Montag, 15. April 2019

Rezension: Prince of Passion. Nicholas von Emma Chase

Ein Buch, dass ich wieder nur so verschlungen habe. Das Cover an sich gefällt mir nicht sonderlich gut, but don't judge a book by its cover! Ist wirklich die Frage, ob ich es im Buchladen in die Hand genommen hätte. Aber wahrscheinlich auf Grund des Titels schon. Im Buch selbst sind auch die Cover der Folgebände abgebildet und die sagen mir mehr zu, auch wenn sie im selben Stil gehalten sind. Vielleicht ist das gerade die Art, die mir hier nicht zusagt. Aber so sehr wie ich das Cover nicht ersehen kann, so sehr mag ich das innere. Olive ist eine super sympathische Protagonistin, die immer einen frechen Spruch auf den Lippen hat. Ud Nicholas fand ich auch super sympathisch. Eigentlich mochte ich keinen der Hauptcharaktere nicht. Aber natürlich gab es da auch den einen oder anderen Fiesling, den man am liebsten an die Wand klatschen wollte. Aber genau das hat die Spannung ins Buch gebracht. Ich fand die erotischen Stellen auch nicht übertrieben, da habe ich wirklich schon schlimmer und vor allem nervigeres gelesen. 
Das Drama war ein bisschen vorhersehbar, aber es musste ja irgendetwas passieren. Ich fand es nicht so schlimm, immerhin war ja alles relativ schnell geklärt und es war kein unnützes Drama.
Hier gibt es definitiv eine Leseempfehlung. ich bin sehr auf die Folgebände gespannt.

Rezension: Wenn du das hier liest von Mary Adkins

Schon beim ersten Blick hat mich dieses Cover sehr angesprochen. Irgendwie hat es mich in seinen Bann gezogen, warum auch immer. Wenn man genau hinschaut, wird auch hier schon eine kleine Geschichte erzählt, da man zwei Menschen vor ihren Laptops sieht. Was ja auch die Story gut zusammenfasst. Wenn man den Schutzumschlag abnimmt, dann wird das Buch noch schöner. Auf den ersten Blick scheint es nur ein weißer Einband zu sein, aber wenn man es in der Sonne dreht, dann sieht man, dass es in den schönsten Farben changiert. Ich liebe diesen Effekt einfach.
Das Buch ist nur im Stil von Emails und anderem Schriftverkehr wie SMS gehalten. Dies ist auf jeden Fall nicht jedermanns Sache aber ich habe es sehr genossen, da ich solche Bücher neben den durchgängigen Texten sehr erfrischend finde. Es war einfach und schnell zu lesen. Ich habe das Buch auch innerhalb eines Tages durch gelesen. Ich fand es auch super, dass es nicht nur Email Korrespondenzen sind sondern auch Spammails oder anderes dazwischen ist. Das hat mich das eine oder andere Mal schon schmunzeln lassen. Eigentlich dachte ich auch, dass es sich mehr um den Blog von Iris dreht. Doch dieser wird leider nicht so oft in den Fokus gerutscht wie ich mir das gewünscht habe. Man konnte sich zwar gut in sie hineinversetzen und ihren Werdegang miterleben aber dennoch hat mir da irgendetwas gefehlt. Es war ein bisschen wenig, dafür, dass es um ihren Blog ging. 
An und für sich hat mir das Buch gar nicht so schlecht gefallen. Mir war es nur schwer, mich so richtig auf die Charaktere einzulassen, da man recht wenig von ihnen erfährt. Man konnte sich nicht so richtig in sie hineinversetzen und vor allem nicht mit ihnen anfreunden. Vielleicht wäre ein Mix aus Mailkorespondenz/Blog und Text gar nicht so verkehrt gewesen. 
Für ein Buch zwischendurch ist es auf jeden Fall geeignet. Ansonsten bin ich der Meinung, man hätte mehr aus der Story herausholen können.

Montag, 8. April 2019

Heartless Kuss der Diebin von Sara Wolf

So sehr mich dieses wunderschöne Cover auch angesprochen hat, so sehr hatte ich meine Probleme mit diesem Buch. Normalerweise verschlinge ich solche Bücher regelrecht aber bei diesem ist bei mir leider der Funke nicht übergesprungen. Warum genau? Dahinter bin ich leider nicht gestiegen. Immerhin war es eigentlich einfach zu lesen, da der Schreibstil gar nicht verkehrt ist. Aber irgendwas steht wohl zwischen mir und dem Buch. Vielleicht gebe ich ihm irgendwann noch eine Chance und komme etwas besser damit klar. Spätestens, wenn der nächste Teil raus ist, werde ich wohl den ersten noch einmal lesen. Die Story an sich fand ich nämlich gar nicht so schlecht. Die Idee mit der Herzlosen und den Hexen. Aber irgendwie war mir Zera nicht herzlos genug. Ich hätte sie mir irgendwie kühler vorgestellt. Aber nein, sie verzehrt sich nach dem Prinzen, der auch noch verdeckt seinen Untertanen hilft. Irgendwie war mir alles viel zu konstruiert und zu weich. Schade eigentlich, aber vielleicht wird der zweite Teil besser?

Montag, 1. April 2019

Rezension: Kaschmirgefühl von Bernhard Aichner

Von Bernhard Aichner kannte ich vorher nur Thriller, die mir aber sehr gut gefallen haben. Als ich den Titel 'Kaschmirgefühl' gelesen habe, habe ich mich schon gefragt, was für eine Art Thriller sich dahinter verstecken könnte. Umso überraschter war ich, als ich herausgefunden habe, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt.
Nun denn man möchte ja keinen Autor nur in eine Genrerichtung drängen und so gab ich dem Buch eine Chance.
Die Aufmachung ist sehr süß. Das kleine Büchlein liegt gut in der Hand und man kann das gestrickte auf dem Cover leicht erfühlen. 
Wenn man das Buch aufschlägt ist man erst einmal ein bisschen verwundert. Es ist nur im Gesprächsstil geschrieben. Keine einzige Seite ist komplett mit weiterführendem Text vollgeschrieben sondern wirklich nur ein Gespräch an einem Telefon wird beschrieben.
Dadurch konnte ich nicht so richtig zu den Charakteren finden. Man erfährt wenig über sie und vor allem auch über ihre Gefühle. Bei den erzählten Geschichten ist man sich nie sicher, was wahr ist und was nicht, wobei der Autor am Ende der Story einen guten runden Abschluss gegeben hat. Der Schreibstil ist wie von Aichner gewohnt, locker flockig  mit einem gewissen Witz.
Man kann das Buch mal in einem Abend weglesen, aber man muss es nicht unbedingt gelesen haben.

Donnerstag, 28. März 2019

Rezension: Sadie von Courtney Summers

Mit seinem Knallroten Cover wird das Buch wohl jedem im Buchhandel auffallen. Mich hat es klar angesprochen und ich war gespannt worum es in dieser Geschichte geht. Sofort war mir bewusst, ich muss dieses Buch lesen und herausfinden, ob Sadie den Mord an ihrer Schwester Maddie aufklären kann.
Man merkt gleich auf den ersten Seiten, dass das Buch nicht schier nach und nach heruntererzählt wird. Es ist wie eine zweigeteilte Geschichte, auf der einen Seite ein Jornalist, der einen Podcast zum Thema Sadie und Maddie macht und zum anderen, Sadies Geschichte aus der Ich-Perspektive.
Anfangs war es für mich etwas schwer in die Story hineinzukommen. Durch die Podcast Geschichte kam ich sehr schnell durch, nur Sadies Erzählstrang fand ich anfangs etwas langweilig. Ab dem ersten Drittel nimmt die Spannung aber sehr schnell Fahrt auf und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Immer mehr Schnipsel wurden dem Leser hingeworfen und so hat sich nach und nach eine Runde Story gewoben. Auch wenn ich anfangs etwas Probleme hatte, so kam ich sonst sehr gut mit dem Schreibstil klar. Ich konnte es dann schnell lesen und war von der Richtung der Geschichte überrascht. Damit hatte ich so nicht gerechnet vor allem beim Klappentext.
Das Ende ließ mich zwar etwas unbefriedigt stehen, aber alles in allem hat mir das Buch super gut gefallen und ich kann es absolut weiter empfehlen.

Mittwoch, 27. März 2019

Rezension: Witchmark von C.L.Polk

Inhalt: 
Miles Singer ist Arzt und er ist auf der Flucht vor seiner Vergangenheit. Eines Tages wird er zu einem Notfall gerufen. Als Miles den Sterbenden untersucht, stellt er mit Erschrecken fest, dass dieser die Aura einer Hexe hat. Aber noch schlimmer, der Vergiftete hat erkannt, dass auch Miles das Hexenmal trägt.

Die Geschicke Aelands werden von den adligen Sturmsängern bestimmt. Ihre legitimierte Magie hat dem Land unvorstellbaren Fortschritt gebracht, es aber auch in einen fürchterlichen Krieg gestürzt. Die Soldaten kommen völlig verändert aus dem Krieg zurück. Miles Singer ist Arzt. Um den zurückkehrenden Soldaten zu helfen, kann er seine magischen Fähigkeiten nur heimlich einsetzen. Kämen sie ans Licht, würde er in einem Asylum eingesperrt. Als Miles zu einem Sterbenden gerufen wird, der wohl vergiftet wurde, bleibt ihm keine Wahl: Zusammen mit einem schönen Amartine, der zwischen der Welt und dem Totenreich wechseln kann, versucht er den Mordfall aufzuklären. Hinter all dem verbirgt sich aber ein Geheimnis, dessen Abgründigkeit kaum abzusehen ist: Wohin sind die Seelen der Gefallenen verschwunden?

Meinung:
Ich habe mich durch das Cover für das Buch entschieden. Es hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Eines Nachts ist mir sogar aufgefallen, dass der Schriftzug im Dunkeln leuchtet, was ich auch ziemlich cool fand. Es ist immerhin mal etwas anderes und bisher ist mir sowas selten untergekommen.
Ich habe ein bisschen gebraucht um in die Story reinzukommen. Immer wieder bin ich am Schreibstil gescheitert, was etwas meinen Lesefluss gehemmt hat und ich vielleicht dadurch auch länger für das Buch gebraucht habe, als ich sonst für Bücher brauche. Es ist also nichts für jedermann, aber wenn man sich erst einmal dran gewöhnt hat, dann kommt man wohl doch ganz gut durch.
Ich mag es sehr, dass es mehrere Erzählstränge im Buch gibt. Also nicht nur den Mord, den es zu klären gibt, sondern auch um seine Arbeit als Arzt und den Versuch seine magischen Fähigkeiten zu verheimlichen. Auch werden immer wieder die Schauplätze gewechselt, was die ganze Sache spannend gestaltet.
Für Fantasybegeisterte, mit einem Hang für Krimi ist es auf jeden Fall geeignet.

Dienstag, 26. März 2019

Rezension: Niemalswelt von Marisha Pessel

Das Thema 'und täglich grüßt das Murmeltier' wurde schon öfter aufgegriffen. Sei es die Serie Supernatural oder der Kinofilm 'Happy Deathday'. Immer wieder befindet sich der Protagonist im gestern wieder. 
Bei Niemalswelt war ich erst etwas skeptisch. Würde es auch so werden, wie in den Stories die ich schon kannte? Würde es mit der Zeit langweilig werden, da die Protagonisten immer wieder das Gleiche passierte? Aber nein, was das anging, so wurde ich von der Geschichte wirklich überrascht. Es war nicht so eine 'und täglich grüßt das Murmeltier' - Geschichte. Im Gegenteil. Noch eine Art Thriller war hier mit verstrickt. Die Protagonisten mussten den Tod ihres Freundes Jim aufklären, was noch mehr Pepp in die Geschichte gebracht hat.
Der Schreibstil war hin und wieder etwas holprig. Es gab viele Sätze, die verschachtelt und lang waren, sodass ich beim Lesen darüber gestolpert bin. Aber mit der Zeit hatte ich mich ganz gut damit arrangiert. 
Mit den Charakteren kam ich gut klar. Ich fand sie alle für sich Liebenswürdig. Man hat genau so viel von ihnen erfahren, wie es für die Story wichtig war und man wurde nicht mit langweiligen Details gefoltert.
Alles in allem kann ich dieses Buch nur empfehlen, da ich mit dem Ende auch so nicht gerechnet habe. Es lässt auch noch viel Spielraum für die eigenen Gedanken offen.
Auf jeden Fall lesenswert.