Freitag, 14. Juli 2023

Rezension: Husband Material: Gefährliche Leidenschaft von Nina Pribil

 Also zuerst: Das Cover gefällt mir recht gut. Ein bisschen düster, was man aber im Laufe der Story ganz gut einordnen kann. Ich finde es auf jeden Fall passend. Mit dem Schreibstil kam ich recht gut klar, wobei anfangs recht viele Wortwiederholungen vorkamen, die mich ganz schön genervt haben. Es wurde aber mit der Zeit ein bisschen besser. Die Kapitel hatten eine gute Länge und ich mochte es sehr, dass die Charaktere die Story aus ihrer jeweiligen Sicht erzählten.

Auch der Klappentext versprach spannende Lesestunden. Doch wollten die Charaktere und die Autorin wohl zu schnell zu viel, sodass es für mich ziemlich plump rüber kam. Vor allem die Szene vor der Tür, nachdem sie sich eine Stunde vorher in den Haaren hatten, war für mich nicht nachvollziehbar, vor allem, weil ein Kind nicht weit entfernt im Wohnzimmer einen Film sah. Ich glaube die Szene wäre für mich glaubhafter gewesen, wenn das Kind nicht dagewesen wäre.

Ich mag ja Erotik/Liebesgeschichten mit einem Hauch von Thrill, vor allem wenn man dann immer weiter lesen will, weil es so spannend ist. Die Idee hinter der Geschichte war auch gar nicht so schlecht, die Umsetzung strotzte nur leider so vor Logikfehlern. Muss keiner von ihnen Arbeiten? Ella nicht in die Schule? Außerdem fand ich es irgendwie komisch, dass Olivia d'accord damit war, dass Henry nach der ersten Nacht ihr Kind einfach so mitnimmt, während sie noch schläft. Es war aber überhaupt nicht in Ordnung aus ihrem Bett zu steigen, weil es einen 'Familiennotfall' gegeben hat. Außerdem war der Tagesablauf hier auch nicht so ganz schlüssig. Er geht um Frühstück zu holen, kommt wieder und sie fahren in den Baumarkt um Sachen für das Gehege der Schildkröte zu bauen. Als sie mit der Konstruktion fertig sind, gehen sie Frühstücken und wollen danach in den Naturpark. Oder ist das schon wieder ein vollkommen neuer Tag? Ich möchte das Buch auch nicht zu sehr zerreißen. Ich finde es auf jeden Fall recht schade, da die Story an sich ja nicht schlecht war.

Alles in allem nur eine 2,5 von 5.

Sonntag, 9. Juli 2023

Rezension: When the Stars align von Lydia Schmölzl

 Dieses Buch hat mich vom Cover her sehr angesprochen. Ein bisschen düster und dann die zwei Gesichter und der Titel so hell. Minimalistisch aber sticht ins Auge.

Schwierig fand ich, dass bei meiner Ausgabe des eBooks keine Triggerwarnung vor dem eigentlichen Text war. Mich triggert ja so schnell nichts und ich dachte, dass ich damit auch an sich kein Problem habe, nur ist es mir hier aufgefallen, dass ich mir da eine Triggerwarnung gewünsch hätte. Ich habe in einer Leseprobe geschaut und da war die Warnung vor dem eigentlichen Text. Warum das bei meinem eBook nicht war, keine Ahnung, sollte aber behoben werden, da ich den Inhalt wirklich sehr triggernd finde.

Auf jeden Fall war ich froh, dass ich es dann doch gelesen habe. Denn gefallen hat es mir letztendlich sehr. Ich mochte den Schreibstil und es hat mir auch gefallen, dass die Kapitel nicht zu lang und nicht zu kurz sind. Ich fand die Charaktere auch sehr angenehm und konnte ihre ganzen Entscheidungen und Gefühle gut nachvollziehen.

Alles in allem finde ich es eine gelungene Geschichte und als Betroffene finde ich, dass die Thematik sehr gut dargestellt wurde ohne irgendwas zu sehr zu dramatisieren. Also definitiv lesenswert.

Montag, 3. Juli 2023

Rezension: Of Thunder and Rain von Emmy Buckley

 Bei diesem Buch war es wieder das Cover, was mich angelockt hat. Ich liebe einfach die Art mit der Natur im Hintergrund und die Lichtspiegelungen an der oberen Ecke. Verspricht für mich ein super cozy Buch zu werden.

Und das war es auch. Der Schreibstil ist sehr schön und bildlich. Ich konnte mir die ganzen Färöer Inseln sehr gut vorstellen. (Wobei ich auch danach gegoogelt habe, weil es zu schön klingt um wahr zu sein, aber es ist wirklich so malerisch dort!)

Ich mochte, dass die Kapitel aus den jeweiligen Sichten der Hauptcharaktere erzählt werden. Das bringt etwas mehr Tiefe in die Gefühlslage der Charaktere. Für meinen Geschmack wurden die Themen wie Rassismus und Trauer etwas zu sehr in den Hintergrund gerückt. Klar, dadurch hätte es etwas mehr coziness verloren, aber es sind doch recht wichtige Themen, denen mehr Aufmerksamkeit beigemessen werden sollten. Wobei ich deswegen keinen Stern abziehen würde.

Ich mochte das Buch einfach sehr, gerade weil es so leicht und kurzweilig und vor allem ohne viel unnötigem Drama ist. Das was an Drama passiert ist, konnte ich sehr gut nachvollziehen und es wurde ja dann auch durch ein Gespräch aus der Welt geschafft. 

Alles in allem kann ich das Buch empfehlen und werde auch den zweiten Teil lesen.


Freitag, 30. Juni 2023

Rezension: Nicht ein Wort zu viel von Andreas Winkelmann

 Andreas Winkelmann gehört zu meinen Lieblingsautoren. Auch bei diesem Buch hat er mich nicht enttäuscht. Ich konnte den Thriller kaum aus der Hand legen, weil ich wissen wollte wie es weiter geht. Schreibstil ist wie immer sehr gut flüssig lesbar und ich mag die Länge der Kapitel sehr. Das Cover sticht in seinem Gelbton sofort ins Auge und ist ein typisches Winkelmann Cover. Gefällt mir auf jeden Fall recht gut.

Hier bekommt man wieder einen typischen Winkelmann vorgesetzt. Spannende und unvorhersehbare Wendungen und zum Schluss einen Täter, den man nicht auf dem Schirm hatte. Ich durchschaue recht oft einen Thriller aber hier wurde ich am Ende auch noch überrascht. Genau deshalb lese ich so gerne seine Thriller. Die Sache mit der fünf Wort Geschichte finde ich auch eine sehr gute Idee. Ist auf jeden Fall mal etwas anderes und kannte ich so auch noch nicht.

Alles in allem kann ich das Buch nur empfehlen.

Rezension: Der Follower von Chris Meyer

 Ein super spannender Thriller und der dritte Band einer Reihe. Wobei man die vorherigen Bände nicht unbedingt gelesen haben muss. Mir kommen die Cover zwar sehr bekannt vor aber ich bin mir gerade unsicher, ob ich sie gelesen habe. Hier kann man jedoch vom Cover her nicht unbedingt darauf schließen, dass die Bände zusammen gehören, da sie doch unterschiedlich und immer auf die Geschichte abgestimmt ist.

Zusammen mit dem Profiler Tom Bachmann versucht der Leser herauszufinden, wer Influencerinnen entführt und grausam hinrichtet.

Der Schreibstil ist äußerst bildlich und somit ist das Buch definitiv nichts für zart besaitete. Die Wortwahl passt sich auch perfekt an den heftigen Inhalt an.

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es nur so verschlungen. Man kann also gut sagen, dass es ein spannender Pageturner ist.

Die Kapitel haben eine angenehme länge und auch die, die vom Täter handeln, passen gut ins Gesamtbild. Ich hatte eine Ahnung, in welche Richtung es gehen wird aber erst im letzten Drittel kam ich darauf, wer der Mörder ist.

Das Buch bekommt von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

Rezension: Wo du uns findest von Anotnia Wesseling

 Zu allererst: Das Cover ist wirklich wunder schön. Auch die kleinen Highlights mit Glitter haben mir sehr gut gefallen. Wobei ich nur das Cover und den Inhalt nicht wirklich zusammen passend finde. Aber okay. 

Es ist der zweite Band einer Reihe, die vom Cover her ähnlich sind. Sowas mag ich immer recht gerne. Man muss den ersten Band auch nicht gelesen haben, da es hier um andere Charaktere geht. 

Ich bin mit dem Schreibstil sehr gut klar gekommen. Auch, dass beide Protagonisten die Story aus ihrer Sicht erzählen, hat mir sehr gut gefallen und gibt der ganzen Geschichte etwas mehr Tiefe. Auch die Rückblenden fand ich super, da wir ja mitten in der Beziehung anfangen. Da war es toll zu erfahren, wie sie sich kennen gelernt haben und wie sich die Gefühle entwickelt haben. 

So kam auch gut die Wandlung von Ben rüber, dem das ganze Leben und das Studium einfach viel zu viel wurde. 

Aber auch Mel kam sehr gut rüber. Ihre hin und her Gerissenheit, auch kann ich gut nachvollziehen, dass sie ein bisschen an der Liebe zu Ben zweifelt.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen, da es mal etwas anderes ist. 

Rezension: Stealing Infinity von Alyson Noel

 Ich muss ehrlich sagen, bei diesem Buch hat mich der Farbschnitt dazu gebracht es zu kaufen. Und wow, der hat mich wirklich von den Socken gehauen. Nicht einfach so eine Farbe wie bei manch anderen Büchern sondern ein richtig schön ausgearbeitetes Kunstwerk. Und vielleicht habe ich den Schnitt des Verlages UND den der Bücherbüchse im Regal stehen, weil ich mich einfach nicht entscheiden kann welcher schöner ist. 

Das Cover finde ich auch sehr passend zur Geschichte und einfach nur wunderschön. Also was das an geht ist das Buch perfekt.


Beim Lesen hatte ich ein kleines bisschen Probleme in die Geschichte rein zu kommen. Ich weiß nicht woran genau es lag, aber als ich mich dann zum Lesen zwang, bin ich dann doch nur so durch die Seiten gerauscht. Ich mochte den Schreibstil sehr. 

Die Idee mit dem Zeitreisen und was dazu gehört, finde ich schon ziemlich cool. 

Bei der Sache um Natasha und Braxton kam mir irgendwie nicht genug Gefühl rüber. Sie meint die ganze Zeit, sie kenne ihn doch nicht richtig weshalb bei mir null Emotionen rüber kamen und ich die Liebesbeziehung einfach nicht nachvollziehen konnte. 

Jedoch hat mich der Cliffhänger so gepackt, dass ich mir Band zwei schon bestellt habe und den dann unbedingt lesen muss.