Sonntag, 29. Januar 2023

Rezension: Silver and Poison Band 1 von Anne Lück

 Das Cover hat mich bei diesem Buch sofort in den Bann gezogen, deshalb musste ich es einfach lesen. Und der Buchschnitt ist ja wirklich ein Traum. 

Vom Klappentext her, hat mich die Story auch sofort angesprochen. Da ich schon das eine oder andere Buch der Autorin gelesen habe, wusste ich auch, dass ich mit dem Schreibstil gut klarkommen würde. Und dem war auch so. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Leider habe ich erst zu spät das Glossar entdeckt, nachdem an einer oder anderen Stelle der Gedanke kam, dass man die ganze magische Welt etwas besser hätte erklären können. Aber gut, danach konnte ich immer mal wieder hin und her blättern um noch einmal nachzulesen, was es genau mit den verschiedenen Arten auf sich hatte.

Mit Avery kam ich gut klar. Ich fand sie sehr sympathisch und konnte sie auch gut nachvollziehen. Die Geschichte mit Hayes hat mich schockiert, damit hätte ich ja so gar nicht gerechnet, da möchte ich aber nicht zu sehr ins Detail gehen, da ich sonst spoilern würde.

Das einzige was mich gestört hat war, dass nach dem ihre Hand, die doch eine recht schwere Verletzung aufwies, versorgt wurde, keine Sprache mehr davon war. Niemand fragte wie es ihrer Hand ging und sie tat auch auf wundersame Weise nicht mehr weh und das obwohl doch die ganze Geschichte Schlag auf Schlag aufeinander passierte und die Hand keine Zeit gehabt hätte zu heilen. Also da hätte man doch den einen oder anderen Satz noch reinbringen können. Sei es, dass sie eine Schmerztablette nimmt, oder sie eine Bewegung mit der Hand macht, die etwas weh tut. Das komplett tot zu schweigen, war für mich nicht glaubwürdig. 

Das war aber nur etwas Kleines. Sonst hat mir die Geschichte durch und durch gefallen und ich freu mich schon sehr auf Band 2.

Sonntag, 22. Januar 2023

Rezension: Dark Ivy wenn ich falle von Nikola Hotel

 Dies ist nicht mein erstes Buch von Nikola Hotel. Auch nicht das erste, was für mich floppte. Aber bei der tollen Aufmachung konnte ich nicht anders und musste ihr noch eine Chance geben. Ich liebe das Cover und auch die Efeuranken am Schnitt. Das war es dann aber auch von der Liebe.


Mit dem Schreibstil von ihr kam ich ja eigentlich immer gut klar, auch hier konnte ich nur so durch die Zeilen fliegen aber irgendwie hat er hier einen kindischen Eindruck gemacht. So düster und mysteriös wie das Cover wirkt, hätte ich da auch was in der Story erwartet, aber da kam leider gar nichts. Außer, dass die Akademie auf einer einsamen Insel liegt, auf die man nur mit dem Boot kommt und es vielleicht öfter mal regnet. Das war es dann auch. Dark heißt mich mich was anderes.


Die Charaktere waren einfach nur flach. Er, der everybodys Darling, immer hilfsbereit und es nervt ihn, dass er alles in die Wiege gelegt bekommt. Natürlich auch das schönste Zimmer der Akademie. Grausam aber auch. Allgemein scheint er keine schlechten Charakterzüge zu haben.

Eden wollte eigentlich nur durch die High School kommen und gute Noten haben und ist ja eigentlich mit ihrem Außenseitertum das komplette Gegenteil von ihm. Die Liebesgeschichte zwischen ihnen ging mir viel zu schnell. Da kamen für mich überhaupt keine Gefühle auf und schwubbs lagen sie zusammen im Bett, was auch viel zu schnell ging. 


Vom Cliffhanger zum Schluss fang ich mal gar nicht an. Außerdem möchte ich hier gar nicht so viel Spoilern. Ich bin hin und her gerissen, ob ich Band zwei noch lesen möchte. Ich bin mir fast sicher, dass es diesen Cliffhanger nur gibt, um die Leute zum Lesen des zweiten Bandes zu animieren, dann was die Geschichte und alles angeht, ist man nicht gerade in der Versuchung zu Band zwei zu greifen.


Das was ich noch positiv nennen muss, ist das mit der Blackoutpoetry. Das kannte ich vorher noch gar nicht und fand es sehr kreativ. Damit werde ich mich auf jeden Fall noch beschäftigen.


Alles in allem kann man das Buch lesen, muss man aber nicht. Der Hype ist für mich nicht gerechtfertigt. 2,5 Punkte

Montag, 5. Dezember 2022

Rezension: Die Hafenärztin Leben für das Recht auf Liebe von Henrike Engel

 Die Hafenärztin von Henrike Engel war mein erster Versuch mich in das Genre der historischen Romane einzulesen. Vielleicht hätte ich bei der Reihe mit Band 1 anfangen sollen. Man kann sie zwar auch so lesen, da alles wichtige noch einmal kurz angesprochen wird, aber vielleicht sollte ich doch die Vorgänger noch lesen.


Ich muss sagen mit dem Schreibstil kam ich so semigut zurecht. Es hat einfach ein paar Wörter, über die ich immer mal wieder gestolpert bin, die aber zur historischen Geschichte sehr gut passen. Vielleicht komme ich auch besser damit klar, wenn ich noch 2-3 Bücher des Genres gelesen habe. Die Vorgänger werde ich mir auf jeden Fall zu Gemüte führen und vielleicht wird es ja noch mein neues Lieblingsgenre, wer weiß.


Ich mochte auf jeden Fall die gute Mischung aus Krimi und Liebesgeschichte. Hat mich sofort abgeholt obwohl ich manchmal schon etwas das Gefühl hatte, was verpasst zu haben, da mir das Wissen der Vorgänger fehlte. 

Alles in allem bin ich froh, dass ich mich mal außerhalb meiner üblichen Lesegewohnheiten umgesehen habe und aus meiner Lesekomfortzone ausgebrochen bin. Diese Reihe kann ich auf jeden Fall empfehlen.

Samstag, 26. November 2022

Rezension: Book of Night von Holly Black

 Das Cover hat mich sofort angesprochen, weswegen ich nicht dumherum kam es zu lesen. Jedoch kann ich nicht verstehen, dass das Buch mit 'Erster Roman für Erwachsene' beworben wird. Ich habe bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, vielleicht sollte ich das mal nachholen, aber nachvollziehen kann ich es nicht. 

Vom Schreibstil her ist das Buch toll. Ich konnte es fast in einem Rutsch durchlesen. Jedoch hat mich die ganze Geschichte nicht so recht abgeholt. Ich habe keine Ahnung woran es genau lag aber die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich noch in der Anfangserklärungsphase bin und da kam ich das ganze Buch über nicht so recht raus. Vielleicht lag es auch einfach an der nicht wirklich vorhandenen Erklärung der magischen Welt, in der man Dinge mit seinem Schatten machen kann. 

Mit den Charakteren kam ich gut klar. Ich mochte es schon, dass man mit ihnen die Dinge um die belebten Schatten mit ihnen zusammen in Erfahrung bringt. Aber irgendwie hat was gefehlt. Dennoch kann ich die Geschichte empfehlen. Vielleicht geb ich dem Buch später noch mal eine Chance und komme besser damit zu Recht. Die Idee mit den belebten Schatten und der Magie fand ich auf jeden Fall sehr toll.

Mittwoch, 9. November 2022

Rezension: Shatter and Shine von Sarah Stankewitz

 Ich war erst skeptisch, ob ich dieses Buch lesen sollte, da mir der Vorgänger nicht einhundertprozentig zugesagt hat, jedoch kann man die Bücher ja gut getrennt voneinander lesen von daher habe ich diesem Band eine Chance gegeben und was soll ich sagen, es hat mich definitiv nicht enttäuscht.


Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt optisch zum ersten Band weshalb man schon auf einen Blick sehen kann, dass sie wohl zusammen gehören. Auf jeden Fall gewaltig und einfach super schön. Auch passend zum Titel.


Mit dem Schreibstil bin ich super klar gekommen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen so sehr wollte ich mit den Protagonisten mitfiebern.

Da waren mir auch alle super sympathisch. Sie haben auf jeden Fall keine Dinge getan, die man als Leser nicht nachvollziehen konnte. Von daher war für mich alles Schlüssig.


Das einzige Manko, ich habe schon von Anfang an durchschaut, in welche Richtung das alles ging. Es gab zwar noch einen kleinen Twist, den ich nicht komplett durchschaut hatte, aber das bringt mich nicht dazu einen Stern abzuziehen. Alles in allem hat mich das Buch einfach geflasht sodass ich es auch sofort einer Freundin empfohlen habe, da sie Bücher mit diesem Thema sehr gern liest.

Anderen kann ich es natürlich auch nur empfehlen. Ich habs einfach geliebt.

Sonntag, 30. Oktober 2022

Rezension: Rosa kocht vegan von Rosa Roderigo

 Ich bin immer auf der Suche nach guten Kochbüchern und da kam mir dieses hier genau recht. Ich lebe zwar nicht komplett vegan aber möchte gerne ein paar Rezepte in meine Ernährung mit einbinden, die fernab von jeglichen hochverarbeiteten Zusatzprodukten sind. Schon vom Cover her verspricht das Buch für mich Spaß am kochen und auch am Essen. Es macht einen hochwertigen Eindruck auf mich. Vielleicht hätte man die Seiten noch etwas versiegeln können, da beim kochen doch recht schnell Flecken auf den Seiten entstehen, aber ich kann mir auch vorstellen, dass das den Preis noch mal etwas in die Höhe treiben würde. Aber 24€ ist für mich für ein Hardcoverbuch mit so vielen bunten Fotos voll im Rahmen. Der Stickerbogen erschließt sich mir aber nicht so sehr. 


Das eine oder andere Rezept habe ich schon ausprobiert. Die Anleitungen sind leicht verständlich und auch ohne viel Kochknowhow kann man die Rezepte verwirklichen. Ich mochte die Bezeichnungen der Gerichte sehr und auch, dass die Beschreibungen sehr Umgangssprachlich gehalten wurden. Man hat das Gefühl Rosa steht neben einem und erklärt es direkt. Die Fotos sind sehr ansprechend und man hat schon vor dem Kochen direkt Lust auf das Gericht. Alles in allem gefällt mir das Buch sehr gut. Ich möchte es immer wieder zur Hand nehmen und etwas daraus zubereiten und somit meinen Kochhorizont was Vegane Gerichte angeht, erweitern. Ich kann es also nur empfehlen.

Mittwoch, 12. Oktober 2022

Rezension: Spicy Noodles von Marie Graßhoff

 Da dies nicht mein erstes Buch der Autorin Marie Graßhoff ist, wusste ich schon, dass ich gut mit dem Schreibstil klar kommen würde. Den ersten Band der Reihe habe ich nur so verschlungen und auch hier war es schwer das Buch aus der Hand zu legen. 

Das Cover ist auf jeden Fall dem Stil der Autorin treu und von der Art her ähnelt es Band 1 sodass man auf den ersten Blick schon erkennt, dass es eine Reihe ist.

Im Gegensatz zum Vorgänger ist hier die ganze Story etwas seichter. Was keinesfalls negativ zu bewerten ist. Die Haupcharaktere sind eben Grund verschieden. Toma war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich mochte es auch, dass wie in Band eins hier auch wieder  am Anfang einiger Kapitel die  Radioshow eingebracht wird. Das ist ein toller roter Faden der sich da durch die Bücher zieht. 

Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass man mit dem Hauptcharakter Toma alles ergründet. Man weiß nie mehr als er und auch seine Gabe lernen wir mit ihm zusammen kennen.  Ich mochte die kleinen Parallelen zu Hard Liquor. Wobei man den Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben muss, um dieses Buch zu verstehen. Es sind in sich abgeschlossene Geschichten. Aber natürlich ist es toller wenn man die Bücher nacheinander liest, da es so ein runderes Universum ist.

Auf jeden Fall hat mir die Reihe bisher sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Band. 

Sollte man auf jeden Fall gelesen haben.