Montag, 15. Juni 2020

Rezension: It was always you von Nikola Hotel

Als Ivy von ihrem Stiefvater nach Hause zitiert wird, fliegt sie mit einem Grummeln im Bauch. Schon auf dem Flug begegnet sie ihrem Stiefbruder Asher wieder, der dieses Grummeln nur noch verstärkt. Zu Hause angekommen, geht es weiter. Sie fühlt sich nicht willkommen, obwohl die Haushälterin und ihr Sohn sie mit offenen Armen empfangen. Ihrem Stiefvater scheint es nicht gut zu gehen und auch ihr Bruder Noah scheint zu rebellieren.


Mich hat hier das Cover sehr angesprochen. Ich fand auch die Idee mit den Handletterings sehr schön. Wobei ich mir da etwas mehr versprochen habe. Sie waren schön klar, aber irgendwie nicht das besondere, was ich mir versprochen habe. Dafür, dass es auf dem Cover groß angekündigt war.
Der Schreibstil war locker flockig und ich konnte das Buch schnell durchlesen. Geschrieben war es aus der Sicht von Ivy. Wobei mir das eine oder andere Kapitel aus Ashers Sicht sicherlich auch gut gefallen hätte.

In den ersten Seiten hat mir Ivy eigentlich ganz gut gefallen. Bis sie Asher im Flugzeug sieht, da ist es dann vorbei und sie wird zum weinerlichen 'keiner hat mich lieb'- Mädchen. Natürlich geht das dann auch weiter, wenn sie auf der 'Insel' ist.
Prinzipiell war die Geschichte ja recht gut durchdacht und auch mit der ganzen Vergangenheit in sich schlüssig. Aber es war an sich irgendwie nichts Neues. Außerdem nervte mich Ivy dann doch sehr. Asher und Noah konnten das ganze auch nicht wirklich herausreißen. Denn wie Erwachsene haben auch sie sich nicht wirklich verhalten.
Man kann das Buch lesen, muss man aber nicht.

Donnerstag, 21. Mai 2020

Rezension: Lips don`t lie von Ginger Scott

Ich hatte mal wieder Lust auf eine süße kleine Liebesgeschichte, die ich hier zum Teil von Tristan und Riley auch bekommen habe. Es geht hierbei nicht nur um die beiden und ihrer Liebe zu Basketball sondern auch um Tristans Mitgliedschaft in einer Gang, die berühmt berüchtigt ist. 
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es wirkt sehr fröhlich und verspricht auch ein Happy End der ganzen Story.
Der Schreibstil war einfach und schnell zu lesen und ich konnte nur so durch die Kapitel fliegen. Ich habe es sehr gemocht, dass die Geschichte von beiden Charakteren erzählt wurden. So konnte man auch sehr gut in die Gefühlswelt von den Protagonisten eintauchen.
Die beiden Hauptcharaktere haben mir sehr gut gefallen. Vor allem Tristan, der eigentlich ein böser Bad Boy in einer Gang zu sein scheint aber dann doch ein sehr weiches Herz hat. Diese Gegensätzlichkeit kam immer sehr gut raus. Man konnte bei ihm auch sehr schön sehen, wie er sich weiter entwickelt hat.
Riley ist ein sehr toughes Mädchen. Sie hat einen Dickschädel und lässt sich nichts sagen. Ich mochte auch den Gegensatz sehr, dass Riley nur noch ihren Vater hat und Tristan seine Mutter.
Nun aber dazu, warum das Buch nur drei Sterne bekommen hat. Zuerst war mir das Basketballthema viel zu Vordergründig. Vor allem weil auf dem Klappentext nirgends davon die Rede war. Vielleicht hätte ich es mir dann noch mal überlegt das Buch zu lesen. Ich bin nicht so der Freund von solchen sportlichen Sachen.
Dann hat es mir einfach zu lange gedauert, bis die Story richtig an Fahrt aufgenommen hat. Bis 2/3 hat die Geschichte nur so vor sich hin gedümpelt um dann aber beim letzten drittel schön Spannend zu werden. Ich bin schon froh, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe.
Alles in allem war es eine schöne Geschichte, die zwar etwas gebraucht hat um Spannung aufzubauen mich mit dem Schluss aber doch überzeugen konnte. Ein gutes Buch für Nebenbei.

Donnerstag, 7. Mai 2020

Rezension: Rebel Heart von Penelope Ward und Vi Keeland

Auf einer Familienfeier von Rush erkennt die schwangere Gia, dass ihr One Night Stand und der Vater ihres Kindes, Rushs Bruder ist. Davon viel zu aufgewühlt kann sie es ihm nicht sofort anvertrauen. Ob das nicht ein Fehler ist?

Nachdem ich den ersten Band so inhaliert habe, musste ich natürlich auch den zweiten Band lesen. Der Schreibstil war gewohnt einfach und schnell zu lesen. Ich mochte es sehr, dass auch hier die Kapitel aus zwei Sichten beschrieben werden. Einmal aus Sicht von Gia und einmal aus Rushs Sicht.
Das Cover gefällt mir auch sehr gut und passt auch top zum ersten Band. Man sieht also sofort, dass es sich um eine Reihe handelt.

Leider konnte mich diese Geschichte rein gar nicht überzeugen. Mir ging vieles viel zu schnell. Es gab auch zu viel blah blah und zwischendrin war eine ganz schöne Länge, die ich ziemlich langweilig gefunden habe. Es hatte für mich eher diese Eindruck, als ob schnell was hingepfeffert werden musste aber von Herzblut kann man da nicht reden. Elliott hätte viel mehr Drama herausbeschwören können. Viel zu schnell hat er alles so hingenommen wie es sich Rush ausgedacht hat. Außerdem hat Gia auch nicht gerade den Anschein gemacht, als ob sie bei Rush bleiben wollen würde. So eine richtige Aussprache gab es irgendwie auch nicht und zum Schluss war alles schön eitel Sonnenschein.
Leider enttäuschend

Samstag, 11. April 2020

Rezension: Tödliche Schwestern von Andreas Oetker

Zara und Zoe sind Zwillingsschwestern aber dennoch sehr gegensätzlich. Die eine arbeitet bei Europol und die andere ist die Fürstin und spielt in der Mafia ihre Spiele. Für einen neuen Fall tauschen beide wieder die Plätze und nehmen die Identität der Anderen an.

Das Cover des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das schwarz weiße mit dem rötlichen Titel und dem roten Tuch ziehen auf jeden Fall die Blicke auf sich. Der Klappentext verspricht spannende Lesestunden. Der Schreibstil ist schön einfach und ich konnte das Buch schnell durchlesen. Ich fand es auch schön, dass die Kapitel aus unterschiedlichen Sichten beschrieben werden, was mir aber mit der Zeit doch etwas zu viel wurde, weil mir da einfach zu viele Charaktere ein Kapitel bekommen haben.  Allgemein kamen ständig neue Namen hinzu, die man vorher noch nie gelesen hat und die auch nur einmal genannt worden. Das war etwas verwirrend und ich hatte immer das Gefühl, dass ich irgendetwas verpasst habe. 
Allgemein hat sich bei mir nicht wirklich Spannung aufgebaut. Erst die letzten Seiten fand ich wieder richtig mitreißend. Die Zwillinge waren für mich etwas zu unbesiegbar. Die Szene mit dem LKW zum Schluss hätte für mich auch von einer Alarm für Cobra 11 Folge kommen können und war sowas von unrealistisch. Auch bei Zara gab es hin und wieder so Situationen bei der ich mir auch so meinen Teil dachte.
Zwischendrin hatte ich öfter mal das Gefühl, dass es vielleicht besser gewesen wäre, den ersten Band auch gelesen zu haben. Deshalb denke ich, dass es wohl doch gut wäre die Bücher nacheinander zu lesen und nicht von einander unabhängig. Leider konnte mich das Buch gar nicht so mitreißen wie es hätte sein können. Sehr schade. Aber vielleicht gefällt es jemandem, der den Vorgänger gelesen hat um einiges besser.

Dienstag, 31. März 2020

Rezension: Blutgott von Veit Etzold

Der Blutgott treibt im Internet sein Unwesen und sucht dort nach Minderjährigen, die Morde für ihn begehen. Unter 13 um keine Bestrafung befürchten zu müssen. Mit diesen Taten prahlen sie im Internet und rufen damit Nachahmer auf. Clara Vitalis und ihre Kollegen nehmen sich diesen Fall an und versuchen dem Blutgott eine Falle zu stellen.

Das Cover hat mich sehr neugierig gemacht. Es besteht nur aus einem Zeichen auf hellem Grund und dem Titel/Autor. Es ist sehr schlicht aber es zieht auf jeden Fall die Blicke auf sich. Sehr schön finde ich auch, dass dieses Zeichen im Buch aufgenommen wird. Der Klappentext ist für meinen Geschmack etwas zu lang aber er verspricht dennoch spannende Lesestunden ohne zu viel zu verraten.
Mit dem Schreibstil kam ich sehr gut klar. Auch die kurzen Kapitel haben mir sehr gut gefallen, da man schnell mal noch eins mehr liest, als man sich eigentlich vorgenommen hatte. Die Story an sich ist auch in drei Bücher unterteilt, die immer einen passenden Liedtext als Aufhänger haben, was ich auch sehr interessant finde.
Es ist zwar ein weiterer Teil einer Reihe, jedoch muss man die vorherigen Bände nicht gelesen haben, was ich auch immer sehr gut finde. Man bekommt zwar ein paar Bröckchen aus anderen Büchern aber es ist immer nur so viel wie man für ein Verständnis braucht und bestimmt für Leser, die die vorherigen Bände kennen dadurch nicht langweilig.
Von den Charakteren bekommt man auch nur so viel geliefert, wie man braucht. Sie werden also nicht zu tief gezeichnet, was mir recht gut gefiel. Nichts ist nerviger als zu viel Privatleben in einem Thriller.
Auch wenn ich volle Sternenzahl vergeben habe, habe ich ein paar kleine Dinge, die ich anmerken muss. Dabei geht es um das Zeichen auf dem Cover, das zwar angesprochen wird, jedoch wird es ab der Hälfte leider nicht mehr theamtisiert. Ich hoffe, dass es da vielleicht einen zweiten Band geben wird, der etwas mehr erklärt. Da es ein offenes Ende gibt, kann es ja gut sein, dass die Story weiter geht. Außerdem finde ich es auch recht komisch, dass die Morde aufhören während sie aktiv mit dem Blutgott mit Videos kommunizieren. Da der Täter ja doch immer wieder alle anspricht.

Aber alles in allem hat mich dieser Thriller sehr mitgerissen. Alle, die es sehr blutig und brutal mögen, die kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.

Sonntag, 22. März 2020

Rezension: Feeling close to you von Bianca Iosivoni

Um das nötige Geld fürs College zusammen zu bekommen streamt Teagan nachts Videospiele online und ist damit gar nicht so unerfolgreich. Als sie in einem der Spiele mit einem noch erfolgreicheren Spieler in Kontakt kommt nimmt eine spannende Liebesgeschichte seinen Lauf.

Das Cover ist sehr einfach gehalten aber dennoch sehr schön. Da der erste Band von dieser Serie noch einmal herausgekommen ist und ein ähnliches Cover hat, passen sie auch super zusammen. Ich denke, dass es obwohl es so dezent ist, trotzdem gut bei den Lesern ankommt und auch im Buchladen den Blick auf sich zieht.
Mit dem Schreibstil bin ich super zurecht gekommen und konnte somit das Buch nur so verschlingen. Ich mochte es sehr, dass die Charaktere die Story auch aus ihrer Sicht erzählt haben. So bekommt man immer etwas mehr Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten. Auch die Konversation der Beiden hat mir gut gefallen, weil es den Fließtext etwas aufgelockert hat. auch wenn ich es an manchen Stellen etwas lang fand. Aber so kommuniziert man nun mal, wenn man sich online kennen gelernt hat.

Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich manchmal etwas mit den ganzen Videospielnspielungen überfordert war. Ich glaube dadurch schießt man sich etwas zu sehr auf die Spielerszene ein und lässt die, die sich nicht so auskennen etwas außenvor. Ich hatte zwar von den Spielen schon namentlich gehört aber wusste leider nicht so recht worum es dabei geht. Da hätte man vielleicht die eine oder andere Erklärung noch mit reinpacken können.
Was noch ein kleiner Kritikpunkt ist, ist das Drama zum Schluss. Ich verstehe schon, dass da noch was kommen musste, aber das hätte für meinen Geschmack etwas anders ausfallen können. Ich verstehe, dass Parker Probleme hat aber wenn man jemanden mag dann ghostet man ihn nicht einfach (Ich hoffe, ich hab jetzt nicht zu viel verraten). Das ging für mich gar nicht und hätte man auf jeden Fall anders lösen können.

Alles in allem hat mir die Story echt gut gefallen, kann mir jedoch vorstellen, dass es für Menschen, die sich nicht so in der Videospielszene auskennen Probleme bereiten könnte.

Sonntag, 8. März 2020

Rezension: Unter der Erde von Stephan Ludwig

Eigentlich wollte Elias Haack, ein Horrorschriftsteller, nur seinen Großvater besuchen, der ihn zu seinem Geburtstag eingeladen hat. Doch dieses Vorhaben steht unter keinem guten Stern, denn schon bei der Ankunft hat Elias einen Unfall, der ihn länger in Velkow verweilen lässt, als er eigentlich wollte. Als unerwartet sein Großvater stirbt macht sich Elias daran im kleinen Dörfchen nach seinen Wurzeln zu suchen.

Das Cover gefällt mir sehr gut. In einem Buchladen hätte ich es sicherlich auch aus Interesse in die Hand genommen um herauszufinden, was das Haus und der Titel 'Unter der Erde' miteinander zu tun haben. Der Klappentext verspricht spannende Lesestunden aber verrät dabei nicht zu viel. Der Schreibstil ist locker flockig und ich konnte das Buch schnell durchlesen. In manchen Kapiteln gibt es Stellen die Kursiv sind und von anderen Personen handelt. Auch finde ich es ganz gut, wie die Vergangenheit Elias bei seinem Großvater mit eingebaut wurde. Denn Vergangenheit und Gegenwart gehen ineinander über. Das habe ich so noch gar nicht gesehen und fand es eine super Lösung. Die Geschichte seines Großvaters, die immer mal eingestreut wird, hätte man vielleicht vor den jeweiligen Kapiteln kennzeichnen können. Manchmal war ich da etwas irritiert.
Der Cahrakter Elias war gut gezeichnet. Ich fand ihn sehr sympathisch und man merkt auch seine Entwicklung, die auch damit einhergeht, dass er sein Äußeres ändert. 
Die Geschichte an sich war sehr spannend gestaltet. Ich hatte so gar keine Idee, in welche Richtung es eigentlich gehen wird und war am Ende vielleicht doch ein kleines bisschen Enttäuscht, dass nicht noch mehr dahinter steckt als es eigentlich war.
Aber dies hat dem ganzen keinen Abbruch getan. Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.