Montag, 21. Dezember 2020

Rezension: All das Ungesagte zwischen uns von Colleen Hoover

 Morgan hat ihre Tochter Clara früh bekommen. Doch dies hat ihrem Leben nicht geschadet. Sie ist glücklich mit ihrem Mann und auch ihre Schwester ist nun schwanger. Das Leben könnte nicht besser sein, doch dann passiert ein Unfall und es ist nichts mehr wie es vorher war.


Der äußerst spannender Klappentext hat mich hier dazu animiert, das Buch zu kaufen. Ich habe schon vorher einiges der Autorin gelesen und bisher hat sie mich nie enttäuscht. Auch das Cover gefällt mir recht gut, mit seinem hellen Untergrund und den lilafarbenen Blüten. Es passt für mich vielleicht nicht einhundert Prozent zum Thema des Buches aber manchmal ist das eben so.

Der Schreibstil ist wie immer locker flockig und ich konnte das Buch schnell lesen. Mir hat es sehr gefallen, dass es aus der Sicht von Morgan und ihrer Tochter Clara geschrieben wurde. Die Kapitel wechseln sich mit den Sichten ab und es ist auch immer mit dem jeweiligen Namen des Charakters überschrieben, sodass man nicht durcheinander kommt.


Mit den Charakteren kam ich gut klar. Ich konnte mich in beide gut hineinversetzen und sie haben sich auch ihres Alters entsprechend verhalten, was mir sehr gut gefallen hat. Ich habe mich auf jeden Fall sehr gut in Clara wieder erkannt, denn ich hätte mit 16/17 auf jeden Fall genauso reagiert.

Auch, als Morgan anfängt über ihr Leben nachzudenken konnte ich gut mitfiebern.

Ich habe einen Stern abgezogen, weil sie sich meiner Meinung nach, nicht so richtig reingehängt hat um herauszufinden was genau passiert ist. Sie hatten eine Vermutung aber einen richtigen Beweis hatten sie nicht und auch was ein Beweis hätte sein können, hat sie nicht direkt beachtet. Da hätte ich mir etwas mehr Detektivarbeit gewünscht. Der Weg, den die Autorin gewählt hat, war zwar auch nicht schlecht aber hat meine Erwartungen so nicht befriedigt.

Dennoch kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

Dienstag, 24. November 2020

Rezension: Die Hornisse von Marc Raabe

 Der gefeierte Rockstar Brad Galloway wird ermordet. Kurz zuvor hat er auf der Bühne einen mysteriösen Umschlag von einer Frau in die Hand gedrückt bekommen. in seinen Ermittlungen erfährt Tom Babylon, dass die ganze Sache 30 Jahre zurück geht und er und seine Familie in die ganze Sache verstrickt ist.


Das Cover ist super schön. Irgendwie ist das komisch, bei einem Thriller sowas zu schreiben aber doch es gefällt mir sehr gut. Da die Feder an sich auch im Buch vorkommt und eine nicht gerade kleine Rolle spielt. Ebenso wie der Name 'Hornisse' in der Story vorkommt. Ich konnte nämlich mit dem Titel und dem Klappentext zusammen rein gar nichts anfangen aber nach der Lektüre war natürlich alles klarer.


Auch hier hat Marc Raabe wieder einen spannenden Thriller geschaffen. Es ist zwar der dritte Band einer Reihe aber ich bin mir sicher, dass man es auch als Quereinsteiger gut lesen kann, ohne das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben. Das wichtigste wird noch einmal erwähnt, aber nicht zu detailliert, dass es für diejenigen langweilig wäre, die die vorherigen Bände gelesen haben. Der Schreibstil ist auch wieder gewohnt locker flockig. Ich mag es auch sehr, dass die Kapitel so kurz sind.

Mit hat es sehr gut gefallen, dass die Kapitel die in der Vergangenheit spielen in kursiver Schrift verfasst wurden, so weiß man gleich, dass etwas anders ist. Dieser Zeitstrang hat endlich auch mal was zu Toms Vergangenheit und Viola hervorgebracht. Jedoch ist noch immer die Frage da, was mit Viola passiert ist. Ich hoffe, das wird im nächsten Buch thematisiert, da ich es unbedingt wissen will.

Ich kann diesen Thriller nur empfehlen. Marc Raabe hats einfach drauf.

Freitag, 13. November 2020

Rezension: A Fate Darker than Love von Bianca Iosivoni

 Blair ist die Tochter einer Valkyre. Eigentlich sollte ihre Schwester die Kräfte der Mutter erben, doch dann kommen Mutter und Schwester bei einem Autounfall ums Leben. Die Kräfte der Valkyre scheinen verschwunden. Blair macht sich auf den Weg die Wahrheit herauszufinden, keiner scheint ihr jedoch zu glauben, dass das ganze kein Unfall war und ihre Mutter ermordet wurde.

Das Cover das Buches sieht wunderschön aus. Ich bin mir sicher, dass es in einem Buchladen die Blicke auf sich zieht. Es ist recht dezent aber mit den goldenen Sprenkeln einfach wunderschön. Der Klappentext verspricht spannende Lesestunden, die das Buch definitiv halten kann ohne zu viel vorweg zu nehmen.
Der Schreibstil war wie gewohnt locker flockig und ich konnte das Buch innerhalb eines Tages lesen.

Ich bin überhaupt nicht so der Fantasyleser, jedoch hat mich diese Story vollkommen gefesselt. Es ist gut als Fantasyeinstieg geeignet. Ich bin mir sicher, dass ich nun mehr in diesem Genre lesen werde.
Was ich auch sehr gut fand, war dass die Liebesgeschichte hier nur eine Untergeordnete Rolle fand und nicht zu viel der eigentlichen Story ausgemacht hat. Ich bin gespannt ob das im zweiten Band noch etwas mehr thematisiert wird. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf die Fortsetzung.

Mit den Charakteren kam ich auch gut klar. Es wird genug erklärt um sich in sie hineinzuversetzen. Auch die paar Kapitel, die aus der Sicht von Ryan erzählt wurden, haben mir sehr gut gefallen. Auch der Wechsel der Schriftarten war da sehr gut gewählt. Man weiß sofort, dass etwas anders ist. So hat die ganze Geschichte auch etwas mehr Tiefe bekommen.

Ich kann das Buch nur empfehlen und das auch für Menschen, die eigentlich mit Fantasy nicht sonderlich viel am Hut haben.

Sonntag, 1. November 2020

Rezension: Millenia Magika von Falk Holzapfel

 Adrian hat zu viel Stress zu Hause und in der Schule und flüchtet dadurch zu seiner Großtante nach Arken. In diesem kleinen verschlafenen Städtchen ist nicht sonderlich viel los, aber irgendetwas ist doch komisch. Er erfährt, dass das mit Beginn des neuen Millenniums die Magie wieder in die Welt gekommen ist und gerade Arken der Ort ist, an dem sich magische Wesen verstecken. Doch dann verschwindet seine Großtante und mit den neu gewonnen Freunden Jazz und Juri machen sie sich auf die Suche nach Adrians Tante.

Bei diesem Buch hat mich das Cover sehr dazu animiert das Buch zu lesen. Es ist einfach so wunderschön in seinem Blau mit den magischen Wesen. Es zeigt eine wunderbar magische Welt, die man gerne im Buch entdecken möchte. Auch innen ist die Illustration einfach nur wundervoll. Ich als Kind hätte das Buch auf jeden Fall sehr geliebt, ich mein als Erwachsene ist die Liebe nicht weniger groß.
Der Schreibstil ist auch schön einfach und die Kapitel nicht zu lang sodass es sich auch als Vorlesebuch gut eignet.

Ich bin eigentlich nicht so der Mensch für Fanatsy und Magisches aber dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Adrian hat sich eines Kindes entsprechend verhalten und auch die ganzen Erklärungen was die Magie angeht, fand ich sehr gut. Also das Buch ist definitiv nicht nur für Kinder gemacht, ein Erwachsener kann sich auch sehr gut damit identifizieren.
Die Bilder haben immer super zum Text gepasst. Die Story war auch nicht zu ausschweifend, hat aber dennoch genügend beschrieben und erklärt. Alles in allem hat es mir als Erwachsener sehr gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen, dass es Kindern ebenso geht.

Rezension: Qaulityland 2.0 von Marc-Uwe Kling

 Und weiter geht die Geschichte mit Peter Arbeitsloser, der gar nicht mehr so arbeitslos ist und Kiki Unbekannt, die sich auf die Suche nach ihrer Familie macht.


Ich habe das Buch, wie auch den ersten Band, nur so verschlungen. Vom Cover her ist es sehr ähnlich dem ersten Teil, was ich sehr gut finde. Es ist schlicht ohne langweilig zu sein. Der Klappentext hinten auf dem Buch, ist eigentlich nichtssagend, aber wenn man den Autor und seine Werke kennt, dann ist es sehr witzig. Der Schreibstil ist wie immer locker flockig.

Ich es sehr, dass die Überschriften der Kapitel manchmal so gar nichts mit den Kapiteln zu tun hatten. Ich hatte nie das Gefühl das Marc-Uwe Kling lustig sein wollte, es aber nicht geschafft hat. Denn das Buch hat mich durch und durch überzeugt, was das angeht. Auch die ganzen "Werbeannoncen", die immer wieder im Buch vorkamen, fand ich sehr witzig, da es gut auch die heutige Zeit darstellt. Immer und überall wird man mit Werbung bombardiert.

Trotz des ganzen Witzes kam die Story auch nicht zu kurz. Diese war spannend und die unterschiedlichen Erzählstränge kamen zu einem guten Ende.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen. Der erste Band sollte aber schon vorher gelesen werden.

Samstag, 17. Oktober 2020

Rezension: Wild like a River von Kira Mohn

 Haven lebt mit ihrem Vater, der Ranger ist, mitten im Wald. Sie liebt die Umgebung, die Tiere und die Ruhe, die damit einhergeht. Eines Tages lernt sie Jackson und Cayden kennen, die Hilfe nach einem Bärenangriff benötigen. Mit einem Verstauchten Knöchel fährt Cayden heim, Jackson jedoch möchte weiter Wandern und lässt sich von Haven die Gegend zeigen. Dies ist der Anfang einer wunderschönen Liebesgeschichte.


Ich liebe das Cover, es passt einfach so wundervoll zur Geschichte. Auch die leichten Farbtöne ziehen einfach nur den Blick auf sich, vor allem was das lilane Blatt angeht.
Der Klappentext verspricht eine romantische Geschichte inmitten der Natur.
Mit dem Schreibstil kam ich sehr gut klar. Er ist locker flockig und das Buch habe ich dadurch in einem Rutsch durchgelesen. Ich war schon fast traurig, als ich die letzte Seite beendet hatte. Ich mochte es auch sehr, dass die Kapitel in den Sichten geteilt waren. So konnte man mehr über die Gedanken und Gefühle der beiden Charaktere erfahren.

Haven als Charakter hat mir super gefallen. Ich konnte mich richtig gut in sie hineinversetzen. Auch sonst konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren. Wir habe sehr viel gemeinsam muss ich sagen. Ihren Wandel im Laufe des Buches wurde auch gut dargestellt. Ich konnte zu jeder Zeit ihre Taten nachvollziehen, was mir sehr gefallen hat.

Auch Jackson war mir von Anfang an sehr sympathisch. Auch er hat im Laufe des Buches eine Entwicklung durchgemacht, die man ihm voll und ganz abgekauft hat.
Hier haben die Charaktere endlich mal miteinander über Probleme gesprochen anstatt wegzulaufen und somit unnötiges Drama zu erzeugen. Genau das hat das Buch zu meinem Highlight gemacht. Denn auch ohne das Drama war die Geschichte spannend und durch die Story um Havens Mutter bekam alles noch so richtig Tiefe.


Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herz legen, der auf schöne verspielte und romantische Geschichten steht. Lest es! Es lohnt sich wirklich!

Montag, 5. Oktober 2020

Rezension: Nalas Welt von Dean Nicholson

 Dean fasst den Entschluss mit dem Rad die Welt zu erkunden. Nach einem Arbeitsmarathon, bei dem er Geld spart, macht er sich erst mit einem Kumpel auf die Reise. Doch bald trennen sich ihre Weg und Dean macht sich alleine auf den Weg. Da trifft er auf ein kleines Kätzchen und zusammen gehen sie auf das Abenteuer 1bike1world.

Was klingt wie ein Abenteuerroman, ist ein Reisebericht von Dean Nicholson. Der Schreibstil ist locker flockig. An manchen Sätzen merkt man, dass es sein Debüt ist und er noch nicht viel Erfahrung beim Schreiben hat. Oder ist dies der Übersetzung zu schulden? Nichts destotrotz kann man nur so durch die Seiten fliegen und ich habe das Buch auch innerhalb eines Tages gelesen.

Ich liebe das Cover. Nala zieht sofort alle Blicke auf sich und auch die Bilder auf der Rückseite sind einfach nur Zuckersüß. 

Ich mochte die kleinen Bildchen zum Anfang der Kapitel aber auch die Bilder, die abgedruckt sind gefallen mir sehr gut. Ich habe während der Lektüre immer mal zurück geblättert und habe mir die Fotos zur jeweiligen Geschichte noch einmal angesehen. Die kleinen Karten auf der Umschlagseite sowie vor den drei Reiseabschnitten haben mir auch gut gefallen. Da konnte man genau auf einem Blick sehen, welche Route er genommen hat. Auch die Stationen waren mit Städtenamen versehen.

Dean erzählt nicht nur seine Reisegeschichte, er weißt auch auf wichtige Dinge hin, die ihm auf seinem Abenteuer aufgefallen sind. So reinigt er nicht nur einmal den Strand von Müll. Nicht nur Nala wird von ihm gerettet, auch der kleine Straßenwelpe Ghost wird von ihm aufgelesen. Zwei kleinen Kätzchen gibt er für ein paar Tage ein zu Hause bis er eine Pflegestelle für sie gefunden hat. 

Er schreibt so bildhaft und energiegeladen, sodass man als Leser meint, man wäre mitten dabei. Ein paar Szenen haben mich auch zum Schmunzeln gebracht.

Ich habe vollsten Respekt vor ihm und der Idee, die Welt mit dem Fahrrad zu erkunden. Ich finde auch gut, dass er ehrlich ist in seinen Ausführungen. Wenn ihm einmal alles wehtut und er von der Reise kaputt ist, dann spricht er es aus, jedoch ohne dabei zu wehleidig zu klingen.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ist nun definitiv mit in den Kreis meiner Lieblingsbücher aufgenommen. Ich hoffe es wird nicht sein letztes Buch dieser Art sein, denn ich möchte wirklich gerne noch weiter an seinen Abenteuern teilnehmen und das nicht nur über seinen Instagram- oder YouTubeAcoount. Auf jeden Fall eine definitive Leseempfehlung!