Freitag, 14. Februar 2020

Rezension: Wohlfühlgewicht von Dr. Mareike Awe

Viele Menschen haben ein Problem mit ihrem Gewicht. So auch ich. Mit diesem Buch habe ich auf Hilfe gehofft, fern ab von jeder Diätmentalität. Mareike Awe führt uns in ihrem Ratgeber die verschiedenen Hungerarten vor Augen und versucht uns mit vielen kleinen Aufgaben wieder auf den rechten Weg zu bringen. In einfachen Erklärungen versucht Dr. Awe dem Leser das ganze Problem nahe zu bringen.
Viel habe ich mir von diesem Buch nicht versprochen. Einfach, weil mir noch nie wirklich ein Ratgeber geholfen hat. Wenn dann immer nur für ein paar Monate und dann ging es wieder rauf auf der Waage. Ich hoffe, dass ich diesmal hier einen guten Anreiz bekommen habe um an mir zu arbeiten. Ein paar der Aufgaben, die einem in diesem Buch gestellt werden, waren leider nichts für mich, da natürlich vieles in den Gedanken gemacht werden muss. Solche Gedankenexperimente sind leider gar nichts für mich.
Jedoch hatte ich bei einigen Sachen einen 'Aha' Effekt und ich denke, wenn ich noch etwas an mir arbeite, dann kann ich bestimmt auch zum Erfolg kommen, sofern das alles was sie in ihrem Buch beschreibt so richtig ist. 
Was mich an diesem Buch etwas gestört hat, war der ständige Verweis aufs Internet und ihren kostenpflichtigen Internetprogrammen. Das hat schnell den Eindruck gemacht, dass das ganze Buch nur darauf hinzielt noch mehr Geld zu machen. So war da auch die Rede eines Armbandes, dass man natürlich auch käuflich erwerben kann. Außerdem musste man um das Ergebnis eines Onlinetestes zu bekommen, seine Email angeben und seitdem bekomme ich schön Werbung und ständig irgendwelche Mails (Habe es nun abbestellt, was zum Glück einfach ging).
Alles in allem gibt es hier auf jeden Fall gute Ansätze, die einem helfen können, wieder zu einem Selbst und seinem natürlichen Hunger zu finden.

Montag, 10. Februar 2020

Rezension: Psychokiller von Ida Adam

Bei diesem Buch hat mich das Cover sofort angesprochen, da ich es irgendwie nicht so recht mit einem Thriller verein nehmen konnte. Jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, finde ich es auf jeden Fall passend. 
Der Klappentext verspricht Spannung, die auch zum Teil eingehalten wird.
In diesem Buch geht es darum, dass Sarah mit ihrem Mann Lou nach New York zieht. In der neuen Nachbarschaft lernen sie das Paar Kenneth und Cybill kennen und finden sich sympathisch. Bis Cybill Sarah ein Angebot macht, die beiden Männer auf ihre Treue zu testen. Doch es dauert nicht lang und dann ist Kenneth tot. Doch wer ist der Täter? 
Der Schreibstil war ihn Ordnung. Ich konnte das Buch innerhalb von zwei Tagen schnell durchlesen. Auch wenn manche Sätze etwas eigenartig  und recht viele Dopplungen enthalten waren. Da fragt man sich, ob die Autorin einen Leser als nicht aufmerksam genug einstuft, um zu wissen um wen es in diesem Satz gerade geht.
Zu den Charakteren habe ich leider keine große Bindung aufbauen können. Für mich waren sie einfach nicht greifbar, weil man viel zu wenig über sie erfahren hat. Zum Beispiel kam die Info, wie es dazu kam, dass Sarah im Rollstuhl sitzt, viel zu spät. 
Die Story an sich war eigentlich gar nicht schlecht aber viel zu konstruiert. Mal ganz davon abgesehen, dass Sarahs Gedanken zum Schluss viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen waren. Klar ihr Mann war vor ein paar Jahren in New York aber das mit den ganzen Geschehnissen zu vereinbaren war mir viel zu weit hergeholt. New York ist ja nicht gerade eine kleine Stadt.
Alles in allem kann man das Buch so zwischendurch lesen, vor allem wenn man gerne etwas plätscherndes mit Spannung sucht. Aber eine Lese Empfehlung würde ich nicht aussprechen.

Dienstag, 4. Februar 2020

Rezension: Wolves: Die Jagd beginnt von Daniel Cole

William „Wolf“ Fawkes ist sich sicher. Finley Shaw kann sich nicht selbst umgebracht haben. Egal ob er in einem von innen versiegelten Zimmer gefunden wurde. Doch Wolf arbeitet akribisch mit Emily Bexter an diesem Fall und dieser scheint in Verbindung mit einem Drogenfund von vor 37 Jahren zu sein, an dem auch Shaw beteidigt war. Schaffen die beiden das offensichtliche zu widerlegen und den Mörder zu stellen?

Schon das Cover hat mich hier vollkommen in seinen Bann gezogen. Der Wolf ist zu einer Seite auf dem Cover und zur anderen Seite auf dem Rücken des Buches zu sehen sodass man einen kompletten Wolf sieht, wenn man das Buch aufklappt. Die Augen ziehen einen magisch in den Bann und ich finde das Cover auch sehr passend zur Story. Auch der Klappentext verspricht spannende Lesestunden.

Der Schreibstil ist sehr einfach weswegen ich das Buch auch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Man hat mit dem Drogenfund von vor 37 Jahren noch eine Geschichte in der Geschichte, was ich super spannend finde. Man muss nur etwas mit den Daten am Anfang der Kapitel aufpassen, damit man da nicht durcheinander kommt.

Der Charakter William „Wolf“ Fawkes ist toll gezeichnet. Man bekommt verschiedene Fassetten von ihm mit. Auf der einen Seite ist er der harte Typ aber auf der anderen Seite auch der liebevolle Mensch, der sich sehr in Emily Baxter verliebt hat. Ich liebe seine dummen Sprüche, die er hin und wieder abgelassen hat. Also das ist wirklich der erste Thriller, bei dem ich auch herzhaft lachen musste.

Auch wenn es ein Teil einer Reihe ist, so muss man keine Vorkenntnisse haben, was ich sehr gut finde, auch wenn ich die anderen Bände gelesen habe.
Das Buch bekommt von mir eine definitive Leseempfehlung!

Montag, 3. Februar 2020

Rezension: Someone Else von Laura Kneidl

Nachdem ich den ersten Band gelesen habe, habe ich mich sehr auf die Geschichte von Cassie und Auri gefreut. Man hat da schon etwas über die beiden erfahren und dies in diesem Band ausgebaut.
Beschrieben wird das Zusammenleben der beiden, die in einer WG leben. Sie teilen auch viele Hobbies wie LARP und Cosplayen, was sie für mich sehr sympathisch macht.
Es wird jedoch komplizierter, als sie beide für sich klar werden, dass da mehr ist als nur pure Freundschaft.

Der Schreibstil von Laura Kneidl ist wieder gewohnt flüssig, sodass ich die Seiten nur so verschlungen habe. manchmal hatte die Geschichte zwar ihre Längen, aber ich habe es dennoch genossen.
Das Cover mit diesen rauchigen Farben passt super zum Band eins. Ich mag es, wenn man sofort erkennt, dass ein Buch ein Teil einer Reihe ist. Trotz, dass es so schlicht ist, zieht es mit seinem weißen Unterton und seinem großen Titel dennoch die Blicke auf sich.

Auch wenn man den ersten Band nicht gelesen hat, kommt man gut und flüssig in diese Geschichte rein, da die Charaktere dort nur eine Nebenrolle gespielt haben. Für mich sind beide sehr sympathisch, Auri jedoch ein bisschen zu ungreifbar, da man nichts von seinen Gedanken und Gefühlen erfährt. Das eine oder andere Kapitel aus seiner Sicht, hätte bestimmt etwas Licht ins Dunkel gebracht. Jedoch als es nötig war, wurde ein Gespräch mit Julian eingebracht, der ein bisschen erklären konnte, was mit Auri ist.
So sympathisch sie sind, so nervig ist aber auch dieses umeinander herumgeschleiche. Das zieht sich für meinen Geschmack etwas zu sehr, denn es wird auch keine richtige Spannung aufgebaut.
Es wurden auch ein paar Sachen angeschnitten und nicht weiter erzählt, weswegen ich nach der Lektüre mit ein paar Fragezeichen dastehe und ich kann mir nicht vorstellen, dass diese, im dritten Band beantwortet werden, da dieser ja von anderen Hauptcharakteren erzählt.
Anfangs fand ich es gut, dass die Sache mit dem Rassismus gegen Auri  nicht so ausgeschlachtet wurde. Aber irgendwie ist es auch viel zu schnell unter dem Tisch verschwunden und war kaum noch ein Thema.
Mir wird hier auch wieder viel zu viel totgeschwiegen und es wird weggelaufen anstatt sich über das Problem zu unterhalten, was ich nicht gerade sehr erwachsen finde.

Alles in allem hat mir das Buch recht gut gefallen. Man hätte aber durchaus mehr herausholen können. Ich freue mich dennoch auf den dritten Band.

Sonntag, 2. Februar 2020

Rezension: Flirting with Fire von Piper Rayne

Maddison kauft Häuser und restauriert sie. Bei einer Auktion ersteigert sie zusammen mit einer Highschoolliebe ein Haus um es zusammen zu bearbeiten. Aber das ist nur der Anfang einer Liebesgeschichte.

Am meisten hat mich bei diesem Buch das Cover angesprochen. Es sieht sehr nach Feuerwehrmann aus, worum es ja auch geht. Und das ohne extrem freizügig zu sein. Der Klappentext ist spannend und gut auf die Story abgestimmt, ohne zu viel zu verraten.

Der Schreibstil war schnell und flüssig lesbar und ich habe es sehr gemocht, dass die Geschichte aus beiderlei Sicht beschrieben wird. Das gibt dem Ganzen noch ein bisschen mehr Tiefe.
Madison also Charakter hat mir gut gefallen. Man erfährt aber gerade mal das nötigste von ihr. Was davon zu halten ist, muss jeder selbst entscheiden. Mir macht es nichts, dass man nur limitierte Infos von ihrem Leben bekommt. Es reicht auf jeden Fall um gut in der Geschichte zu sein.
Mauro hat sich zu einem sehr liebenswerten Mann entwickelt, so war er doch in der Highschool noch das Arschloch. Wobei man in der Szene, die in der Highschoolzeit spielt, schon bemerkt, dass da etwas mehr hinter Mauros Fassade ist.

Allgemein ist die Story nichts Neues. Das Paar versteht sich gut, lernt sich kennen und von irgendwo kommt jemand her, der das ganze versucht zu sabotieren. Bei einem Missverständnis wird weggelaufen anstatt sofort damit zu konfrontieren und somit unnötiges Drama geschaffen. Und das Ende hab ich so auch vorhergesehen. Wobei es da auch noch einen kleinen Twist gab um Lust auf den nächsten Band zu schaffen. Denn das war wirklich ein ganz mieser Cliffhanger.
Was mich noch etwas gestört hat, war, dass ich bei der Brandszene das Gefühl hatte, da schreibt jemand, der sich keine wirklichen Gedanken darum gemacht hat und noch nie eine Feuerwehrserie gesehen hat. Oder sind die eher unrealistisch und diese Szene war es? Ich habe keine Ahnung.

Das Buch an sich war nicht schlecht aber es ist definitiv kein Must Read.

Freitag, 24. Januar 2020

Rezension: Falling Skye von Lina Frisch

Stellt euch eine Welt vor, in der man eine 'Brandmarkung' bekommt. Rational oder Gefühlsgeleitet. Nur eines von beiden kann man sein. Es ist wichtig um für jeden die best passendste Berufung zu finden. So sind Rationale eher für führende Jobs gemacht und Emotionale für die Kindererziehung.
Doch geht da auch alles mit rechten Dingen zu?

Ich muss ehrlich sagen, ich war erst skeptisch, ob dieses Buch etwas für mich ist. Im Laufe der Lektüre wurde ich aber immer und immer weiter gebannt.
Zu allererst hat mich das Cover super gefallen. Wenn man es als Buch in der Hand hat, ist es noch schöner als nur im Internet. Denn der Kristall schimmert ein bisschen, was auf Bildern gar nicht so rüberkommt. Ich finde auch, dass das Cover super gut zur Geschichte passt.
Den Klappentext finde ich etwas zu lang. Er baut zwar Spannung auf, jedoch bin ich auch der Meinung, dass er etwas zu viel verrät.
Der Schreibstil ist locker flockig und man kann das Buch Seite um Seite verschlingen. Mir gefällt es auch sehr, dass die Geschichte nicht nur von Skye erzählt wird, sondern man auch hin und wieder Einblicke von Alexander bekommt, die kleine wichtige Puzzlestückchen liefern.
So sehr mich Skye am Anfang mit ihrer Gesetzestreue genervt hat, so sehr hat mich dann ihr Wandel überrascht. Sie ist ein super Charakter, der während des gesamten Buches einen stetigen Wandel durchläuft, der auch gut nachvollziehbar ist.
Für mich war in dieser Story nichts vorhersehbar, da ich mir so gar nicht ausmalen konnte, wie diese Geschichte sein würde.
Und somit kann ich definitiv eine Leseempfehlung aussprechen.

Dienstag, 19. November 2019

Rezension: The Ivy Years - bis wir uns finden von Serena Bowen

Die bekannte Schauspielerin Lianne Challice möchte endlich ein normales Leben führen und geht aufs Collage. Doch durch ihre Bekanntheit hat sie es nicht immer einfach. Dort lernt sie Daniel, oder auch DJ genannt, kennen, der ebenfalls sein Päckchen zu tragen hat. Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten kommen sich die beiden immer näher. Doch schafft es DJ mit ihr über seine Probleme zu sprechen?

Ich habe schon andere Bände dieser Reihe nur so verschlungen. Auch hier war dies der Fall. Der Schreibstil war super einfach und somit konnte man schnell Seite um Seite weglesen. Das Cover ist dem der Vorgänger sehr ähnlich, sodass man schnell sieht, dass dies auch wieder ein Teil einer Reihe ist.
Was ich an dieser Reihe gut finde, ist, dass man die Vorgänger nicht zwingend gelesen haben muss. Sie bauen nicht aufeinander auf, das jeder Band ein anderes Pärchen beleuchtet. Aber natürlich ist es immer wieder schön andere Charaktere aus vorherigen Bänden wieder zu treffen.

Mit den Charakteren kam ich super klar. Lianne sowie DJ waren mir von vorne herein super sympathisch und ich habe mit ihnen gelacht und gelitten. Vor allem in Lianne konnte ich mich schon fast ein bisschen wieder finden, was uns noch näher zusammen gebracht hat.
Natürlich war hier auch wieder das Problem, des nicht miteinander Redens, ausschlaggebend für die Handlung. Stört mich immer wieder, aber so sind solche Bücher eben.
Ein bisschen Erotik war auch dabei, jedoch nicht zu ausschweifend, so dass es nervig hätte werden können.
Lediglich der letzte Teil der Geschichte war etwas langweilig, da nicht mehr viel passierte.
Aber alles in allem finde ich, dass dieser Roman gelungen ist und auf jeden Fall gelesen werden sollte.