Klappentext:
River Cartwright ist ein ausgemusterter MI5-Agent, und er ist es leid, nur noch Müllsäcke zu durchsuchen und abgehörte Telefonate zu transkribieren. Er wittert seine Chance, als ein pakistanischer Jugendlicher entführt wird und live im Netz enthauptet werden soll. Doch ist das Opfer der, der er zu sein vorgibt? Und wer steckt hinter den Entführern? Die Uhr tickt, und jeder der Beteiligten hat seine eigene Agenda. Auch Rivers Chef.
Meinung:
Das erste Kapitel war so spannend gemacht, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Leider wurden meine Erwartungen nicht vollständig erfüllt. Ich finde, dass der Hauptcharakter River, ein ziemlich cooler Typ ist, der meist die genialsten Sprüche drückt. Er kommt mir auf jeden Fall sehr sympathisch rüber.
Man erfährt aber nicht nur gefühlt alles von ihm, nein jede einzelne Person wird vorgestellt. Aber dadurch geht für mich ein bisschen die Story, die auf dem Klappentext versprochen wurde, flöten. Erst zur Mitte des Buches bekommt man das, was man erwartet. Für mich ist das leider viel zu wenig. Es ist zwar schön, wenn man Charaktere gut kennen lernt, aber das war ein bisschen zu viel des guten. Ich musste bei der Lektüre auf jeden Fall öfter Schmunzeln weil der Autor super Umschreibungen benutzt hat. Da ja nun alle ins kleinste vorgestellt wurden, kann ja eigentlich der zweite Teil nur sehr gut werden. Ich werde ihn mir dann auf jeden Fall mal anschauen, immerhin kam ich ja sonst gut mit dem Autor und seiner Schreibweise klar.
Mittwoch, 29. August 2018
Donnerstag, 23. August 2018
Rezension: Ins Dunkel von Jane Harper
Ich bin sehr enttäuscht von diesem Buch. Ich hatte mir viel mehr erwartet. Der Klappentext war ja wirklich vielversprechend aber das war wohl auch das einzig spannende am ganzen Buch. Der Schreibstil war gut und flüssig lesbar, deshalb habe ich das Buch auch beendet. Ich fand den Aufbau auch nicht schlecht. Ein Kapitel über die Geschehnisse im Busch wechselte sich mit dem nächsten Kapitel über die Ermittler ab. Man hätte aber viel mehr aus der Geschichte rausholen können, die im Grundgedanke gar nicht schlecht war. Aber eigentlich wurde einfach nur eine langweilige Wandertour heruntergerasselt, die leider ein Opfer forderte und was die Ermittlung angeht hatte ich auch nur das Gefühl es wird alles wiederholt und das ständig.
Auch wenn das Cover wirklich wunderschön ist, ist die Story ein flopp. Das Buch hat auch die Bezeichnung Thriller nicht verdient. Da ist nirgends Thrill und Spannung zu finden. Schade, aber man hätte echt viel mehr daraus machen können.
Freitag, 17. August 2018
Rezension: Der Kreidemann von C.J.Tudor
Inhalt:
Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...
Meinung:
Okay, ich habe das Buch verschlungen. Nicht mal einen Tag und ich war durch. Also ist schon mal vom Schreibstil her nichts schlechtes zu berichten. Das Buch hatte wohl auch eine bestimmte Grundspannung, sonst hätte ich es wohl nach der Hälfte in die Ecke geklobbt oder wäre vielmehr nicht so schnell durch gewesen. Aber so wirklich richtig gefesselt hat es mich nicht. Einiges war ein bisschen durchschaubar. Mir hat der Thrill gefehlt. Ich fand es gut, dass es die zwei Stränge gab. Einmal das was sich 86 abgepielt hat und einmal 30 Jahre später. Aber man hätte mehr mit Cliffhangern machen können um das ganze viel Spannender zu gestalten.Die Story ist lesenswert nebenbei, wenn man nichts ganz großartiges erwartet.
Montag, 23. Juli 2018
Rezension: Kein Horizont ohne Licht von Michelle Schrenk
Mich hat bei dem Buch sofort das Cover angesprochen. Es ist nur in drei Farben gehalten und springt einen eigentlich sofort an. Obwohl es einfach gehalten ist, sagt es trotzdem sehr viel aus und passt super zur Story.
Der Schreibstil ist einfach und man kann das Buch sehr flüssig lesen. Ich konnte mich gut mit den Charakteren identifizieren und man hat nicht zu viel und nicht zu wenig über sie erfahren. Die Story war durchgehend spannend und emotional gehalten und es gab keine Stelle die mich ermüdet hätte. Ich finde es auch super, dass der Titel immer wieder seinen Platz im Buch findet. Jedes Kapitel ist mit einem passenden Satz überschrieben und ich finde es super schön, dass nach einem wichtigen Teilabschnitt immer ein passendes kleines Bild ist. Das lockert alles immer wieder auf.
Das Buch hat mir gut gefallen und es gibt definitiv eine Leseempfehlung für diese kleine aber feine emotionale Geschichte.
Der Schreibstil ist einfach und man kann das Buch sehr flüssig lesen. Ich konnte mich gut mit den Charakteren identifizieren und man hat nicht zu viel und nicht zu wenig über sie erfahren. Die Story war durchgehend spannend und emotional gehalten und es gab keine Stelle die mich ermüdet hätte. Ich finde es auch super, dass der Titel immer wieder seinen Platz im Buch findet. Jedes Kapitel ist mit einem passenden Satz überschrieben und ich finde es super schön, dass nach einem wichtigen Teilabschnitt immer ein passendes kleines Bild ist. Das lockert alles immer wieder auf.
Das Buch hat mir gut gefallen und es gibt definitiv eine Leseempfehlung für diese kleine aber feine emotionale Geschichte.
Sonntag, 22. Juli 2018
Rezension: Ohne ein einziges Wort von Rosie Walsh
Der Klappentext klang so spannend, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Ich habe es auch nur so verschlungen wobei ich einige Passagen zu langatmig fand. Zwischendrin habe ich auch echt überlegt ob ich es abbreche aber dann kam der erste Hammer. Eine Wendung mit der ich so gar nicht gerechnet hatte. Und dann kam eins ums andere und ich konnte wirklich nicht mehr aufhören zu lesen. Obwohl zwischendrin immer mal ein paar Szenen waren, die man wirklich hätte kürzen können. Vor allem weil einiges immer wieder wiederholt wird, was ich persönlich etwas ermüdend finde. Aber alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen, auch wenn manche Stellen etwas ermüdend waren.
Dienstag, 17. Juli 2018
Rezension: Spinster Girls von Holly Bourne
Bei Spinster Girls war es eher der Klappentext der mich dazu inspiriert hat, die Leseprobe zu lesen. Das Cover spricht mich so gar nicht an. Auch, wenn das düstere schon ein bisschen zur Story passt. In einem Buchladen hätte ich das Buch wohl eher links liegen gelassen und hätte es mir nicht angesehen. Aber da hätte ich auf jeden Fall etwas verpasst. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und in manchen Dingen hat sie sich sehr an mich erinnert, auch wenn meine Macken nicht so stark sind, dass sie mich so sehr beeinträchtigen wie die Protagonistin. Ich konnte mich vollkommen mit ihr identifizieren obwohl ich nicht so recht verstehen konnte, dass sie es ihren Freunden nicht sagt. Denn dafür sind es Freunde um sie so hinzunehmen wie sie ist. Aber es ist ja nicht nur Evie mit ihrem Problem, die das Buch so lebendig macht. Es lebt auch von den Mädchen und ihrem Kampf gegen alle Gemeinheiten Frauen gegenüber in der Welt. Das Buch hat mir auf jeden Fall (bis auf das Cover) sehr gut gefallen. Es war flüssig lesbar und ich war sehr schnell durch, da ich immer und immer wieder eine Seite umblättern musste. Auch die Tagebucheinträge zwischendrin fand ich sehr erfrischend und so konnte man sich auch gut in Evie hineinversetzen. Ich finde das Buch sehr gelungen und spreche auf jeden Fall eine Leseempfehlung aus.
Rezension: Mein Leben im Hotel Royal von Katy Birchall
Zu allererst: Ich liebe die Aufmachung des Buches. Das Cover und die Klappe mit den Dackelbildern. Da hat sich jemand wirklich richtig Mühe gegeben und das sieht man auch. Ich fand es so ansprechend, ich hätte das Buch bestimmt auch im Buchladen in die Hand genommen, weil es so süß gemacht ist. Die Lektüre habe ich auch sehr genossen. Zwar merkt man, dass das Buch eher für 10+ ausgelegt ist, aber dennoch hat es mich gut unterhalten, sodass ich auch gleich nach dem zweiten Band gesucht habe, der aber leider noch nicht mal auf Englisch erschienen ist.
Der Schreibstil ist super. Man kann alles flüssig lesen und es ist definitiv für junge Leser geeignet. Ich konnte mich in die Protagonistin reindenken und sie hat auch zu keiner Zeit anders als eine 14 Jährige reagiert. Nichts wo ich dachte: Man das ist jetzt aber unrealistisch. Es war ein bisschen vorhersehbar, dass sie sich mit Skylar anfreundet und dass alles gut wird. Ich fand es auf jeden Fall sehr gut, wie der Streit mit ihrem Freund Cal zum Schluss gelöst wurde. Ich hatte eher damit gerechnet, dass sie trotzdem noch versucht ihr Versprechen Cal gegenüber einzulösen. Schön, dass es etwas anders gekommen ist.
Ich kann vollste Leseempfehlung aussprechen und das nicht nur für junge Leser.
Der Schreibstil ist super. Man kann alles flüssig lesen und es ist definitiv für junge Leser geeignet. Ich konnte mich in die Protagonistin reindenken und sie hat auch zu keiner Zeit anders als eine 14 Jährige reagiert. Nichts wo ich dachte: Man das ist jetzt aber unrealistisch. Es war ein bisschen vorhersehbar, dass sie sich mit Skylar anfreundet und dass alles gut wird. Ich fand es auf jeden Fall sehr gut, wie der Streit mit ihrem Freund Cal zum Schluss gelöst wurde. Ich hatte eher damit gerechnet, dass sie trotzdem noch versucht ihr Versprechen Cal gegenüber einzulösen. Schön, dass es etwas anders gekommen ist.
Ich kann vollste Leseempfehlung aussprechen und das nicht nur für junge Leser.
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