Sonntag, 12. September 2021

Rezension: Keeper of the Lost Cities von Shannon Messenger

 Etwas an Sophie ist anders. Nicht nur, dass sie hochintelligent ist und damit auch mehrere Klassen übersprungen hat, nein, das junge Mädchen kann die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen. Eine Gabe, die ihr manchmal schier den Verstand raubt. Bis sie Fitz trifft, dachte Sophie, dass sie alleine mit ihrer Gabe ist. Doch er erzählt ihr, dass sie zum Volk der Elfen gehört. Ein neues Leben beginnt für Sophie. Sie darf auf eine Schule in der Welt der Elfen gehen um dort ihre Gabe besser kontrollieren zu können. Doch nicht alles ist schön. Denn ihre menschliche Familie muss sie schweren Herzens hinter sich lassen. Doch immer mehr fragen tun sich in Sophie auf. Wer ist sie wirklich und warum wurde sie in der Menschenwelt versteckt. Denn eins ist klar, eine normale Elfe ist Sophie ebenso wenig wie ein normaler Mensch.


Das Cover des Buches ist super schön mit vielen Details gestaltet. Zuerst dachte ich, dass es eine Art Zug ist, auf dem die beiden Hauptcharaktere da reiten, aber im Laufe der Lektüre kam genau diese Szene vor, sodass es für mich dann doch noch einen Sinn gemacht hat. Auf jeden Fall gefällt es mir sehr gut, auch die Art wie die beiden Charaktere gezeichnet sind.

Der Schreibstil war schön einfach und locker flockig. Also einfach perfekt für Heranwachsende. Die ganze Geschichte war auch nicht schwer zu verstehen und durch und durch spannend. Manchmal hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass Sophie als Charakter ein bisschen zu Erwachsen handelt, aber ich bin auch schon eine ganze Weile aus dem Alter raus. Keine Ahnung ob es nicht doch realistisch ist. Sie nimmt auf jeden Fall vielleicht alles etwas zu leicht hin. Ich hätte mit etwas mehr Drama gerechnet, als sie ihre Menschenfamilie zurücklassen muss. 

Ansonsten finde ich die Geschichte durch und durch gelungen. Auch wenn ich so überhaupt nicht der Zielgruppe entspreche, so hat es mir auch echt gut gefallen. Ist also nicht nur was für Kinder und Jugendliche sondern auch für Erwachsene, die seichte Fantasy mögen. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen und freue mich auf einen weiteren Band, da die Geschichte noch nicht auserzählt ist und noch die eine oder andere Frage geklärt werden muss. Die Welt in der die Elfen leben ist auch echt gut beschrieben. Also alles recht gut durchdacht.

Mittwoch, 8. September 2021

Rezension: Der Nachlass von Jonas Winner

 In der Trauer rücken viele Familien wieder eng zusammen. So auch die Familie Laurent, als Hedda stirbt. Nicht nur ihre Kinder, sondern auch ihr Bruder kommt zu ihr nach Berlin um Abschied zu nehmen. Als das Testament eröffnet wird, kommt es zu einer bösen Überraschung. Nur ein Familienmitglied kann Heddas Vermögen erben. Und um zu gewinnen müssen 27 Aufgaben gelöst werden. Der mit den meisten Punkten bekommt das Erbe.



Das Cover finde ich sehr passend für den Inhalt des Buches. Es ist schlicht aber auch sehr düster, wie es sich für einen Thriller so ziemt. Ich kam mit dem Schreibstil super klar. Ich konnte die Zeilen nur so überfliegen und fand auch, dass die Kapitel eine schöne Länge habe. Der Klappentext verspricht eine spannende Story, was aber nur zum Teil eingehalten wurde. Ich fand, dass die Geschichte manchmal etwas chaotisch war mit den ganzen Zeitsprüngen. Ich hätte etwas lineareres besser gefunden. Aber das ist meine persönliche Vorliebe. An manchen Stellen hatte das Buch ein paar kleine Längen, in denen ich nur etwas quer gelesen habe. Aber das ist auch mal okay. Ich habe mit einigem gerechnet, jedoch nicht so richtig mit dieser Auflösung. Also konnte mich der Thriller auf jeden Fall noch überraschen.
Das Buch ist eine spannende kurzweillige Geschichte, die ich empfehlen kann.

Dienstag, 31. August 2021

Rezension: Kate in waiting von Becky Albertalli

 Kate und Anderson sind schon lange beste Freunde. Sie teilen einfach alles, vor allem die Liebe zu Musicals. Als Matt im Theater-Kurs auftaucht, bekommt diese Freundschaft einen kleinen Knick. Denn er ist talentiert und super attraktiv und somit genau Kates Typ. Doch auch Anderson ist hin und weg...


Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört. Die Sprecherin Dagmar Bittner hat einen sehr guten Job gemacht. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt, da sie sehr viel Farbe in der Stimme hat und auch hin und wieder die Stimme verstellt hat.

Ich mochte es sehr, dass die Kapitel nicht Kapitel heißen, sondern der Prolog Overtüre und die folgenden Kapitel Szenen. Also super passend zur ganzen Thematik des Theaters und Musicals. 

Durch das Buch habe ich einen guten Eindruck bekommen, wie es so in einer Schulaufführung abläuft. Ich konnte mich auch super hineinversetzen.

Allgemein war ich nun Alterstechnisch nicht gerade in der Zielgruppe weshalb ich es hin und wieder etwas kindisch fand. Und ich hatte auch recht schnell durchschaut in welche Richtung es gehen und wie es enden wird.

Aber ich glaube für die richtige Gruppe ist es auf jeden Fall ein gelungenes Buch. Ich kanns weiter empfehlen.

Donnerstag, 26. August 2021

Rezension: Beyond Eterinty von Greta Milán

 Mit alten römischen Göttern hat Nayla nicht wirklich viel am Hut. Doch nach einem Autounfall, den sie ohne einen Kratzer überlebt, wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Denn nicht nur, dass an ihrer Schule nun zwei mysteriöse Typen auftauchen, die etwas zu verbergen haben sondern auch ihr Geheimnis erwacht. Denn Nayla wurde von einer rachsüchtigen Göttin verflucht und sie darf sich nicht verlieben...


Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Es hat auf jeden Fall etwas göttliches, was mir sehr gut gefällt. Auf jeden Fall zieht es die Blicke auf sich und in einem Buchladen hätte ich es in die Hände genommen um den Klappentext zu lesen, der eine spannende Story verspricht und diese auch hält.

Der Schreibstil ist schön einfach und ich finde, dass die Kapitel auch eine schöne Länge haben. 


Die Geschichte braucht etwas, um in Fahrt zu kommen. Anfangs fand ich es ein kleines bisschen langweilig, aber schlimm war es nicht, da ich recht schnell zu den spannenden Stellen gelesen habe. Nayla als Charakter war mir sehr sympathisch. Auch ihre Freunde Dee und Matt waren super. Die Gegenspielerin hätte noch etwas mehr Raum bekommen können, aber das möchte ich jetzt nicht als Minuspunkt anrechnen.

Mir kam die Mythologie ein kleines bisschen zu kurz. An manchen Stellen wurde zwar was erklärt aber etwas mehr hätte man da schon rausholen können. 

Aber alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

Freitag, 20. August 2021

Rezension: Zeit der Kirschen von Nicholas Barreau

 Wie ging es eigentlich mit Aurélie und André aus 'Das Lächeln der Frauen' weiter? 'Die Zeit der Kirschen' ist die Fortsetzung dieses Bestsellers, den ich auch nur so verschlungen habe. Die Beiden sind jetzt nun schon ein Jahr ein Paar und der Valentinstag steht vor der Tür. Für André das perfekte Datum um Aurélie einen Heiratsantrag zu machen. Doch bevor er dazu kommt, geschieht etwas unerwartetes. Aurélies kleine Restaurant bekommt einen Michelin Stern, doch genauso schnell kommt heraus, dass es wohl zu einer Verwechslung gekommen ist.Es dauert auch nicht lange, bis sich der Koch meldet, der den Stern eigentlich verdient hat. Aurélie und er treffen sich und finden sich nicht unsympathisch. Doch nun wird André mit seiner Eifersucht konfrontiert. Gibt es für Beide noch ein Happy End?


Auch hier konnte ich nicht mit dem Hörbuch aufhören. Ich mochte es sehr, dass es zwei unterschiedliche Sprecher waren und man somit das Gefühl hatte, Aurélie und André erzählen dem Hörer ihre Geschichte selbst. Ich war sofort wieder in der Geschichte drin und habe mit Beiden geliebt und gelitten. Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Es passt auf jeden Fall zur Story und ist ein richtiges 'Wohlfühlcover'.Ich finde es sehr gut, dass es in diesem Buch kein Unnötig in die Länge gezogenes Drama gibt. Klar, es gibt ein oder zwei Missverständnisse, die wohl ziemlich schnell durch eine Unterhaltung aus der Welt zu schaffen sind, aber davon will ja niemand lesen, der so einen Liebesroman in die Hand nimmt. Ich finde es auch sehr schön, dass dieses Buch keine erotischen Szenen braucht um ein Liebesroman zu sein. Es ist mal erfrischend das so zu lesen. Auch wenn ich hin und wieder nur die Augen verdrehen konnte, weil Beide so unglaublich stur sind, so sind sie mir so was von sympathisch, dass ich schon fast traurig bin, dass das Buch zu Ende ist. Vielleicht gibt es ja noch einmal ein Wiedersehen mit Aurélie und André. 

Donnerstag, 19. August 2021

Rezension: Die Tote mit der roten Strähne von Kathleen Kent

 Detective Betty Rhyzyk, die eigentlich aus New York kommt und polinische Wurzeln hat, hat es ins Drogendezernat nach Dellas verschlagen. Sie entstammt einer Cop Dynastie und ist sehr auffällig durch ihre roten Haare. Doch auch mit ihrer Homosexualität eckt sie in Texas oft an. Bei ersten Einsatz, den sie leitet, entkommt der Drogenboss und sie versucht alles ihren Kollegen zu rächen und ihre Ehre wieder herzustellen. 


Mich hat von Anfang an das Cover angesprochen. Die roten Flügel passen sehr zum Titel, da dort eine rote Strähne angesprochen wird. Ansonsten ist es sehr schlicht, wie manche Thriller Cover nun mal sind. 

Der Klappentext verspricht spannende Lesestunden, die das Buch definitiv auch halten kann, da ich es an einem Tag durchgelesen hatte. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, was auch am super einfachen Schreibstil lag. Auch die Kapitel hatten eine schöne Länge.


Zuerst dachte ich, dass es eine ganz schön langweilige Geschichte werden würde, doch dann ging es Schlag auf Schlag und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Betty als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Vor allem, da auch noch mit angesprochen wird, wie schwer es doch eine lesbische Frau hat. Nicht nur bei der Polizei sondern auch in Texas an sich. Oft sieht sie sich mit Anfeindungen konfrontiert, die sie jedoch gut abblocken kann. 

Es gab gute Wendungen im Buch, mit denen ich nicht gerechnet habe. 


Das Buch hat mich durch und durch gut unterhalten und ich kann diese spannende Lektüre nur weiter empfehlen. Ich hoffe, ich habe nicht das letzte mal von Detective Betty Rhyzyk gelesen.

Montag, 16. August 2021

Rezension: Die Verlorenen von Simon Beckett

 Die Verlorenen ist mein erster Thriller von Simon Beckett. Von meinem Freund habe ich schon viel Gutes über diesen Autor gehört und er liest recht wenig.

Das Cover ist für Simon Beckett typisch sehr schlicht in schwarz/Weiß gehalten. Was mir für einen Thriller auch sehr gut gefällt. Ich finde auch, dass man gut erkennt, dass es sich um ein Buch des Autors handelt.
Der Klappentext verspricht eine spannende Story, welches aber meiner Meinung nach nicht gehalten wurde.
Der Sprecher des Hörbuchrs war sehr angenehm und hat die Geschichte auch super rüber gebracht, hat seine Stimme je nach Charakter verstellt und dem Hörbuch so viel Leben eingehaucht.

So spannend wie ich dachte, dass es wird, so langweilig war es leider zwischendrin. Es gab einige Längen und vieles war für mich ziemlich durchschaubar. Außerdem hatte ich bei Jonah das Gefühl, dass er unbesiegbar wäre. Er war schon etwas angeschlagen mit seinem kaputten Knie und den Krücken konnte ich aber dennoch gegen Angreifer wehren ohne, dass ihm viel passiert wäre. Das war für mich etwas unrealistisch.
Das Ende war auch recht konstruiert, und auch wieder recht durchschaubar, was ich nicht gut fand.
Dieses Buch konnte mich leider nicht so gut überzeugen. Ich werde mir jedoch auf jeden Fall mal die älteren Thriller von ihm ansehen.