Sonntag, 1. November 2020

Rezension: Millenia Magika von Falk Holzapfel

 Adrian hat zu viel Stress zu Hause und in der Schule und flüchtet dadurch zu seiner Großtante nach Arken. In diesem kleinen verschlafenen Städtchen ist nicht sonderlich viel los, aber irgendetwas ist doch komisch. Er erfährt, dass das mit Beginn des neuen Millenniums die Magie wieder in die Welt gekommen ist und gerade Arken der Ort ist, an dem sich magische Wesen verstecken. Doch dann verschwindet seine Großtante und mit den neu gewonnen Freunden Jazz und Juri machen sie sich auf die Suche nach Adrians Tante.

Bei diesem Buch hat mich das Cover sehr dazu animiert das Buch zu lesen. Es ist einfach so wunderschön in seinem Blau mit den magischen Wesen. Es zeigt eine wunderbar magische Welt, die man gerne im Buch entdecken möchte. Auch innen ist die Illustration einfach nur wundervoll. Ich als Kind hätte das Buch auf jeden Fall sehr geliebt, ich mein als Erwachsene ist die Liebe nicht weniger groß.
Der Schreibstil ist auch schön einfach und die Kapitel nicht zu lang sodass es sich auch als Vorlesebuch gut eignet.

Ich bin eigentlich nicht so der Mensch für Fanatsy und Magisches aber dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Adrian hat sich eines Kindes entsprechend verhalten und auch die ganzen Erklärungen was die Magie angeht, fand ich sehr gut. Also das Buch ist definitiv nicht nur für Kinder gemacht, ein Erwachsener kann sich auch sehr gut damit identifizieren.
Die Bilder haben immer super zum Text gepasst. Die Story war auch nicht zu ausschweifend, hat aber dennoch genügend beschrieben und erklärt. Alles in allem hat es mir als Erwachsener sehr gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen, dass es Kindern ebenso geht.

Rezension: Qaulityland 2.0 von Marc-Uwe Kling

 Und weiter geht die Geschichte mit Peter Arbeitsloser, der gar nicht mehr so arbeitslos ist und Kiki Unbekannt, die sich auf die Suche nach ihrer Familie macht.


Ich habe das Buch, wie auch den ersten Band, nur so verschlungen. Vom Cover her ist es sehr ähnlich dem ersten Teil, was ich sehr gut finde. Es ist schlicht ohne langweilig zu sein. Der Klappentext hinten auf dem Buch, ist eigentlich nichtssagend, aber wenn man den Autor und seine Werke kennt, dann ist es sehr witzig. Der Schreibstil ist wie immer locker flockig.

Ich es sehr, dass die Überschriften der Kapitel manchmal so gar nichts mit den Kapiteln zu tun hatten. Ich hatte nie das Gefühl das Marc-Uwe Kling lustig sein wollte, es aber nicht geschafft hat. Denn das Buch hat mich durch und durch überzeugt, was das angeht. Auch die ganzen "Werbeannoncen", die immer wieder im Buch vorkamen, fand ich sehr witzig, da es gut auch die heutige Zeit darstellt. Immer und überall wird man mit Werbung bombardiert.

Trotz des ganzen Witzes kam die Story auch nicht zu kurz. Diese war spannend und die unterschiedlichen Erzählstränge kamen zu einem guten Ende.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen. Der erste Band sollte aber schon vorher gelesen werden.

Samstag, 17. Oktober 2020

Rezension: Wild like a River von Kira Mohn

 Haven lebt mit ihrem Vater, der Ranger ist, mitten im Wald. Sie liebt die Umgebung, die Tiere und die Ruhe, die damit einhergeht. Eines Tages lernt sie Jackson und Cayden kennen, die Hilfe nach einem Bärenangriff benötigen. Mit einem Verstauchten Knöchel fährt Cayden heim, Jackson jedoch möchte weiter Wandern und lässt sich von Haven die Gegend zeigen. Dies ist der Anfang einer wunderschönen Liebesgeschichte.


Ich liebe das Cover, es passt einfach so wundervoll zur Geschichte. Auch die leichten Farbtöne ziehen einfach nur den Blick auf sich, vor allem was das lilane Blatt angeht.
Der Klappentext verspricht eine romantische Geschichte inmitten der Natur.
Mit dem Schreibstil kam ich sehr gut klar. Er ist locker flockig und das Buch habe ich dadurch in einem Rutsch durchgelesen. Ich war schon fast traurig, als ich die letzte Seite beendet hatte. Ich mochte es auch sehr, dass die Kapitel in den Sichten geteilt waren. So konnte man mehr über die Gedanken und Gefühle der beiden Charaktere erfahren.

Haven als Charakter hat mir super gefallen. Ich konnte mich richtig gut in sie hineinversetzen. Auch sonst konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren. Wir habe sehr viel gemeinsam muss ich sagen. Ihren Wandel im Laufe des Buches wurde auch gut dargestellt. Ich konnte zu jeder Zeit ihre Taten nachvollziehen, was mir sehr gefallen hat.

Auch Jackson war mir von Anfang an sehr sympathisch. Auch er hat im Laufe des Buches eine Entwicklung durchgemacht, die man ihm voll und ganz abgekauft hat.
Hier haben die Charaktere endlich mal miteinander über Probleme gesprochen anstatt wegzulaufen und somit unnötiges Drama zu erzeugen. Genau das hat das Buch zu meinem Highlight gemacht. Denn auch ohne das Drama war die Geschichte spannend und durch die Story um Havens Mutter bekam alles noch so richtig Tiefe.


Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herz legen, der auf schöne verspielte und romantische Geschichten steht. Lest es! Es lohnt sich wirklich!

Montag, 5. Oktober 2020

Rezension: Nalas Welt von Dean Nicholson

 Dean fasst den Entschluss mit dem Rad die Welt zu erkunden. Nach einem Arbeitsmarathon, bei dem er Geld spart, macht er sich erst mit einem Kumpel auf die Reise. Doch bald trennen sich ihre Weg und Dean macht sich alleine auf den Weg. Da trifft er auf ein kleines Kätzchen und zusammen gehen sie auf das Abenteuer 1bike1world.

Was klingt wie ein Abenteuerroman, ist ein Reisebericht von Dean Nicholson. Der Schreibstil ist locker flockig. An manchen Sätzen merkt man, dass es sein Debüt ist und er noch nicht viel Erfahrung beim Schreiben hat. Oder ist dies der Übersetzung zu schulden? Nichts destotrotz kann man nur so durch die Seiten fliegen und ich habe das Buch auch innerhalb eines Tages gelesen.

Ich liebe das Cover. Nala zieht sofort alle Blicke auf sich und auch die Bilder auf der Rückseite sind einfach nur Zuckersüß. 

Ich mochte die kleinen Bildchen zum Anfang der Kapitel aber auch die Bilder, die abgedruckt sind gefallen mir sehr gut. Ich habe während der Lektüre immer mal zurück geblättert und habe mir die Fotos zur jeweiligen Geschichte noch einmal angesehen. Die kleinen Karten auf der Umschlagseite sowie vor den drei Reiseabschnitten haben mir auch gut gefallen. Da konnte man genau auf einem Blick sehen, welche Route er genommen hat. Auch die Stationen waren mit Städtenamen versehen.

Dean erzählt nicht nur seine Reisegeschichte, er weißt auch auf wichtige Dinge hin, die ihm auf seinem Abenteuer aufgefallen sind. So reinigt er nicht nur einmal den Strand von Müll. Nicht nur Nala wird von ihm gerettet, auch der kleine Straßenwelpe Ghost wird von ihm aufgelesen. Zwei kleinen Kätzchen gibt er für ein paar Tage ein zu Hause bis er eine Pflegestelle für sie gefunden hat. 

Er schreibt so bildhaft und energiegeladen, sodass man als Leser meint, man wäre mitten dabei. Ein paar Szenen haben mich auch zum Schmunzeln gebracht.

Ich habe vollsten Respekt vor ihm und der Idee, die Welt mit dem Fahrrad zu erkunden. Ich finde auch gut, dass er ehrlich ist in seinen Ausführungen. Wenn ihm einmal alles wehtut und er von der Reise kaputt ist, dann spricht er es aus, jedoch ohne dabei zu wehleidig zu klingen.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ist nun definitiv mit in den Kreis meiner Lieblingsbücher aufgenommen. Ich hoffe es wird nicht sein letztes Buch dieser Art sein, denn ich möchte wirklich gerne noch weiter an seinen Abenteuern teilnehmen und das nicht nur über seinen Instagram- oder YouTubeAcoount. Auf jeden Fall eine definitive Leseempfehlung!

Samstag, 26. September 2020

Rezension: Moonlight Touch von Jennifer Alice Jager

 Ich war sonst nie so der Mensch für Fantasy und doch wollte ich diesem Buch mit dem wunderschönen Cover eine Chance geben. Es handelt von der diebischen Nachtalbin Sheera, die von der Königin in den Palast geholt wird um dort Prüfungen zu unterlaufen um den Thron übernehmen zu können. Sie tritt durch ihre Aufgabe jedoch etwas frei, was sie wohl selbst nicht für möglich gehalten hätte.

Auch, wenn ich sonst nicht wirklich viel mit Fantasy am Hut habe, so war ich sofort in der Geschichte drin. Aber reden wir zu aller erst einmal über die schöne Karte, die in der Umschlagseite ist. Damit kann man Sheeras Reise super nachvollziehen und man kann sich das Reich auch viel besser vorstellen. 

Der Schreibstil war schön einfach und ich konnte nur so durch das Buch fliegen. Zu keiner Zeit hat es mich gelangweilt und ich musste immer weiter lesen, da ich wissen wollte wie es weiter geht. Und das Ende hatte es so in sich, sodass man am liebsten sofort mit Band zwei anfangen möchte.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Sheera fand ich von anfang an sympathisch. Es gibt aber auch Charaktere, die einen Wandel durchlaufen. Von Sympathisch zu ungemocht, was ich sehr schön fand. Es muss ja immerhin auch einen Bösewicht in der Story geben, der sich jedoch erst langsam herauskristalisiert.

Ich finde das Buch sehr gelungen und kann es auch für Neueinsteiger ins Fantasygenre empfehlen. Lest es, es lohnt sich.

Dienstag, 22. September 2020

Rezension: Unendlich Funkenhell von Michelle Schrenk

 Als ich den Klappentext gelesen habe, konnte ich mir so gar nicht vorstellen, in welche Richtung dieses Buch gehen wird. Das wunderschöne Cover hat mich dann dazu animiert, diese Geschichte zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil war einfach und ich konnte nur so durch die Seiten fliegen. Allein der Prolog hat mich so sehr angefixt, dass ich unbedingt schnell weiterlesen musste.

Ich fand es sehr schön, dass die Szenen, die in der Vergangenheit spielten, kursiv geschrieben waren, das hat sich dann ganz gut vom Geschehen der Gegenwart abgegrenzt.

Die Protagonistin Amy war mir gleich von vorne herein sympathisch. Auch ihre beste Freundin passte super zu ihr. Wie sie sich untereinander verhalten haben war nachvollziehbar und man konnte eine innige Freundschaft erkennen.

Nathan und Louis konnten unterschiedlicher nicht sein. Sie haben beide versucht Amy für sich zu gewinnen, und damit baute sich auch nach und nach die Spannende Geschichte auf, die ich so noch nicht gelesen hatte.

Ich weiß nicht, ob die Idee an sich neu ist aber ich fand sie einfach super und kann das Buch nur weiter empfehlen.


Mittwoch, 9. September 2020

Rezension: Raum der Angst von Marc Meller

 Für viele ist ein Escape Room nur ein Hobby beziehungsweise ein Zeitvertreib, den man mit seinen Freunden erleben kann. Doch was ist, wenn nach und nach die Mitspieler sterben und es am Ende nur noch darum geht, zu überleben?

Genau das passiert im Roman von Marc Meller. Eigentlich sollten die Protagonisten nur an einem Experiment teilnehmen, doch schnell wird klar, dass dem so nicht ist. Doch was genau ist hier passiert?

Ich mag das Cover des Buches sehr gern. Es zieht den Blick auf sich und wirkt auch sehr düster. Also passend zum Thema. Der Klappentext verspricht spannende Lesestunden. Die ganze Aufmachnung des Thrilles, auch mit dem Seiten Schutz gefällt mir auf jeden Fall sehr gut. Der Schreibstil ist locker flockig und man kann nur so durch die Zeilen fliegen. Die kürze der Kapitel finde ich auch sehr gelungen.

Man merkt, dass sich der Autor mit der Materie des Escape Rooms gut beschäftigt hat. Jedoch hätte ich mir das eine oder andere Rätsel etwas ausführlicher erklärt gewünscht, damit man vielleicht auch miträtseln kann. Für mich ging es in einigen Räumen einfach viel zu schnell. Da das Buch an sich recht dünn ist, hätte man da vielleicht noch etwas ausarbeiten können.


Die Charaktere hätten unterschiedlicher nicht sein können. Man hat ihnen aber alles abgekauft und genug aber nicht zu viel von ihnen erfahren. Manchmal war ich mit den Namen etwas verwirrt aber mit der Zeit habe ich mich da recht gut durchgefuchst. 

Mir hat sehr gefallen, dass nebenbei die Ermittlungsarbeit lief und man dort auch mittendrin war.

Der Thriller an sich ist gut gelungen, jedoch hat mir so ein bisschen der Kick und das besondere gefehlt. Jedoch hat er mich gut unterhalten und ich kann die Lektüre weiter empfehlen.