Mittwoch, 17. Mai 2023

Rezension: Die Verborgenen von Linus Geschke

 Ich bin immer auf der Suche nach einem guten Thriller und dieses Buch klang auf jeden Fall vom Klappentext sehr spannend. Auch das Cover gefällt mir sehr, da es düster ist und ich hoffte, dass es die Story widerspiegelt. 

Anfangs hatte ich ein kleines bisschen Probleme in die Geschichte hinein zu kommen, sodass ich es es ein paar Tage liegen ließ. Aber als ich mich ein bisschen zwang, wurde es spannender. Ich kam mit dem Schreibstil recht gut zurecht. Das einzige, was mich störte, waren die Kapitel die im 'Du'-Stil geschrieben waren. Damit tu ich mich aber allgemein immer recht schwer. Ansonsten fand ich die Länge der Kapitel und, dass sie immer aus der Sicht verschiedener Charaktere beschrieben waren, super. Ich finde, dass bringt immer etwas mehr Tiefe in die Geschichte da man eben unterschiedliche Sichtpunkte bekommt. Die beiden Handlungsstränge, einmal die über die eingenisteten Phrogger und dann die Sache mit dem getöteten Mädchen haben sich zwar am Ende gut miteinander verbunden aber während der Lektüre passte es für mich nicht sonderlich gut zusammen.

Alles in allem fand ich dieses Buch aber einen soliden Thriller. Kann man auf jeden Fall lesen.

Freitag, 12. Mai 2023

Rezension: Die Klink von Hubertus Borck

 "Die Klink" von Hubertus Borck habe ich nur so verschlungen. Auch wenn die Geschichte an sich nichts Neues ist, war der Thriller doch durch und durch spannend. Was mir auch gut gefallen hat war, dass es obwohl es Band 2 ist, nicht unbedingt von Nöten ist, Band 1 gelesen zu haben. Zumindest habe ich an keinem Punkt das Gefühl gehabt, dass ich etwas verpasst hätte. Also ist die Reihe auch gut als Quereinsteiger geeignet. Ich mag es eh, wenn nicht so viel persönlicher Kram der Ermittler in die Geschichte einfließt. Denn dann ist es meist auch nicht so schlimm, wenn man mal einen Band auslässt oder einfach mitten drin anfängt. Auf jeden Fall kam ich mit dem Schreibstil super zurecht. Auch mit den Charakteren kam ich klar. Die Geschichte hat mich zwar nicht vom Hocker gehauen, da diese Thematik schon oft in einem Buch oder Film/Serie behandelt wurde, aber dennoch hat es mich gut unterhalten, weswegen ich auch keine Sterne abziehen will.

Alles in allem ist es ein solider Thriller, den man zwischendurch inhalieren kann.

Dienstag, 9. Mai 2023

Rezension: Das Sanatorium von Sarah Pearse

 Bei diesem Buch hat mich der Farbschnitt dazu gebracht es im Buchladen in die Hand zu nehmen. Der Klappentext klang eigentlich auch recht spannend. Als ich das Buch dann begonnen hatte, war ich eine längere Zeit hin und her gerissen, ob ich das Buch abbrechen oder weiter lesen sollte. Auf jeden Fall kam ich mit dem Schreibstil recht gut klar.


Bis ungefähr zur Hälfte fand ich es ganz schön langweilig. Ständig negatives der Protagonistin, der es psychisch ja so schlecht geht und sie deshalb nicht mehr in ihrem Beruf als Kommissarin arbeiten kann. Jedoch dann ein Mord und sie ist voll dabei und ermittelt. Ab da wurde es für mich als Leser ein bisschen spannender und da konnte ich das Buch dann auch in einem Rutsch durchlesen. Auf jeden Fall war es für mich dann nicht so schnell durchschaubar, was mir gefallen hat. Ich würde jetzt nicht unbedingt eine Leseempfehlung geben, aber es ist auch nicht so schlecht. Also kann man schon mal machen.

Mittwoch, 5. April 2023

Rezension: Mörderfinder - Mit den Augen des Opfers von Arno Strobel

 Ich habe schon einige Thriller von Arno Strobel gelesen und dieser gehört mit zu den soliden Thrillern. Es hätte insgesamt spannender sein können, was mich aber nicht davon abgehalten hat, das Buch wieder in einem Rutsch an einem Tag durchzulesen.

Ich mag das Cover sehr. Es ähnelt dem der Vorgänger, man kann also gut erkennen, dass es ein Teil einer Reihe ist. Auch gut finde ich, dass man die Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben muss. Es ist natürlich schön wenn, da einige persönliche Dinge der Ermittler erzählt werden und da Vorwissen zu haben schadet auf jeden Fall nicht. 

Der Schreibstil ist gewohnt locker flockig und ich finde die Länge der Kapitel sehr gut. Da ist man schnell versucht mal noch ein Kapitel zu lesen.

Die Geschichte an sich ist wie schon geschrieben solide. Ich habe keine großen Mängel, außer dass es eben etwas an Spannung gefehlt hat. Ich mochte auf jeden Fall die Einschübe, die aus Tätersicht erzählt wurden. Allgemein haben mir die unerwarteten Wendungen gefehlt. 

Alles in allem kann man das Buch aber auf jeden Fall lesen. Arno Strobel Liebhaber werden aber wohl etwas enttäuscht sein. 

Sonntag, 2. April 2023

Rezension: One of the Girls von Lucy Clarke

 Vielleicht bin ich vollkommen falsch an dieses Buch rangegangen. Vom Klappentext her, dachte ich, dass es ein Thriller sein soll, erst als ich mit der Lektüre fertig war, habe ich das kleine 'Roman' auf dem Cover gesehen. Für einen Thriller war es schnarchig, für einen Roman war es echt gut. Deshalb habe ich einen Stern abgezogen, da man durch den Klappentext schon ein falsches Bild bekommen könnte. Auch das Cover mit dem Blut auf den Stufen lässt anderes erwarten, als das was man bekommt.

Ich bin mit dem Schreibstil anfangs nicht gut klar gekommen aber mit der Zeit ging es dann. Was mir gut gefallen hat, war dass die Kapitel von den unterschiedlichen Charakteren handelt. Die erzählen die Geschichte zwar nicht aus der 'Ich-Perspektive' was sicherlich auch spannend gewesen wäre. Auch die Seiten mit dem kursiv gedruckten in der 'Wir-Form' Text hat mir sehr gut gefallen, weil es Spannung rein gebracht hat. Wer auch immer der Erzähler dieser Stellen war. Vielleicht war es auch irgendwie ersichtlich aber ich muss ehrlich sagen, hin und wieder habe ich die Seiten nur quer gelesen, da ich wie gesagt, einen Thriller erwartet habe.

Die Geschichte an sich war gut durchdacht und verwoben. Ich hatte an einigen Stellen sogar so einen 'Aha-Moment', was mir sehr gefallen hat. Das einzige was mich zum Schluss etwas genervt hat, waren die Cliffhänger, die sich zu sehr geähnelt haben. Das möchte ich aber nicht näher beleuchten, da das spoilern würde. Ich denke, derjenige der es liest, weiß dann, was ich meine.

Alles in allem war es ein guter Roman mit einem kleinen Thrill zum Schluss.

Sonntag, 26. März 2023

Rezension: Dream and Dare von Sarah Stankewitz

Vielen dank, Sarah Stankewitz, für dieses Buch. Diese Gefühle, die tollen Charaktere und überhaupt, danke für den Sonntag, den ich mit diesem Buch verbringen durfte, denn ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Am liebsten würde ich genau diese zwei Sätze als Rezension stehen lassen, weil es alles aussagt, was ich über das Buch denke. Aber da das einigen Plattformen nicht ausreicht:

Das Cover ist schlicht und schön. Es passt optisch zu den Vorgängern, was ich immer sehr gerne habe. Der Schreibstil war auch wieder super einfach und schnell zu lesen. Ich mochte es sehr, dass in den Büchern beide Hauptcharaktere zu Wort kommen und ihre Geschichte aus ihrer Sicht erzählen. Man erhält so viel mehr Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere, die ich einfach nur Liebe. Sie sind gut gezeichnet und man kann alles wunderbar nachvollziehen. Danke, dass aus der Sache mit dem Notizbuch kein super krasses Drama gemacht wurde, wobei ich mich schon gefragt habe, warum Isaac das zu einfach hinnimmt und nicht ein kleines bisschen mehr ausflippt, wo doch seine Gefühlswelt in diesem kleinen Büchlein steckt. Vielleicht einfach nur durch diese eine Sache abgestumpft. Egal. Es sind nur Kleinigkeiten an die ich mich störe. Denn ich glaube, Hopes Instagram wäre bestimmt etwas mehr durch die Decke gegangen.

Egal, ich liebe dieses Buch und kann es jedem nur ans Herz legen, es zu lesen!

Dienstag, 28. Februar 2023

Rezension: Master Class - Blut ist dicker als Tinte von Stefanie Hasse

 Stefanie Hasse gehört mit zu meinen Lieblingsautorinnen, weshalb ich an diesem Buch natürlich nicht vorbei gehen konnte. Das Cover ist schon wieder wunder schön und ich finde es richtig toll, dass das Cover des zweiten so gut zum ersten passt. Natürlich habe ich den zweiten Band gleich im Anschluss gelesen. Super toll, dass sie beide an einem Tag herausgekommen sind. Wobei ich mich frage, warum man nicht gleich ein dickeres Buch daraus gemacht hat anstatt zwei Bände, aber okay. Geht dabei vielleicht auch ein bisschen ums Geld. 

Mit dem Schreibstil kam ich wieder super klar. Mit etwas anderem habe ich gar nicht gerechnet. 

Ich mochte es sehr, dass mich das Buch hin und wieder mal auf falsche Fährten gelockt hat. Es kam zwischenzeitlich so, wie ich es mir gedacht habe, aber dann kam der Cliffhänger und ich wusste einfach nicht mehr wen ich unter Verdacht stellen soll. Es hat mich aber nicht gestört, dass es genau so kam, wie ich es mir gedacht habe, zumindest was Band eins angeht. Um Band 2 geht es hier ja nicht.

Das ganze Setting des Buches hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte die Gedanken und Gefühle der angehenden Autoren super nachvollziehen.

Alles in allem hat mir die Reihe sehr gut gefallen und ich kann sie nur weiter empfehlen.