Sonntag, 18. Juni 2023

Rezension: Twisted Fate Band 1 von Bianca Iosivoni

 Ich lese gerne Bücher der Autorin Bianca Iosivoni, weshalb ich auch dieses Buch unbedingt haben musste. Das Cover ist recht schön, wobei es nichts äußerst besonderes ist. Den Farbschnitt habe ich nur in der Buchhandlung gesehen. Der ist an sich auch schön, wenn auch sehr sehr blass. Da habe ich schon viel schönere Sachen in der Hand gehabt.

Mit dem Schreibstil kam ich super klar. Da hatte ich auch nichts anderes erwartet. Leider war die ganze Geschichte nicht so, wie ich es mir erhoffte. Denn für mich kamen die ganzen Dämonen viel zu kurz. Klar, die Story an sich hatte auf jeden Fall etwas. Ich möchte aber nicht zu viel verraten. Die ganze Geschichte ist zwar nichts Neues, aber wer kann heutzutage schon etwas komplett Neues erschaffen? 

Für meinen Geschmack war mir da zu viel Liebesgeplänkel drin, wobei da so gar keine Gefühle für mich rüber kamen. Irgendwie sagte die Prota nur immer, wie heiß die Typen wären, aber was die inneren Dinge angeht, kam da keine Liebesstory für mich auf. 

Ich bin noch am überlegen, ob ich den zweiten Band lese, eigentlich würde ich schon gerne wissen, wie die Sache ausgeht und ob sie den Dämonen besiegen können.

Alles in allem ist es ein Buch, dass sich schnell lesen lässt. Also kann man machen, muss man aber nicht.

Freitag, 9. Juni 2023

Rezension: Dead Romantics von Ashley Poston

 Ich liebe dieses Buch einfach. Anders kann ich dazu nicht sagen. Und warum 'fast' ein Jahreshighlight? Weil es ein bisschen zu durchschaubar war.  Ich wusste von Anfang an in welche Richtung es geht. Was ich aber nicht schlimm finde. Deshalb habe ich auch keinen Stern abgezogen. Das Buch habe ich als Hörbuch gehört und fand es super spannend. Ich konnte gar nicht aufhören und ich denke beim Lesen wäre es mir genauso ergangen. Ich glaube, ich werde es mir noch auf Englisch zulegen und lesen. Ich mochte sehr, dass es doch ein kleines bisschen ins Fantastische ging. Dadurch, dass die Hauptperson Geister sehen konnte. An einem Punkt konnte mich das Buch sogar noch überraschen, da ich damit nicht gerechnet habe, weiter ins Detail gehen möchte ich hierbei aber nicht, um nicht zu spoilern. Alles in allem kann ich dieses Buch allen ans Herz legen, die gerne Liebesgeschichten mit einem kleinen Fantastischem Etwas lesen. Eigentlich jedem, der gerne Liebesgeschichten liest.

Mittwoch, 17. Mai 2023

Rezension: Die Verborgenen von Linus Geschke

 Ich bin immer auf der Suche nach einem guten Thriller und dieses Buch klang auf jeden Fall vom Klappentext sehr spannend. Auch das Cover gefällt mir sehr, da es düster ist und ich hoffte, dass es die Story widerspiegelt. 

Anfangs hatte ich ein kleines bisschen Probleme in die Geschichte hinein zu kommen, sodass ich es es ein paar Tage liegen ließ. Aber als ich mich ein bisschen zwang, wurde es spannender. Ich kam mit dem Schreibstil recht gut zurecht. Das einzige, was mich störte, waren die Kapitel die im 'Du'-Stil geschrieben waren. Damit tu ich mich aber allgemein immer recht schwer. Ansonsten fand ich die Länge der Kapitel und, dass sie immer aus der Sicht verschiedener Charaktere beschrieben waren, super. Ich finde, dass bringt immer etwas mehr Tiefe in die Geschichte da man eben unterschiedliche Sichtpunkte bekommt. Die beiden Handlungsstränge, einmal die über die eingenisteten Phrogger und dann die Sache mit dem getöteten Mädchen haben sich zwar am Ende gut miteinander verbunden aber während der Lektüre passte es für mich nicht sonderlich gut zusammen.

Alles in allem fand ich dieses Buch aber einen soliden Thriller. Kann man auf jeden Fall lesen.

Freitag, 12. Mai 2023

Rezension: Die Klink von Hubertus Borck

 "Die Klink" von Hubertus Borck habe ich nur so verschlungen. Auch wenn die Geschichte an sich nichts Neues ist, war der Thriller doch durch und durch spannend. Was mir auch gut gefallen hat war, dass es obwohl es Band 2 ist, nicht unbedingt von Nöten ist, Band 1 gelesen zu haben. Zumindest habe ich an keinem Punkt das Gefühl gehabt, dass ich etwas verpasst hätte. Also ist die Reihe auch gut als Quereinsteiger geeignet. Ich mag es eh, wenn nicht so viel persönlicher Kram der Ermittler in die Geschichte einfließt. Denn dann ist es meist auch nicht so schlimm, wenn man mal einen Band auslässt oder einfach mitten drin anfängt. Auf jeden Fall kam ich mit dem Schreibstil super zurecht. Auch mit den Charakteren kam ich klar. Die Geschichte hat mich zwar nicht vom Hocker gehauen, da diese Thematik schon oft in einem Buch oder Film/Serie behandelt wurde, aber dennoch hat es mich gut unterhalten, weswegen ich auch keine Sterne abziehen will.

Alles in allem ist es ein solider Thriller, den man zwischendurch inhalieren kann.

Dienstag, 9. Mai 2023

Rezension: Das Sanatorium von Sarah Pearse

 Bei diesem Buch hat mich der Farbschnitt dazu gebracht es im Buchladen in die Hand zu nehmen. Der Klappentext klang eigentlich auch recht spannend. Als ich das Buch dann begonnen hatte, war ich eine längere Zeit hin und her gerissen, ob ich das Buch abbrechen oder weiter lesen sollte. Auf jeden Fall kam ich mit dem Schreibstil recht gut klar.


Bis ungefähr zur Hälfte fand ich es ganz schön langweilig. Ständig negatives der Protagonistin, der es psychisch ja so schlecht geht und sie deshalb nicht mehr in ihrem Beruf als Kommissarin arbeiten kann. Jedoch dann ein Mord und sie ist voll dabei und ermittelt. Ab da wurde es für mich als Leser ein bisschen spannender und da konnte ich das Buch dann auch in einem Rutsch durchlesen. Auf jeden Fall war es für mich dann nicht so schnell durchschaubar, was mir gefallen hat. Ich würde jetzt nicht unbedingt eine Leseempfehlung geben, aber es ist auch nicht so schlecht. Also kann man schon mal machen.

Mittwoch, 5. April 2023

Rezension: Mörderfinder - Mit den Augen des Opfers von Arno Strobel

 Ich habe schon einige Thriller von Arno Strobel gelesen und dieser gehört mit zu den soliden Thrillern. Es hätte insgesamt spannender sein können, was mich aber nicht davon abgehalten hat, das Buch wieder in einem Rutsch an einem Tag durchzulesen.

Ich mag das Cover sehr. Es ähnelt dem der Vorgänger, man kann also gut erkennen, dass es ein Teil einer Reihe ist. Auch gut finde ich, dass man die Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben muss. Es ist natürlich schön wenn, da einige persönliche Dinge der Ermittler erzählt werden und da Vorwissen zu haben schadet auf jeden Fall nicht. 

Der Schreibstil ist gewohnt locker flockig und ich finde die Länge der Kapitel sehr gut. Da ist man schnell versucht mal noch ein Kapitel zu lesen.

Die Geschichte an sich ist wie schon geschrieben solide. Ich habe keine großen Mängel, außer dass es eben etwas an Spannung gefehlt hat. Ich mochte auf jeden Fall die Einschübe, die aus Tätersicht erzählt wurden. Allgemein haben mir die unerwarteten Wendungen gefehlt. 

Alles in allem kann man das Buch aber auf jeden Fall lesen. Arno Strobel Liebhaber werden aber wohl etwas enttäuscht sein. 

Sonntag, 2. April 2023

Rezension: One of the Girls von Lucy Clarke

 Vielleicht bin ich vollkommen falsch an dieses Buch rangegangen. Vom Klappentext her, dachte ich, dass es ein Thriller sein soll, erst als ich mit der Lektüre fertig war, habe ich das kleine 'Roman' auf dem Cover gesehen. Für einen Thriller war es schnarchig, für einen Roman war es echt gut. Deshalb habe ich einen Stern abgezogen, da man durch den Klappentext schon ein falsches Bild bekommen könnte. Auch das Cover mit dem Blut auf den Stufen lässt anderes erwarten, als das was man bekommt.

Ich bin mit dem Schreibstil anfangs nicht gut klar gekommen aber mit der Zeit ging es dann. Was mir gut gefallen hat, war dass die Kapitel von den unterschiedlichen Charakteren handelt. Die erzählen die Geschichte zwar nicht aus der 'Ich-Perspektive' was sicherlich auch spannend gewesen wäre. Auch die Seiten mit dem kursiv gedruckten in der 'Wir-Form' Text hat mir sehr gut gefallen, weil es Spannung rein gebracht hat. Wer auch immer der Erzähler dieser Stellen war. Vielleicht war es auch irgendwie ersichtlich aber ich muss ehrlich sagen, hin und wieder habe ich die Seiten nur quer gelesen, da ich wie gesagt, einen Thriller erwartet habe.

Die Geschichte an sich war gut durchdacht und verwoben. Ich hatte an einigen Stellen sogar so einen 'Aha-Moment', was mir sehr gefallen hat. Das einzige was mich zum Schluss etwas genervt hat, waren die Cliffhänger, die sich zu sehr geähnelt haben. Das möchte ich aber nicht näher beleuchten, da das spoilern würde. Ich denke, derjenige der es liest, weiß dann, was ich meine.

Alles in allem war es ein guter Roman mit einem kleinen Thrill zum Schluss.