenabstand wohl auch etwas zu groß. Gefühlt hat man ständig umgeblättert. Aber gut, vielleicht musste eine bestimmte Anzahl an Seiten eingehalten werden und deshalb wurde da etwas an der Formatierung geschraubt. Ich mochte es sehr, dass die Geschichte aus den Sichten der Hauptcharaktere beschrieben war. Das bringt meiner Meinung nach immer etwas mehr Tiefe in die Geschichte. 


Mir haben Naomi und Luke als Charaktere sehr gut gefallen. Zwar war Luke etwas zu sehr der 'Nice Guy'. So richtige Ecken und Kanten hatte er auf jeden Fall keine. War zu nett und zu perfekt, wenn man mal von seinem familären Hintergrund abgesehen hat. Da steht Naomi schon im krassen Gegenteil zu ihm. Sie hat ja so ihre Macken, vor allem was Namen angeht.


Die Story sprühte auf jeden Fall nur so vor Humor. Es gab einige Stellen an denen ich herzhaft lachen konnte. Auch wenn die Geschichte an sich für mich zu schnell und leicht zu durchschauen war. Mich hat sie auf jeden Fall gut unterhalten. Es gibt aber auch so ein paar kleine Kritikpunkte. Vor allem was die Haustiere angeht. Für meinen Geschmack hat sie sich viel zu schnell dazu entschieden die Tiere aufzunehmen. Sie hat keine Minute überlegt, ob sie überhaupt in ihr Leben passen. Auch fand ich den Umgang mit dem Welpen auch nicht gut. Da hat sich die Autorin so gar nicht mit beschäftigt.


Alles in allem ist es aber ein süßes Buch für Zwischendurch. Bestimmt auch perfekt um aus einer Leseflaute herauszukommen. 

Rezension: Fake Dates and Fire Works von Kyra Groh

 Passenderweise hat mich diese Geschichte zwischen den Feiertagen begleitet. Ich bin nur so durch die Zeilen geflogen. Der Schreibstil ist also schön einfach und locker flockig. Ich mag das Cover sehr gerne. Es ist äußerst süß gestaltet und der Farbschnitt ist definitiv auch eine Augenweide und sehr passend. 

Ich mag die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird. Die Sprünge in die Vergangenheit sind auf jeden Fall gut gelungen. Wobei die Zeit auch immer vor den Kapiteln genau angeben wird. Es hat mich also zu keinster Zeit irritiert.

Ich mag die Charaktere sehr. Becca ist super sympathisch. Man bemerkt bei ihr auf jeden Fall eine Entwicklung, was mir sehr gefällt. Nils ging  mir von vorne bis hinten auf den Keks. Aber das war ja auch Sinn und Zweck des Charakters. Man erfährt zwar nicht ganz so viel über ihn, aber das reicht um sich ein Bild von ihm zu machen und ihn nicht zu mögen. Und zum Schluss ist da noch Raphael. Der war mir zwar ein bisschen zu perfekt und rund gezeichnet aber irgendwie mag ich ihn einfach. Es ist auf jeden Fall eine sehr süße Geschichte und perfekt für zwischen den Feiertagen und natürlich auch im restlichen Jahr. Leseempfehlung von mir.