Sonntag, 24. März 2019

Rezension: Golden Darkness von Sarah Rees Brennan

Ich muss sagen, ich habe mich sehr von diesem wundervollen Cover hinreißen lassen. Bei diesem wundervollen Äußeren und doch ganz ansprechendem Klappentext war meine Erwartung sehr hoch. Und jetzt wo ich durch bin, bin ich etwas zwie gespalten. Mein erster Gedanke nachdem ich das Buch geschlossen habe: Schön, immerhin keine Story aus vielen Einzelbänden. Aber dann als ich weiter darüber nachdachte, merkte ich, dass doch irgendetwas fehlte. Das Buch fing für mich super spannend an, sodass ich dachte, dass es den Tag nicht überleben würde. Doch dann zog es sich und ich brauchte doch länger für die Lektüre als gedacht. Im Großen und Ganzen hat es mich nun doch etwas enttäuscht zurück gelassen. Der Spruch: beurteile ein Buch nicht nach seinem Einband scheint hier an der Ordnung zu sein.
Für meinen Geschmack ist die Autorin viel zu wenig auf die ganze Zusammenhänge eingegangen. Es gibt eben einfach Magie und das ist alles so und so. Die Erklärung kam auch einfach viel zu spät im Buch. Aber mir hat da etwas gefehlt. Genauso was die ganze Doppelgängersache anging. Es wurde zwar erklärt wie es zu diesen kommt aber die Charaktere Ethan und Carwyn wurden einfach nicht richtig beleuchtet. Man hätte viel mehr dabei herausholen können.
Auch Lucie nervte mich irgendwie ein bisschen. Vor allem weil ihr klar war, dass sie Fehler begeht, sie aber dennoch begeht. Sie ist sich bewusst was sie macht und was es für Kreise zieht und sie tut es dennoch.

Gefühlt hat man bei diesem Buch alles schon vorher besser gelesen.
Für Einsteiger in Dystopien scheint es wie gemacht, für alteingesessene wird es wohl eher enttäuschend.

Freitag, 8. März 2019

Rezension: Clans von Cavallon von Kim Forester

Eigentlich bin ich gar nicht der Typ für solche Fantasyromane. Zumindest dachte ich das vorher. Mich hat einfach nur dieses Cover sehr angesprochen weswegen ich mich bei Vorablesen dafür beworben und auch ein Exemplar ergattert habe. Das Cover ist real sogar noch schöner als auf dem Bild. Ich hatte gehofft, dass auch im Buch noch ein paar Bilder zu finden sind, aber leider ist dies nicht der Fall. Sehr schade eigentlich, denn das hätte das Buch noch schöner gemacht.
Ganz am Anfang hat man eine Karte, die bei einem Fantasyroman immer eine gute Idee ist. Vor allem wenn es eine erfundene Region ist. So kann man auch Reisen viel besser nachvollziehen. Es werden zum Anfang auch alle Clans vorgestellt, sodass man genau weiß, mit wem man es im Buch zu tun bekommt. 
Der Einstieg in die Story war sehr spannend. Es ist in einer einfachen Sprache geschrieben, was sehr gut ist, da es für Kinder ab 10 gedacht ist. Ich konnte das Buch somit schnell lesen und es ist für mich fast schon ein Pageturner geworden. Die Kapitel handelten immer von einem anderen Clan und nicht selten wurden sie durch gute Cliffhanger beendet, sodass man unbedingt weiter lesen musste. Ich fand es sehr erfrischend zu lesen, dass Einhörner hier nicht nur rosa glitzrig sind sonder blutrünstig und Menschen versklaven.
Am Ende war ich mir gar nicht so sicher, ob das Buch so gut für Kinder geeignet ist, da es doch recht brutal zugeht. Da sollte man wirklich erstmal nachdenken, ob sein 10 Jähriges Kind es einfach hinnehmen kann, wenn Menschen geopfert werden.
Das Buch hat mir persönlich sehr gefallen und ich kann es weiter empfehlen. Jedoch nur bedingt ab 10.

Sonntag, 3. März 2019

Rezension: Grüne Gurken von Lena Hach

Ich wusste garn nicht so wirklich auf was ich mich da einlasse. Auch vom Klappentext her konnte ich nicht richtig erkennen in welche Richtung es eigentlich gehen sollte. Klar um Lotte und die Liebe, aber weiter? Es ging in eine andere Richtung als erwartet aber das war gar nicht so schlimm. Im Gegenteil. Ich bin überrascht wie viel dieses Buch doch eigentlich aussagt. 
Ich liebe dieses Cover, das kann aber auch ganz gut an meiner Schwäche für die Gegend um den Alexanderplatz herrühren. Ich kenne mich nicht gut genug in Berlin aus um zu wissen in welchem Zusammenhang Lottes Kiez und das Cover steht aber es handelt sich um Berlin also sollte es auf jeden Fall ja passen. Immerhin kann man am Tütchen in der die Gurken sind gut erkennen, dass es sich um eine Lovestory handelt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, was wohl auch nicht so schwer ist, da es nicht gerade dick ist. Ich kam mit dem Schreibstil super klar und war auch ab der ersten Seite sofort im Geschehen dabei. Ich mochte diese kleinen Gurken am Rand der Seiten sowie die Diagramme, die mal etwas ganz anderes sind. Sowas vermutet man sonst nur in Büchern, die in eine spezifische Richtung gehen und nicht in einem (Liebes-)Roman. Aber genau diese Diagramme zeigen auch gut Lottes Gedanken und Gefühle auf. Sie gab ihr noch einmal so eine Rundung. Ich mag Lottes Charakter sehr. Sie ist auch so wundervoll dropsig. Man kann auch eine Wandlung ihres Charakters erkennen. Erst mag sie es gar nicht in Berlin zu sein, aber dann merkt sie von Tag zu Tag mehr, wie schön es eigentlich ist und, dass Berlin nun doch ihr neues Zuhause ist.Auch Yunus und Miri fand ich sehr süß zusammen. Ich konnte sie mir in diesem kleinen Späti richtig gut vorstellen.Durch Berlin hat Lotte so einen kleinen Schubser in Richtung Erwachsen sein bekommen. Immerhin arbeitet sie nun und erkennt auch, dass es wichtige Sachen im Leben gibt. Sie wird auch zum ersten Mal so richtig mit dem Thema Tod konfrontiert. Auch, wenn ich die Sache mit den Gurken recht schnell durchschaut hatte, fand ich die Story darum sehr süß. Ich kann jedem nur empfehlen dieses ultrasüße Buch zu lesen.x

Sonntag, 24. Februar 2019

Rezension: Eisige Tage von Alex Pohl

Der Krimi hat mich sofort angesprochen, da ich selbst aus Leipzig komme. Daher konnte ich mir auch sehr gut vorstellen, wie sich die Charaktere in die Umgebung einfügen. Vielleicht finde ich genau deshalb diesen Krimi so gelungen.
Die kleine Szene der Umschlagseite hat mir im Zusammenhang mit dem Cover sehr gut gefallen. Es passte beides super gut zusammen. Jedoch hätte man die Beschreibung der Kommissare eher auf die erste Seite anstatt ganz hinten packen müssen. Ich denke das hätte auch zum Anfang etwas besser geholfen um in die ganze Sache hereinzukommen (nicht, dass es schwer gewesen wäre).
Der Schreibstil ist einfach und sehr flüssig zu lesen. Genau deswegen konnte ich wohl das Buch auch in nicht mal 24 Stunden verschlingen. Die Kapitel sind kurz und genau deshalb kann man sich auch eher mal denken 'Nur noch ein Kapitel'. Der Autor hat in den Kapiteln, die über die jungen Mädchen handeln genau den richtigen Ton getroffen. Man denkt wirklich, dass man es gerade mit den Gedanken einer Jugendlichen zu tun hat. Es gibt einige Geschehnisse, die in anderen Kapiteln noch einmal aus der Sicht anderer Charaktere aufgegriffen werden. Dies finde ich sehr gut, da man da noch ein kleines bisschen mehr Einblick erhascht. Die Polizeiarbeit finde ich auf jeden Fall sehr nachvollziehbar und ich dachte zu keinem Moment: 'Hä, wie sind die denn jetzt darauf gekommen.' Wie es in manch anderen Krimis bei mir manchmal der Fall ist (vielleicht steh ich auch oft einfach nur auf dem Schlauch, wer weiß das schon?).
Mich hat es gar nicht gestört, dass man eher weniger von den Kommissaren erfährt. Ein paar Bröckchen bekommt man zwar zu lesen, aber das reichte mir eigentlich. Nichts nervt in Krimis mehr, als zu breit getretene Persönliche Belange, Es wird auch mal ein vorheriger Fall besprochen, an dem man merkt, dass die Charaktere nicht nur für dieses Buch konstruiert worden, sondern auch vorher schon 'existiert' haben.
In einem Kapitel ging es nur um 'das Mädchen', was für mich auch sehr viel Spannung aufgebaut hat, da man erst später erfährt um welches es wirklich handelte.
Für mich ist dieser Krimi durch und durch gelungen und ich kann ihn nur weiter empfehlen. Und das nicht nur für Einwohner der Stadt Leipzig.

Montag, 11. Februar 2019

Rezension: i can see u von Matthias Morgenroth

Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen. Es ist für Jugendliche gedacht und die Zielgruppe spricht es auf jeden Fall an. Das Cover hat mich persönlich nicht ganz so angesprochen. In einem Buchladen hätte ich es bestimmt nicht in die Hand genommen. Umso froher bin ich, dass ich es gelesen habe. Auf jeden Fall regt es zum Nachdenken an. Vor allem da ich mein Handy auch sehr oft in den Händen habe. Es regt dazu an, darüber zu grübeln, ob man vielleicht doch nicht alles im Internet über sich preisgeben sollte. Vielleicht wäre es auch eine gute Idee, das Buch als Lektüre im Unterricht zu nutzen. Genau um die Kinder schon früh für die Fallen des Internets zu informieren. Das Buch kritisiert sehr die Digitalisierung der heutigen Zeit. Oftmals ist einem nämlich gar nicht bewusst, was man alles über sich preisgibt. Es wird auch ein großes Geheimnis gelüftet, was man sich aber im Laufe der Lektüre ein bisschen denken kann.
Das Ende hat mich nicht ganz so befriedigt, da es viel zu offen ist.

Dienstag, 29. Januar 2019

Rezension: Dream Maker Triumph von Audrey Carlan

Den ersten Teil dieser Reihe habe ich sehr gerne gelesen. Beim zweiten habe ich nur mit den Augen gerollt und den dritten hätte ich wohl nie gelesen, wenn ich ihn nicht bei Vorablesen bekommen hätte. Prinzipiell ist es wie bei Calendar Girl. Man bekommt im ersten Teil eine tolle Story geboten aber der Hauptcharakter bekommt einen Partner und ab da dreht sich alles nur noch um diese. Ein ständiges hin und her mit Missverständnissen, bei denen man sich denkt: "Reden die denn gar nicht miteinander?" Nein, das tun sie nicht, denn sonst wären die Probleme, die hier künstlich geschaffen werden, gar keine Probleme. Alles was hier heraufbeschworen wird, wäre ganz schnell und einfach aus der Welt zu schaffen, wenn sich die Charaktere nicht wie Teenager verhalten würden. Klar jeder hat so sein Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen aber einfach den Kontakt abzubrechen und nichts mehr mit dem anderen zu tun haben zu wollen, das ist für mich wirklich kindisches Verhalten.
Prinzipiell hat mir die Story gar nicht so schlecht gefallen. Einzig und allein der ganze Beziehungskram von Parker und Skyler und die damit verbundenen andauernden Wiederholungen hat richtig genervt. Wenn man die rausnehmen würde, dann wäre das Buch zwar nur noch 150 Seiten lang aber um einiges besser. Weniger ist manchmal echt mehr. Aber eigentlich hätte ich mir sowas denken können, immerhin war es bei Calendar Girl nicht anders. Aber man kann ja noch hoffen.
Wenn man die Reihe schon angefangen hat, kann man auf jeden Fall weiterlesen. Aber ich würde niemanden die Bücher weiter empfehlen und muss mir auch überlegen ob ich mir den vierten Teil wirklich noch antun will.
Alles in allem leider ein Flop für mich.

Mittwoch, 23. Januar 2019

Rezension: Broken Darkness von M. O'Keefe

Ich habe das Buch nur so verschlungen. Ich hatte ja aus der Leseprobe schon gemerkt, dass es flüssig und schnell zu lesen ist. Es befand sich noch nicht mal 24 Stunden in meinem Besitz, da war ich schon durch. Ich konnte mich super mit den Charakteren identifizieren. Annie war so sympathisch und man konnte ihre Taten auch gut nachvollziehen. Man bekam immer mal wieder kleine Brocken ihrer Vergangenheit vorgesetzt aber genau das hat die Geschichte so spannend gemacht. Es wurde nie zu viel verraten aber auch nicht zu wenig, sodass man an keinem Punkt der Story das Gefühl hatte, man hat irgendetwas verpasst. Das Cover ist ein totaler Hingucker. Auf dem Bild fand ich es gar nicht so schön. Eigentlich ganz nullachtfünfzehn wie andere Romane dieser art auch, aber als ich es dann in der Hand hielt fand ich die Sache mit dem Glitter einfach wunderschön.
Ein paar kleine Sachen fand ich unlogisch, aber es hat mich nicht so sehr gestört, dass ich dem Buch einen Stern abziehen würde. Ich war voll und ganz in der Story drin auch wenn sich alles genau so abgespielt hat, wie ich mir das beim lesen immer gedacht habe. Ich habe mich einfach Hals über Kopf in Annie und Dylan verliebt und freue mich bald mehr über sie und ein paar andere Charakter zu erfahren